Die Münchner
Branche, Schlagwort, Name, Telefonnummer
Ort, Stadtteil, Standort, PLZ, Straße
Umkreissuche
Branchenstatistik
Branchenstatistik
Die Branche Markisen Ramersdorf wurde seit dem 01.02.2011 insgesamt 41.282 mal besucht!

Markisen Ramersdorf: 8 Einträge gefunden

Suchergebnis ist sortiert nach:
Voreinstellung
|  In meiner Nähe |  PLZ |  A-Z
Einträge von
1 - 8
Branche: Markisen Ramersdorf
Ähnliche Branchen - 3 Brancheneinträge gefunden
Meinten Sie vielleicht: Branchenvorschlag (Suche nach Segment) - 2 Branchen gefunden
Meinten Sie vielleicht: Branchenvorschlag (Suche nach Buchstabenübereinstimmung) - 7 Branchen gefunden

Brancheninfo: Markisen

Markisen München

Eine Markise ist eine Bespannung an einem Objekt, die den überspannten Bereich vor Sonne und Wärme schützen soll. Manchmal wird sie auch zum Sichtschutz oder zum Schutz vor Regen eingesetzt. Das Wort Markise kommt aus dem Französischen und bedeutet "Adelsdame, Marquise". Das geht darauf zurück, dass ein Heerlager immer dann den Sonnenschutz aufstellte, wenn die Frau eines Offiziers im Lager war.
Markisen sind keine Erfindung der Neuzeit: Bereits in der Antike verwendete man Systeme, um Schatten zu erzeugen und ein Blenden der Sonne zu vermeiden. Doch erst im 18. Jahrhundert wurde die Markise in Frankreich bekannt und verbreitete sich. Im Gegensatz zu damals, wo eine Markise eine relativ simple Konstruktion war, sind die Sonnenschutzanlagen heute oftmals High-Tech-Anlagen.

Produkte von Unternehmen die Markisen vertreiben

Ein Unternehmen, das Markisen vertreibt, bietet oft einen Komplettservice an und montiert beziehungsweise wartet die Markisen oder bespannt sie neu und verkauft neben Markisen meist folgende Produkte: Rollos, Rollladen, Jalousien und weitere Sonnenschutzanlagen, Sonderbeschattungen, Elektroantriebe, Alu-Terassendächer oder Gartenmöbel.
Die meisten Firmen bieten Markisen aus unterschiedlichen Materialien wie Acryl, PVC oder Polyester. Je nach Anwendungsgebiet und anderen Faktoren (wie beispielsweise zu erwartende Belastung) haben die Materialien unterschiedliche Vor- und Nachteile.

Arten von Markisen

Insgesamt gibt es drei Formen einer Markise: Die Roll-Markise, bei der das Tuch auf eine Welle aufgerollt wird, die Falt-Markise, die keine Welle besitzt und bei der das Tuch aufgefaltet wird und die Fest-Markise, die starr ist.
Unter diesen drei Kategorien finden sich folgende Markisen häufig:
- Fallarmmarkise: Bei dieser Markise handelt es sich um eine einfache Konstruktion, die oft zum Sichtschutz und zur Verschattung eingesetzt wird. Meist ist sie nicht ganz lichtdicht, lässt also noch Licht in den Raum, verhindert aber eine Blendung durch die Sonne. Das Tuch ist auf einer Welle aufgerollt und wird meist durch zwei (manchmal auch mehrere) Arme aus- und eingefahren. Meist wird eine Fallarmmarkise durch einen Motor angetrieben.
- Korbmarkise: Eine Korbmarkise kommt häufig vor Geschäften, Restaurants und Cafés zum Einsatz. Es handelt sich um ein gebogenes Gestell, das starr oder einklappbar ist und mit einem Tuch bespannt ist. Durch die gebogene Form eignet sie sich auch gut für hohe Belastung wie durch Stürme und dient mit einem geeigneten Tuch auch als Regenschutz.
- Fallmarkise: Eine Fallmarkise (auch Senkrechtmarkise oder Vertikalmarkise genannt) ist fast baugleich mit einer Fallarmmarkise. Der Unterschied besteht darin, dass das Tuch der Fallarmmarkise senkrecht nach unten verläuft.
- Markisolette: Eine Markisolette kombiniert die Technik der Fallarmmarkise und der Fallmarkise. Das Tuch fährt aus der Endlage senkrecht nach unten und stellt sich dann auf.
- Gelenkarmmarkise: Bei einer Gelenkarmmarkise drücken zwei oder mehr Arme das Tuch von der Welle weg. Die Arme werden meist durch Gasdruckfedern unter Spannung gesetzt.
- Daneben gibt es noch weitere, speziellere Markisen wie beispielsweise Wintergartenmarkisen, Seilspannmarkisen oder Sonnensegel.

