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Branche: Matratzen Sendling
Matratzen Sendling
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Matratzen Sendling
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Brancheninfo: Matratzen

Matratzen

Eine Matratze ist ein Polster, das meist auf einen Lattenrost gelegt wird, um das Schlafen angenehmer zu machen und die Wirbelsäule beim Liegen zu entlasten. Eine Kombination aus Matratze und Lattenrost nennt man Bettsystem, zusammen mit dem Bettgestell spricht man vom Bett. Heutzutage werden Matratzen fast nur noch einteilig produziert. Zwei- oder dreiteilige Matratzen, die das Wenden und Lüften erleichtern sollen, verschwinden immer mehr vom Markt.
Der Kern der Matratze kann aus Schaumstoff, Latex, Federkern oder anderen Materialien bestehen und wird von einem Bezug ummantelt, der aus Schafwolle, Vlies, Baumwolle, Wildseide oder Rosshaar besteht. Der Bezug ist meist abnehmbar und kann bei Verschmutzung gewaschen werden. Eine Matratze besitzt häufig mehrere Liegezonen, die sich mit unterschiedlichen Härten, den Belastungen des Körpers anpassen. Viele Matratzen haben Haltegriffe an den Seiten und eine Winter- und eine Sommerseite.

Die Geschichte der Matratzen

Bereits bei den alten Griechen kannte man die Vorteile einer Matratze - damals waren sie noch gefüllt mit Wolle oder Naturfasern. Betten von wohlhabenden Römern waren mit Matratzen ausgestattet, die mit Schilf, Heu, Wolle oder Gänse- und Schwanenfedern gefüllt waren. Allerdings konnte sich auch das einfache Volk den Komfort einer Matratze leisten - bei Ausgrabungen im Herculaneum fand man im Haus eines ehemaligen Sklaven eine Kinderwiege mit einer Matratze aus Pflanzenfasern.
Im 12. und 13. Jahrhundert waren Matratzen bei den Arabern üblich und wurden durch die Kreuzzüge und den Kulturaustausch auch in Europa bekannter. In Deutschland schlief das einfache Volk lange Zeit auf mit Seegras, Schilf oder Stroh gefüllten Säcken. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts stellten Sattler richtige Matratzen her. Seit dem Zweiten Weltkrieg schließlich sind die Ansprüche an das Material und die Verarbeitung einer Matratze noch mal deutlich gestiegen.

Welche Produkte im Segment der Matratzen werden angeboten

Matratzen werden heute meist in Standardgrößen wie beispielsweise 90 x 190 cm, 100 x 200 cm oder 160 x 200 cm hergestellt und verkauft. Generell können alle Wunschgrößen hergestellt werden - bei Sondergrößen muss sich der Käufer aber oft auf längere Wartezeiten und einen Preisaufschlag einstellen.
Der Käufer hat die Wahl zwischen verschiedenen Härtegraden - diese sind notwendig, um das Gewicht des Liegenden ideal zu tragen. Meist gibt es die Stufen 1 (weich, bis 60 kg Körpergewicht), 2 (mittel, bis 80 kg Körpergewicht) und 3 (hart, über 80 kg Körpergewicht). Allerdings ist dieses Kriterium allein nicht für einen Kauf ausschlaggebend, da sich die Ansprüche der Kunden unterscheiden (einige liegen lieber auf härteren Matratzen, selbst wenn sie wenig wiegen) und die Matratze auch mit dem Lattenrost abgestimmt werden sollte.

Arten von Matratzen

Bei den verschiedenen Typen einer Matratze unterscheidet man zwischen:

Federkernmatratzen mit den Unterarten Bonellfederkernmatratzen, Cosiflexfederkernmatratzen, Taschenfederkernmatratzen und Tonnentaschenfederkernmatratzen.
Latexmatratzen mit den Unterarten Naturlatexmatratzen und Schichtlatexmatratzen.
Schaumstoffmatratzen mit den Unterarten Kaltschaummatratzen und Viskoelastische Matratze oder Tempurmatratze.
PS-Matratze, eine Kombination aus Latex- und Schaumstoffmatratze.
Naturmatratze mit der Unterart Futons und andere Formen wie Wasserbetten, Dekubitusmatratzen und Luftmatratzen.

Ein Fachhändler kann über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Matratzen aufklären. Eine Federkernmatratze beispielsweise ist zwar robust und behält lange ihre ursprüngliche Form bei, dafür können manche Modelle allerdings auch unbequem sein, wenn die Federn beispielsweise spürbar sind oder weil sie keine Punktelastizität bieten. Eine Naturmatratze hat den Vorteil, dass keine chemischen Stoffe und Metalle verwendet werden und sie gut in den biologischen Kreislauf zurückgeführt werden können. Dafür unterliegen Naturprodukte allerdings der Gefahr, des schnelleren Verschleißes und der Gefahr der Ansiedlung von Milben und Pilzen.

