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Die Branche Malerbetriebe Lehel wurde seit dem 01.02.2011 insgesamt 142.158 mal besucht!

Malerbetriebe Lehel: 4 Einträge gefunden

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Kirmayer

Malerbetriebe Lehel
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Kraft

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Brancheninfo: Malerbetriebe

Maler und Lackierer

Fachrichtungen der Maler und Lackierer

Das Aufgabenfeld der Maler und Lackierer umfasst die drei Fachrichtungen Bauten- und Korrosionsschutz, Gestaltung und Instandhaltung, sowie auch die Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege.

Fachrichtung Bauten- und Korrosionsschutz der Maler und Lackierer

Spezialisierte Maler und Lackierer für Bauten- und Korrosionsschutz tragen Beschichtungen und Anstriche auf Gebäude, Objekte und Anlagen auf. Häufigste Materialien, die hierbei bearbeitet werden, sind Beton, Stahl oder Metalle. Es werden Schutzanstriche aufgetragen um die Materialien vor Korrosion zu schützen, dafür müssen die Materialien gereinigt werden und eventuelle Altbeschichtungen bei Sanierungen entfernt werden. Es werden auch kleinere Beschädigungen an Wänden, Böden und Decken repariert und abgedichtet.

Die Fachrichtung Gestaltung und Instandhaltung der Maler und Lackierer

Im Bereich der Gestaltung und Instandhaltung werden Wände, Decken verputzt und mit Farbe angestrichen, hierbei beraten die Maler auch, welche Farbe am besten zum jeweiligen Objekt passt. Ob es die Fassade eines Hauses oder im Haus angestrichen werden muss, die Maler übernehmen die Vorbereitung für den Anstrich und den Anstrich an sich. Sie schützen Fenster, Türen oder Zäune mit Lacken vor witterungsbedingten Alterserscheinungen und helfen dadurch das Holz langlebig zu halten.

Fachrichtung Kirchenmalerei und Denkmalpflege

Für historische Gebäude und Kirchen gibt es die Spezialisierung der Kirchenmalerei und Denkmalpflege. Hier gestalten die Maler Ornamente, bemalen Skulpturen und Rekonstruieren beschädigte Oberflächen, soweit diese nicht mehr repariert werden können. Es werden hierbei Techniken verwendet, die zur Zeit der Erstellung üblich waren. Nur so ist eine einwandfreie Restauration möglich.

Lehel

Lehel München

Mit dem Begriff Lehel wird ein zentral gelegener Münchner Stadtteil bezeichnet. Gemeinsam mit dem Altstadt-Viertel bildet das Lehel den Bezirk "Altstadt-Lehel" (Bezirk1). Der Bezirk ist lediglich 316 Hektar groß und wird von ungefähr 18000 Münchnern und Münchnerinnen bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung des Lehel

Das Lehel schließt direkt östlich an die Altstadt an. Im Westen bildet somit der Altstadtring die Grenze des Viertels. Im Osten wird das Lehel durch die Isar begrenzt. Das nördliche Ende bilden die Königinstraße und die Max-Joseph Brücke, das südliche die Ludwigsbrücke.
Das Lehel verfügt über eine sehr gute Verkehrsanbindung. Das Viertel wird unter anderem von den U-Bahn Linien 4 und 5 sowie von diversen Tram- und Buslinien bedient. Für Autofahrer ist die günstige Lage direkt am Altstadtring von großem Vorteil.

Geschichte des Lehel

Bereits im 14. Jahrhundert war der Bereich des heutigen Stadviertels Lehel bewohnt. Ärmere Leute, die nicht in der Stadt wohnen durften, besiedelten das von Wasserläufen und Wald dominierte Gebiet. Das Lehel ist somit die älteste Vorstadt Münchens. 1724 wurde das Lehel in die Stadt München (gegründet 1158) eingemeindet.
Im Zuge des 19. Jahrhunderts wurde das Lehel ein immer beliebteres Stadtviertel. Aufgrund der Nähe zur Innenstadt und der hohen Lebensqualität durch Isar und Englischem Garten hält diese große Beliebtheit bis heute an.

Woher kommt der Name Lehel?

Nach einer Reform des Münchner Stadtgebietes, die 1812 durchgeführt wurde, wurde das Lehel für einige Zeit wegen dem dort errichteten Kloster St. Anna offiziell als St.-Anna-Vorstadt bezeichnet. Diese Bezeichnung konnte sich jedoch nie durchsetzen: für die Münchner war das Gebiet östlich der Altstadt schon immer das Lehel. Die Herkunft des Namens Lehel als Bezeichnung für diesen Bereich ist nicht eindeutig geklärt. Auenwälder wurden früher häufig als "Lohe" bezeichnet, kleinere Wälder dieser Art als "Löhel". Sehr wahrscheinlich ist, dass der Name des Viertels hier seinen Ursprung hat.
Manche Historiker führen den Namen des Viertels allerdings auch auf die bayrische Bezeichnung für ein kleines Lehen ("Lehel") oder die Exekution des ungarischen Kriegsherren Lehel (die 955 in der Nähe von Regensburg stattfand) zurück. Früher wurde der Name des Viertels mit einem Rachenlaut (also "Lechel") ausgesprochen. Im Laufe der Zeit hat sich allerdings die schriftgetreue Aussprache durchgesetzt.

Das Lehel Heute

Das Lehel ist eines der beliebtesten Münchner Stadtviertel. Ein großer Teil der Altbauten ist inzwischen komplett saniert und renoviert, die Verkehrsanbindung wurde stetig verbessert. Im Lehel befinden sich zahlreiche Gebäude der bayrischen Staatsregierung (unter anderem das Wirtschaftsministerium, die Regierung von Oberbayern...).
Ein besonders beliebter Punkt im Lehel ist der (unter Graf Rumford erbaute) Englische Garten. Der Park ist einer der größten innerstädtischen Grünflächen weltweit. Nicht nur die Bewohner des Lehel schätzen den Englischen Garten. Ganz München und viele Touristen kommen regelmäßig, um die weitläufigen Wiesen, den Blick vom Monopteros oder eine Erfrischung im Biergarten am Chinesischen Turm zu genießen.