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Metzgerei Ramersdorf
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Berger-Kreuz-Str. 48
81735 München
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Metzgerei Ramersdorf
Tel.: (089) 400788
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Brancheninfo: Metzgerei

Metzgerei München


Mit dem Begriff Metzgerei bezeichnet man einen Gewerbebetrieb, der aus dem Schlachthof stammende Rohmaterialien zu Fleisch- und Wurstprodukten weiterverarbeitet. Metzgerei wird auch das Ladengeschäft genannt, in dem diese Produkte (neben einer Vielzahl anderer Waren) dann im Anschluss verkauft werden.

Andere gängige Bezeichnungen für eine Metzgerei sind Schlachterei oder Fleischhauerei, in Österreich ist auch die Bezeichnung "Metzkerei" verbreitet. Der Begriff Metzgerei ist in erster Linie im Süden und Südwesten Deutschlands, also auch in München, üblich.
Die offizielle Berufsbezeichnung für den gesamten Berufsstand ist seit 1966 bundesweit "Fleischer". Trotz dieser offiziellen Regel wurden die Begriffe des Metzgers beziehungsweise der Metzgerei bis heute nicht aus dem allgemeinen Sprachgebrauch verdrängt. Eine Metzgerei darf in Deutschland nur von einem Fleischermeister betrieben werden. Teilweise ist in solch einem Betrieb auch eine Bäckerei integriert.

Fleischbeschaffung in einer Metzgerei

Gerade bei kleineren Metzgereien in München oder auf dem Land ist es noch üblich, dass der Fleischermeister das Tier selber schlachtet. Dazu bedarf es der Ausbildung zum Fleischer oder Metzger. Dieser muss das Schlachttier, bevor er es mit Hilfe des Schlachtschussapparates(Bolzen- oder Kugelschussgerät) tötet, durch Elektroschocks oder mit Hilfe einer CO2-Anlage betäuben. Nach dem eigentlichen Schlachtvorgang beginnt erst die wirkliche Arbeit, da das Tier dann abgehäutet, gereinigt und zerlegt sowie weiterverarbeitet werden muss.
In der Stadt bzw. bei größeren Fleischereibetrieben ist es üblich den Rohstoff Fleisch vom nächstgelegenen Schlachthof zu beziehen. Das hat den Vorteil, dass der Rohstoff schon tot, gereinigt und in große Teile zerteilt geliefert wird und somit direkt mit der Weiterverarbeitung begonnen werden kann. Damit sparen sich die Metzgereien und vor allem die Metzger viel Arbeit und können so wirtschaftlicher agieren. Diese Variante hat jedoch den Nachteil, dass man nicht unbedingt weiß, woher das Schlachtvieh kommt.

Metzgereien in München

In München gibt es eine Reihe von kleinen Metzgereien. Aber auch große Fleischereiketten sind vertreten. Diese Metzgereien findet man mindestens einmal in jedem Stadtteil und auch in vielen Einkaufszentren oder Supermärkten im Eingangsbereich. Aber oftmals sind es gerade die kleineren unbekannten Metzger, bei denen man gerne sein Fleisch einkauft, auch wenn es ein bisschen teurer ist. Denn die kleinen Metzgereien, auch die in München, wissen meistens noch woher sie ihr Fleisch bzw. die Tiere beziehen.

Verkaufsangebot in einer Metzgerei

In einer Metzgerei in München findet man heutzutage nicht mehr nur ausschließlich Fleisch und Wurstwaren, sondern vielerorts werden zusätzlich Lebensmittel wie Senf, Ketchup, Käse und Backwaren angeboten. Einige Metzgereien betreiben aber auch einen lukrativen Catering- bzw. Partyservice.
Aber nach wie vor ist der Hauptgrund, warum Leute zum Metzger gehen der, dass sie Fleisch oder Wurst in guter frischer Qualität erwerben wollen. Metzger unterscheiden bei Fleisch zwischen zwei Kategorien, dem roten Fleisch und dem weißen Fleisch. Rotes Fleisch beinhaltet alle Fleischsorten mit dunklerem Fleisch wie Rind, Kalb, Schwein, Schaf, Lamm, Ziege und Wild. Unter weißem Fleisch versteht man Geflügel und Wildgeflügel. Neben diverse Sorten frischen Fleisches, produziert und verkauft eine Metzgerei natürlich auch Wurstwaren. Wurst wird aus Fleisch hergestellt und ist meistens gekocht, manchmal auch geräuchert oder sogar beides. Ebenso findet man in Metzgereien häufig kleine Imbißangebote. Diese bestehen zumeist aus frischem Fleisch oder frischen Wurstwaren, die entweder kalt oder warm in eine Semmel gelegt werden. Das klassische Beispiel dafür ist die Leberkäsesemmel. Aber auch Schnitzel, Schnitzelsemmel, Wurstsemmel, Bratwurstsemmel und vegetarisch belegte Semmeln oder vegetarische Gerichte gehören dazu.