Ramersdorf

Ramersdorf

Ramersdorf ist ein Stadtteil im Münchner Südosten und bildet zusammen mit Perlach den Stadtbezirk 16 Ramersdorf-Perlach. Ramersdorf wird im Westen durch Obergiesing, im Norden durch Berg am Laim, im Osten durch Trudering und Riem und im Süden durch Perlach bzw. Fasangarten begrenzt. Momentan leben in Ramersdorf und Perlach rund 100.000 Einwohner auf einer Fläche von 1900 Hektar.
Ramersdorf ist als reines Wohngebiet bekannt. Allerdings ist Ramersdorf auch "Opfer" einer autogerechten Stadt geworden, was man daran sieht, dass sich der Mittlere Ring und die Autobahn A8 mitten durch das Stadtviertel ziehen. Einige Wohnhäuser im Ramersdorf sind deshalb mit Schallschutzmaßnahmen ausgestattet.

Geschichte von Ramersdorf

Ramersdorf wurde erstmalig um 1006 urkundlich erwähnt - damals hieß Ramersdorf noch "Rumoltesdorf", was auf eine Familie namens Rumoltes und das Anhängsel Dorf zurückgeht. Im Laufe der Jahre wechselten sich die Besitzer von Ramersdorf, ab 1818 war das Dorf eine eigene Gemeinde.
1864 wurde Ramersdorf nach München eingemeindet. In der Zeit des nationalsozialistischen Regimes wurde Ramersdorf teilweise umgestaltet, viele großflächige Straßenbauten entstanden. Teilweise ist die dörfliche Struktur aber noch heute erhalten - den alten Ortskern von Ramersdorf sieht man beispielsweise zumindest teilweise noch rund um die Wallfahrtskirche Maria Ramersdorf.
Die Kirche ist seit dem 14. Jahrhundert ein Wallfahrtsort - viele kamen, um den spätgotischen Bau mit dem Zwiebelturm in Ramersdorf zu betrachten. Heute ist die Kirche zwar vielen Münchnern geläufig, aber kaum einer kümmert sich noch um ihre Geschichte: sie steht eingezwängt zwischen dem Mittleren Ring und der Autobahnzufahrt München-Salzburg.

Ramersdorf heute

Ramersdorf ist heute geprägt von mehrstöckigen Wohnbauten im Norden und einigen Einfamilienhäusern im Süden. Rund um die Rosenheimer Straße stehen viele Genossenschaftsbauten. Ein Problem im Ramersdorf ist das hohe Verkehrsaufkommen: Die Salzburger Autobahn endet direkt in Ramersdorf, die meisten Autofahrer gelangen über die Rosenheimer Straße in die Innenstadt. Auch der Mittlere Ring belastet die Ramersdorfer mit Lärm und Schmutz.
Trotzdem ist Ramersdorf für Familien attraktiv: In dem gesamten Stadtbezirk stehen 30 Schulen, drei Theater, sieben Bibliotheken, ein Freibad und ein Hallenbad, außerdem ist der Ostpark ganz in der Nähe. Die Mehrzahl der Arbeitsplätze in Ramersdorf entfallen auf das produzierende Gewerbe.

Verkehrsanbindung von Ramersdorf

Ramersdorf ist ideal an wichtige Münchner Verkehrsstraßen wie die Rosenheimer Straße und den Mittleren Ring angebunden - außerdem ist die Salzburger Autobahn ganz in der Nähe.
Doch auch ohne Auto kommt man in Ramersdorf gut zurecht: Es gibt 75 Haltepunkte der öffentlichen Verkehrsmittel, darunter acht U-Bahnhöfe und vier S-Bahnhöfe.