Massage München
Mit
Massage bezeichnet man das Beeinflussen von Haut, Muskulatur und Bindegewebe durch verschiedene mechanische Reize, die man mit den Händen oder (elektrischen) Apparaten und Instrumenten setzt. Eine
Massage soll die Durchblutung steigern, die Muskulatur entspannen und Stresshormone reduzieren. Sie bewirkt eine Freisetzung von durchblutungsförderlichen Stoffen, verändert das Ionenmilieu und wirkt durch Nervenreflexe auf innere Organe und den Stoffwechsel.
Man unterscheidet zwischen verschiedenen Formen der
Massage wie klassische
Massage,
Nervenmassage,
Bindegewebsmassage,
Spotmassage oder
Fußreflexzonenmassage (siehe unten).
Die Geschichte der Massage
Die
Massage ist eines der ältesten Heilmittel überhaupt und kommt wahrscheinlich aus Ostafrika und Asien. Die älteste Erwähnung erzählt von einer
Massage im Jahr 2600 vor Christus. Auch in der indischen Gesundheitslehre spielten Massagegriffe eine Rolle, besonders im Zusammenhang mit Kräutern und ätherischen Ölen. Der griechische Arzt Hippokrates brachte die
Massage schließlich nach Europa. Später spielte die
Massage sogar eine wichtige Rolle bei der Erholung von römischen Gladiatoren.
Im Mittelalter verlor die Gesellschaft Europas das Interesse an der
Massage und entdeckte sie erst gegen Ende des Mittelalters wieder. Die
Massage wurde durch viele Ärzte permanent weiterentwickelt - heute allerdings
massieren nicht mehr Ärzte die Patienten, sondern
Masseure und Physiotherapeuten.
Die Wirkung einer Massage
Je nach Massageart kann es zu unterschiedlichen Effekten kommen wie zum Beispiel: Steigerung der Durchblutung, Senken von Blutdruck und Pulsfrequenz, Entspannung der Muskulatur, Verbesserte Wundheilung, Ablösen von Verklebungen, Einwirken auf innere Organe, Schmerzlinderung, Anxiolytische Effekte, entspannende Wirkung auf die Psyche, Verbesserter Zellstoffwechsel im Gewebe, Beeinflussung des vegetativen Nervensystems, Sexuelle Erregung und Reduktion von Stresshormonen.
Arten von Massagen
Es gibt viele verschiedene Formen von
Massage, aber beide wirken auf einer von zwei verschiedenen Arten auf den Körper: Die klassische Methode behandelt die Haut und die Muskulatur an der Stelle, wo die
Massage tatsächlich erfolgt. Die zweite Art macht sich die Reflexbögen zu Nutze - es wird nicht die kranke Stelle direkt behandelt, sondern das Areal im Körper, wo die kranke Stelle des Körpers repräsentiert wird. Man spricht von der "direkten Wirkung" und der "reflektorischen Wirkung". Während erstere durch die evidenzbasierte Medizin anerkannt ist, wird letztere momentan noch sehr kritisch beäugt.
Massagen mit reflektorischer Wirkung werden bislang auch nur vereinzelt von Krankenkassen bezahlt.
Zu den Massagen mit direkter Wirkung zählen vor allem die klassische
Massage,
Ayurveda-Massage,
Bürstenmassage,
Esalen-Massage,
Ganzheitliche Massage,
InTouch-Massage,
Klangmassage,
Tempelmassage,
Ölmassage,
Lymphdrainage,
Rhythmische Massage,
Sportmassage,
Unterwasserdruckstrahlmassage,
Warmsteinmassage,
Indische Kopfmassage,
Deep Tissue Massage,
Shiatsu und
Tuina.
Zu den
Massagen mit reflektorischer Wirkung zählen
Akupressur,
Akupunkt Massage,
Bindegewebsmassage (
Segmentmassage),
Reflexzonenmassage,
Periostmassage,
Ausgleichende Punkt- und Meridianmassage,
Colonmassage,
Ohr-Akupunkt-Massage,
Pneumatische Pulsationsmassage,
Schröpfkopfmassage und
Schlüsselzonenmassage.