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Brancheninfo: Metzgerei

Metzgerei

Mit dem Begriff Metzgerei bezeichnet man einen Gewerbebetrieb, der aus dem Schlachthof stammende Rohmaterialien zu Fleisch- und Wurstprodukten weiterverarbeitet. Metzgerei wird auch das Ladengeschäft genannt, in dem diese Produkte (neben einer Vielzahl anderer Waren) dann im Anschluss verkauft werden.
Andere gängige Bezeichnungen für eine Metzgerei sind Schlachterei oder Fleischhauerei, in Österreich ist auch die Bezeichnung "Metzkerei" verbreitet. Der Begriff Metzgerei ist in erster Linie im Süden und Südwesten Deutschlands üblich.
Die offizielle Berufsbezeichnung für den gesamten Berufsstand ist seit 1966 bundesweit "Fleischer". Trotz dieser offiziellen Regel wurden die Begriffe des Metzgers beziehungsweise der Metzgerei bis heute nicht aus dem allgemeinen Sprachgebrauch verdrängt. Eine Metzgerei darf in Deutschland nur von einem Fleischermeister betrieben werden.

Metzgerei mit eigener Schlachtung

Gerade bei kleineren Metzgerei-Betrieben ist es noch häufig der Fall, dass das Fleisch nicht aus dem örtlichen Schlachthof kommt, sondern aus eigener Schlachtung stammt. In Deutschland darf die Schlachtung von ausgebildeten Metzgern durchgeführt werden.
Der Metzger muss das Tier hierbei vor der eigentlichen Schlachtung mit Hilfe eines Schlachtschussapparates (Bolzen- oder Kugelschussgerät), durch elektrische Stromstöße oder mit Hilfe einer CO2 Anlage betäuben. Nach dem eigentlichen Schlachtvorgang übernimmt der Metzger dann auch noch die Reinigung und die Zerteilung des Tieres in verkaufsgerechte Stücke.

Was wird in der Metzgerei angeboten?

Deutschland ist weltweit der viertgrößte Fleischproduzent. Dementsprechend groß sind auch die Menge an verzehrtem Fleisch (2004 circa 30kg pro Jahr und Bundesbürger) und der Metzgerei-Markt. In einer Metzgerei wird eine Vielzahl von rohen und veredelten Fleischprodukten angeboten. Die Metzgerei erfüllt hierbei eine wichtige Beratungsfunktion. Unterschieden wird zwischen:

- Verschiedenen Fleischsorten: Im Metzgerei-Gewerbe wird zwischen rotem Fleisch (Rind, Kalb, Schwein, Schaf, Lamm, Ziege...) und weißem Fleisch (Geflügel und Wildgeflügel) unterschieden.
Verschiedenen Fleischarten: Hier handelt es sich um die einzelnen Teile einer Fleischsorte.

Die verschiedenen Produkte werden in der Metzgerei entweder als rohe Frischware oder aber auch verarbeitet (zum Beispiel in Form von Wurstwaren) verkauft.

Zusätzliche Einnahmequellen für eine Metzgerei

Neben dem Verkauf von Fleisch gibt es für eine Metzgerei zahlreiche zusätzliche Einnahmequellen. Einer Metzgerei ist es heutzutage kaum mehr möglich, wirtschaftlich zu arbeiten wenn ausschließlich Fleisch und Fleischprodukte angeboten werden.
Verbreitet sind:
- Zusatzangebote: In den meisten Metzgereien finden sich neben den Fleisch- und Wursttheken auch Käsetheken. Oft werden auch noch diverse Vorspeisen (wie Oliven, eingelegtes Gemüse...) und Bäckereispezialitäten angeboten.
- Imbiss: Nicht selten ist in eine Metzgerei ein kleiner Imbiss integriert. Angeboten werden in erster Linie frisch zubereitete Fleischspezialitäten, aber auch kalte Snacks und vegetarische Gerichte.
- Partyservice: Der Betrieb eines Partyservice kann für eine Metzgerei eine besonders lukrative zusätzliche Einnahmequelle sein.

Riem

Riem

Riem ist ein Stadtviertel im Münchner Osten, das zusammen mit Trudering den Stadtbezirk 15 Trudering-Riem bildet. Riem wird im Norden durch Dornach, im Osten durch Feldkirchen bzw. Gronsdorf, im Süden durch Trudering und im Westen durch Berg am Laim bzw. Bogenhausen begrenzt. Momentan leben in Trudering und Riem rund 48.000 Einwohner auf einer Fläche von 2200 Hektar.
Riem ist ein aufstrebendes Stadtviertel, das allerdings erst in den letzten Jahren Beliebtheit erlangt. Der Grund ist der alte Riemer Flughafens, der die Bewohner mit Lärm und Schmutz eindeckte. Seit dem Wegzug des Flughafens hat sich Riem aber zum Positiven hin verändert: Neue Büro- und Gewerbeflächen sind entstanden, Häuser wurden gebaut und die Neue Messe Riem lockt jährlich zehntausende Besucher.

Geschichte von Riem

Wie archäologische Funde beweisen, lebten bereits 700 vor Christus Menschen auf dem Gebiet des heutigen Riem. Die erste urkundliche Erwähnung fand aber viel später statt - nämlich im Jahre 957 als "Riema". Der Name soll von dem Wort "Gürtel" abstammen, da Riem damals wie ein Gürtel um die Kirche herum gebaut wurde.
1818 wurde Riem zur eigenen Gemeinde ernannt. Kurz darauf wurde es organisatorisch zu Dornach hinzugerechnet, einem Gebiet im heutigen Aschheim. Riem wurde 1937 nach München eingemeindet. Bis 1992 litt Riem unter den Folgen des Flughafens Riem: Kaum jemand wollte in eine Gegend ziehen, in der man dem Fluglärm ausgesetzt war.
Als der Flughafen aber wegzog, fing die rasante Bautätigkeit in Riem an: Auf dem Gelände des ehemaligen Airports entstanden das Messegelände und zahlreiche Wohnungen. Außerdem öffneten die Riem Arcaden ihre Pforten, ein heute in Riem beliebtes Einkaufszentrum mit zahlreichen Boutiquen, Läden, Restaurants und einem Hotel.

Riem heute

In den vergangenen Jahren hat Riem einen deutlichen Aufschwung erlebt: Das Viertel im Münchner Osten wird immer beliebter, die Preise für Wohnraum steigen an. Besonders attraktiv ist für die Bewohner auch die Nähe zum Riemer Park, der auch oft nur als "BUGA-Park" bezeichnet wird, da hier die Bundesgartenschau 2005 stattfand.
In Riem und Trudering gibt es insgesamt zehn Schulen, zwei Bibliotheken und neun Sportanlagen. Vor allem im Gewerbegebiet Am Moosfeld hat sich heute viel Industrie und verarbeitendes Gewerbe angesammelt. Doch den Großteil der Arbeitsplätze in Riem stellt immer noch die Dienstleistungsindustrie.

Verkehrsanbindung in Riem

Die Verkehrsanbindung in Riem ist sehr gut - schließlich soll dafür gesorgt werden, dass die Messegäste schnell und bequem nach Riem kommen. Dafür sorgt unter anderem die U-Bahnlinie U2 mit der Endstation Messestadt Ost und die schnelle Anbindung an die Autobahn A 94.
Weitere wichtige Straßen in Riem sind der Schatzbogen, die Riemer Straße, die Kreillerstraße und die Wasserburger Landstraße.