Schlachthof München

Aus hygienischen und wirtschaftlichen Gründen wurden Mitte des 19. Jahrhunderts in Deutschland die ersten Schlachthöfe gegründet. Das Ziel war es, die Schlachtreste und Schlachtabwässer von der Straße wegzubekommen. Zu Beginn gab es in München zwei Schlachthöfe. Diese wurden dann später jedoch zu einem zusammengefasst. Der heutige Schlachthof befindet sich in der Isarvorstadt. Neben der immer mehr abnehmenden Schlachtung wird in den Gebäuden heute hauptsächlich Großhandel mit Fleisch, Geflügel, Fisch und Feinkost betrieben. Das dazugehörige Wirtshaus, das „Wirtshaus am Schlachthof“ ist seit der Fernsehserie „Zur Freiheit“ ein beliebter Kulturtreffpunkt. Auch heute noch, wird das Wirtshaus als Kulisse für die zwei beliebten TV-Produktionen „Ottis Schlachthof“ und die „R&B- Show“ hergenommen.


Ramersdorf

Ramersdorf

Ramersdorf ist ein Stadtteil im Münchner Südosten und bildet zusammen mit Perlach den Stadtbezirk 16 Ramersdorf-Perlach. Ramersdorf wird im Westen durch Obergiesing, im Norden durch Berg am Laim, im Osten durch Trudering und Riem und im Süden durch Perlach bzw. Fasangarten begrenzt. Momentan leben in Ramersdorf und Perlach rund 100.000 Einwohner auf einer Fläche von 1900 Hektar.
Ramersdorf ist als reines Wohngebiet bekannt. Allerdings ist Ramersdorf auch "Opfer" einer autogerechten Stadt geworden, was man daran sieht, dass sich der Mittlere Ring und die Autobahn A8 mitten durch das Stadtviertel ziehen. Einige Wohnhäuser im Ramersdorf sind deshalb mit Schallschutzmaßnahmen ausgestattet.

Geschichte von Ramersdorf

Ramersdorf wurde erstmalig um 1006 urkundlich erwähnt - damals hieß Ramersdorf noch "Rumoltesdorf", was auf eine Familie namens Rumoltes und das Anhängsel Dorf zurückgeht. Im Laufe der Jahre wechselten sich die Besitzer von Ramersdorf, ab 1818 war das Dorf eine eigene Gemeinde.
1864 wurde Ramersdorf nach München eingemeindet. In der Zeit des nationalsozialistischen Regimes wurde Ramersdorf teilweise umgestaltet, viele großflächige Straßenbauten entstanden. Teilweise ist die dörfliche Struktur aber noch heute erhalten - den alten Ortskern von Ramersdorf sieht man beispielsweise zumindest teilweise noch rund um die Wallfahrtskirche Maria Ramersdorf.
Die Kirche ist seit dem 14. Jahrhundert ein Wallfahrtsort - viele kamen, um den spätgotischen Bau mit dem Zwiebelturm in Ramersdorf zu betrachten. Heute ist die Kirche zwar vielen Münchnern geläufig, aber kaum einer kümmert sich noch um ihre Geschichte: sie steht eingezwängt zwischen dem Mittleren Ring und der Autobahnzufahrt München-Salzburg.

Ramersdorf heute

Ramersdorf ist heute geprägt von mehrstöckigen Wohnbauten im Norden und einigen Einfamilienhäusern im Süden. Rund um die Rosenheimer Straße stehen viele Genossenschaftsbauten. Ein Problem im Ramersdorf ist das hohe Verkehrsaufkommen: Die Salzburger Autobahn endet direkt in Ramersdorf, die meisten Autofahrer gelangen über die Rosenheimer Straße in die Innenstadt. Auch der Mittlere Ring belastet die Ramersdorfer mit Lärm und Schmutz.
Trotzdem ist Ramersdorf für Familien attraktiv: In dem gesamten Stadtbezirk stehen 30 Schulen, drei Theater, sieben Bibliotheken, ein Freibad und ein Hallenbad, außerdem ist der Ostpark ganz in der Nähe. Die Mehrzahl der Arbeitsplätze in Ramersdorf entfallen auf das produzierende Gewerbe.

Verkehrsanbindung von Ramersdorf

Ramersdorf ist ideal an wichtige Münchner Verkehrsstraßen wie die Rosenheimer Straße und den Mittleren Ring angebunden - außerdem ist die Salzburger Autobahn ganz in der Nähe.
Doch auch ohne Auto kommt man in Ramersdorf gut zurecht: Es gibt 75 Haltepunkte der öffentlichen Verkehrsmittel, darunter acht U-Bahnhöfe und vier S-Bahnhöfe.