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Marktforschung Feldmoching: 1 Einträge gefunden

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Heth

Marktforschung Feldmoching
Tel.: (089) 15000328
Röhrichtstr. 28
80995 München
, Feldmoching
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Brancheninfo: Marktforschung

Die Marktforschung ist buchstäblich ein weites Feld und in einer konsumorientierten, kauffreudigen Stadt wie München von immenser Bedeutung. Für das Marketing ist die Marktforschung eines der wichtigsten Werkzeuge. Doch auch für andere Unternehmensbereiche wie zum Beispiel Vertrieb, Controlling und Business Intelligence liefert sie wichtige Grundlagen. Marktforschung kann im Einzelfall bedeuten die systematische Beschaffung, Verarbeitung und Analyse von marktrelevanten Informationen, ein Prozess kontinuierlicher, systematischer, auf wissenschaftlicher Basis stehender Methoden und das Lösen marktbezogener betriebswirtschaftlicher Probleme. Zu den größten Marktforschungsunternehmen in Deutschland gehören die Gesellschaft für Konsumforschung, Infratest, Nielsen, Health und Research International. Weltweit ist Martführer die Nielsen Company vor Taylor Nelson Sofres und Health. Hierzulande ist die Marktforschung wie auch die Meinungsforschung in Verbänden organisiert. Sie definieren das Standesrecht und die Qualitätsrichtlinien. Zu den Verbänden in Deutschland gehören die Arbeitsgemeinschaft Deutscher Marktforschungsinstitute, der Berufsverband Deutscher Markt- und Sozialforscher oder der Internationale Marktforschungsverband. Marktforscher helfen Unternehmen, ihre Produkte gut zu präsentieren und die Bedürfnisse des Marktes zu erkennen. Dazu gehören Grundlagenarbeit im Bereich der Statistik und eine Analyse der Mitbewerber. So verschaffen sich Anbieter am Markt entscheidende Vorteile. Insbesondere bei der Neugründung von Unternehmen oder der Platzierung neu entwickelter Produkte am Markt, ist Marktforschung unerlässlich. Die Forschung selbst ist wissenschaftlich stark an die Statistik, die Empirie und der Kommunikationswissenschaft angelehnt. Ein Marktforschungsprojekt gliedert sich in der Theorie in mehrere Teilschritte: Formulierung des Entscheidungsproblems oder des Erkenntnisinteresses, Erstellung eines Forschungsdesigns, Festlegung der Informationsquellen, Beschaffung von Informationen, Analyse und Interpretation der Daten, Präsentation des Forschungsergebnisses. Klar erkennbar ist hier die wissenschaftliche Verwandtschaft mit sozialwissenschaftlichen Studien. Grundsätzlich unterteilt sich die Marktforschung in einen quantitativen und einen qualitativen Teil. Aus der Sozialwissenschaft stammen auch die Methoden wie Tiefeninterviews oder Leitfadeninterviews, Gruppendiskussionen oder Rekonstruktive Beobachtungen. Besonders verbreitet sind bevölkerungsrepräsentative Umfragen. Zunehmend wichtig werden Online-Umfragen, die aber noch mit Problemen der Repräsentanz behaftet sind. Die Marktforschung ist heute Bestandteil jeder Unternehmensphilosophie. Große Unternehmen betreiben deshalb normalerweise eigene Marktforschungsabteilungen. Ein Fülle privater Dienstleister ergänzen das Angebot, zugeschnitten auf jeden denkbaren Unternehmens- und Produkttyp.

Feldmoching

Feldmoching

Als Feldmoching wird ein Stadtteil im Norden Münchens bezeichnet. Zusammen mit dem Hasenbergl bildet Feldmoching den Stadtbezirk Feldmoching-Hasenbergl (Stadtbezirk 24). Der Bezirk besteht aus den Bezirksteilen Feldmoching, Hasenbergl-Lerchenau Ost, Ludwigsfeld und Lerchenau West. Er ist etwa 2900 Hektar groß und bietet ungefähr 56000 Münchnerinnen und Münchnern ein Zuhause.

Lage und Verkehrsanbindung von Feldmoching

Feldmoching liegt im äußersten Münchner Norden. Die nördliche Grenze von Feldmoching bildet somit die Münchner Stadtgrenze. Im Süden von Feldmoching liegt der Rangierbahnhof Nord der Deutschen Bahn, die östliche Grenze bildet das Hasenbergl, die westliche die Dachauer Straße.
Feldmoching verfügt über eine gute Verkehrsanbindung. Das Viertel ist direkt an das Münchner U-Bahn-Netz angeschlossen. Die U-Bahn-Linie 2 bietet eine direkte Verbindung zum Münchner Hauptbahnhof und in die Münchner Innenstadt. Zusätzlich hält in Feldmoching die S-Bahn-Linie S1 (Richtung Freising), die direkt zum Münchner Flughafen führt. Dazu halten in Feldmoching Regionalbahnen, die auf der Strecke München-Landshut verkehren. Der Feldmochinger Bahnhof ist somit eine wichtige Schnittstelle von Regional- und Nahverkehr. Feldmoching wird auch von zahlreichen Buslinien bedient.
Für Autofahrer ist die direkte Lage von Feldmoching am Münchner Autobahnring (A99) von großem Vorteil. Demnach sind die Autobahnen rund um München von Feldmoching aus sehr gut und in kurzer Zeit zu erreichen.

Geschichte von Feldmoching

Feldmoching kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Um das Jahr 500 wurde das heutige Feldmoching von Bajuwaren gegründet. Damals wurde Feldmoching noch "Feldmohinga" genannt. Diese Bezeichnung kommt vermutlich vom bajuwarischen Namen "Macho" und wurde im Laufe der Zeit zum heute gebräuchlichen Feldmoching.
War Feldmoching früher einer der bedeutendsten Orte der Region und noch lange Zeit eine selbstständige Gemeinde, verlor der Ort mit der Stadtgründung Münchens nach und nach an Bedeutung. Um die Jahrhundertwende zwischen 19. und 20. Jahrhundert wurde Feldmoching quasi von den neu entstehenden Kolonien Fasanerie, Harthof und Lerchenau eingekreist. Im Jahr 1938 erfolge schließlich die Eingemeindung in die Stadt München.
Trotz der günstigen Lage an der Eisenbahnstrecke München-Landshut siedelten sich in Feldmoching, anders als in anderen Teilen des Münchner Nordens, nie Industrie- und Gewerbebetriebe im großen Stil an.

Feldmoching heute

Bis in die heutige Zeit ist Feldmoching einer der dörflichsten und am ländlichsten geprägten Stadtteile Münchens. Feldmoching hat die höchste Bauernhof-Dichte Münchens. Obwohl die landwirtschaftlichen Betriebe und die dörfliche Struktur mit vielen Ein- und Zweifamilienhäusern das Viertel eindeutig dominieren, hält auch in Feldmoching modernes urbanes Flair Einzug.
In den 50er und 60er Jahren entstanden eine große Zahl an größeren Wohnsiedlungen und -anlagen. Die stetige Modernisierung hat den Bewohnern von Feldmoching nicht nur eine ständige verbesserte Verkehrsanbindung, sondern auch zahlreiche Erholungsgebiete und Freizeitbereiche beschert: durch den Kiesabbau, der für den Bau der Autobahnen rund um München nötig war, entstanden mit dem Regattapark-See, dem Feldmochinger See, dem Fasaneriesee und dem Lerchenauer See vier künstliche Seen, die heute als Badeseen und aufgrund ihrer grünen Umgebung geschätzt werden.