Sendling

Sendling

Der Begriff Sendling bezeichnet ein traditionsreiches Stadtviertel in München, das den Stadtbezirk 6 - Sendling darstellt. Weitere Namen beziehungsweise Teile von Sendling sind Untersendling, Mittersendling und Obersendling. Obersendling gehört allerdings zum Stadtbezirk 19 - Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln dazu.
In Sendling wohnen aktuell rund 38.000 Münchner auf einer Fläche von 3,93 Quadratkilometern. Sendling wird im Norden durch die Ludwigsvorstadt und die Isarvorstadt begrenzt und im Westen durch die S-Bahnlinie 7. Der Stadtteil umschließt die Isar plus Flaucher im Osten Münchens. Im Süden geht Sendling in Thalkirchen bzw. Obersendling über.

Die Geschichte von Sendling

Im Bereich des heutigen Sendling gab es wahrscheinlich keine Siedlungen der Römer, aber im Umkreis darum. Dass Sendling schon lange bewohnt wurde, beweisen Knochenfunde, die sich auf etwa 4000 Jahre zurückdatieren lassen. Im 6. Jahrhundert übernahm ein germanischer Sippenführer namens "Sendilo" die Ortschaft. So entstand der Name Sendling. Durch die Gründung Münchens erlebte Sendling einen Aufschwung, viele Bürger reisten in die "Großstadt", um sich dort auf dem Markt einzudecken.
Wie viele andere umliegenden Ortschaften wurde auch Sendling im Dreißigjährigen Krieg gebeutelt. Die Einwohnerzahl nahm stark ab. Im Jahr 1877 wurden Unter- und Mittersendling und die Sendlinger Haide nach München eingemeindet. Der wirtschaftliche Aufschwung begann in Sendling mit der Eröffnung der Großmarkthalle 1912. Während dem Zweiten Weltkrieg wurde auch Sendling vom Bombenhagel der Alliierten getroffen, allerdings litt das Stadtviertel nicht so schlimm wie andere Stadtteile Münchens.

Sendling heute

Sendling ist ein moderner Stadtteil, in dem sich heutzutage viele Firmen und Handwerker angesiedelt haben. Ein Meilenstein in der wirtschaftlichen Geschichte von Sendling stellt mit Sicherheit der Bau der Großmarkthalle dar, die 1912 eröffnet wurde. Die Handelshalle für Obst und Gemüse ist die drittgrößte in Europa, 2005 wurden in der Halle in Sendling Waren im Wert von über 750 Millionen Euro umgeschlagen. Aus diesem Grund entfallen viele Arbeitsplätze in Sendling auf die Großmarkthalle bzw. die damit zusammenhängenden Betriebe - 20 Prozent der rund 15.000 Arbeitsstellen entfallen auf Handelsunternehmen, ein Großteil davon ist im Großhandel tätig.
In Sendling wohnen heute viele Erwerbstätige, der Anteil an Ausländern beträgt 25 Prozent und liegt somit leicht über dem städtischen Durchschnitt. In Sendling dominieren die Einpersonenhaushalte. Momentan wohnen in Sendling viele Menschen mit unterem bis mittlerem Bildungsniveau, doch zurzeit findet eine verstärkte Zuwanderung junger Menschen mit hohem Bildungsniveau statt, so dass Sendling in Zukunft stärker durchmischt sein wird.
Für Familien bietet Sendling ein breites Angebot an mehreren Schulen verschiedener Schultypen sowie viele Freizeitangebote wie die Stadtbücherei Sendling oder die Sendlinger Kulturschmiede e.V. Daneben bietet sich für Familien als Freizeitgestaltung natürlich der Flaucher an - der Isarabschnitt lockt seit jeher Jung und Alt zur Erholung mitten in Sendling.

Verkehrsanbindung von Sendling

Sendling ist durch seine zentrale Lage gut an den öffentlichen Verkehr und an den Individualverkehr angebunden. Die wichtigste und bekannteste Straße in Sendling ist die Brudermühlstraße, ein Teilstück des Mittleren Rings. Rund 143.000 Fahrzeuge verkehren täglich auf der bedeutenden Straße.
In Sendling fahren unter anderem die S-Bahnlinien 7 und 27 sowie die U-Bahnlinien 3 und 6, die gleich mehrere Stationen anfahren. Außerdem verkehren mehrere Buslinien der Münchner Verkehrsgesellschaft.