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Brancheninfo: Mitwohnzentralen

Mitwohnzentrale München

Eine Mitwohnzentrale ist eine Agentur, welche die Vermietung von möblierten Appartements, Wohnungen und Häusern auf Zeit anbietet. Für diese Vermittlung nimmt die Mitwohnzentrale eine Provision, die sich oftmals nach der Dauer der Miete und der Höhe der Miete richtet. Eine Mitwohnzentrale gibt es für jede größere Stadt.
Eine Mitwohnzentrale ist besonders für diejenigen interessant, die nicht lange in einer Stadt bleiben also wie Praktikanten, Berufseinsteiger und Berufstätige in der Probezeit, Monteure, Gastdozenten, Zeit- und Saisonarbeiter oder für Unternehmen, die ihre Mitarbeiter häufig an wechselnden Orten einsetzen.

Geschichte der Mitwohnzentrale

Die Idee der Mitwohnzentrale ist eine sehr neue Idee. Zum ersten Mal kam die Mitwohnzentrale Ende der 1980er Jahre in Berlin auf den Markt. Die erste Mitwohnzentrale bot Wohnungen und Appartements in der Hauptstadt an. Das Konzept war ein großer Erfolg und die Nachfrage brach kaum ab: Nur ein Jahr später gab es schon in jeder deutschen Großstadt eine eigene Mitwohnzentrale.
Viele Vermieter erkannten mit der Zeit, dass es sinnvoll ist, das Zimmer oder die gesamte Wohnung komplett möbliert zu vermieten - schließlich freut sich jeder, der nur kurze Zeit in einer fremden Stadt ist, über vorhandene Möbel und kann sich so die zusätzlichen Kosten für einen Umzug ersparen.
Heute gibt es hierzulande selbst in mittelgroßen Orten Mitwohnzentralen. Sie sind ein fester Bestandteil auf dem Wohnungsmarkt geworden. Selbst im Ausland gibt es mittlerweile viele Mitwohnzentralen. Oftmals funktionieren sie nach deutschem Vorbild und einige fungieren sogar unter der deutschen Bezeichnung Mitwohnzentrale.

Rechntliche Situation der Mitwohnzentrale

In Deutschland zählen die Mitwohnzentralen vom gewerblichen Status zu den Immobilienmaklern - allerdings mit der Spezialisierung als Vermittlungsunternehmen für möblierte Zimmer bzw. Appartements oder Häuser auf eine begrenzte Mietdauer. Die Mitwohnzentrale unterscheidet sich von einem herkömmlichen Immobilienmakler dadurch, dass die Vermittlungsprovision der Nutzungsdauer entsprechend gestaffelt ist.
Es gibt auch Mitwohnzentralen, die rechtlich gesehen eher als Reisebüro eingeordnet werden können. Solche Mitwohnzentralen vermitteln auch Unterkünfte für Touristen und stellen so eine Alternative zu Hotels dar. Diese Mitwohnzentrale ist besonders interessant für Touristen, die sich länger in einer Stadt aufhalten und die hohen Hotelkosten nicht bezahlen können.

Die Mitwohnzentrale im Internet

Auf der Homepage des Branchenbuchs DIE MÜNCHNER, können Sie viele günstige Mitwohnzentralen finden.

Maxvorstadt

Maxvorstadt

Mit dem Begriff Maxvorstadt wird ein nördlich der Altstadt gelegenes Stadtviertel im Herzen Münchens bezeichnet. Die Maxvorstadt (Stadtbezirk 3) wird aus den Bezirksteilen Königsplatz, Augustenstraße, St. Benno, Marsfeld, Josephsplatz, Am alten nördlichen Friedhof, Universität, Schönfeldvorstadt und Maßmannbergl gebildet.
Die Maxvorstadt erstreckt sich über ca. 430 Hektar und wird von rund 41000 Münchnerinnen und Münchnern bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung der Maxvorstadt

Der südliche Teil der Maxvorstadt schließt direkt an die Münchner Altstadt an. Die südliche Grenze des Bezirks Maxvorstadt verläuft entlang der Achse Odeonsplatz-Stachus-Bahngelände/Arnulfstraße. Im Norden wir die Maxvorstadt von der Schwabinger Georgenstraße begrenzt, im Osten vom Englischen Garten (Königinstraße). Im Westen liegt Neuhausen, die Grenze zwischen den beiden Stadtbezirken bilden Loth- und Maillingerstraße. Für Autofahrer ist der Altstadtring gut erreichbar, besonders nützlich sind auch die Ludwigsstraße und die Schleißheimerstraße, die die Maxvorstadt von oben nach unten durchqueren.
Die Maxvorstadt ist verkehrsmäßig äußerst gut erschlossen. Die U-Bahn Linien U3 und U6 (Haltestellen Odeonsplatz, Universität), U1 (Stiglmaierplatz) sowie U2 (Königsplatz) bedienen die Maxvorstadt direkt. Zusätzlich stehen diverse Tramlinien (16, 17, 20, 21 und 27) und Buslinien zur Verfügung. Die Innenstadt und der Hauptbahnhof sind von der Maxvorstadt aus mit den öffentlichen Verkehrsmitteln jeweils in nur wenigen Minuten erreichbar.

Geschichte der Maxvorstadt

Der Name Maxvorstadt geht auf den König Maximilian I. Joseph zurück. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Maxvorstadt, die als erste planmäßige Erweiterung der Münchner Altstadt konzipiert wurde, im Jahr 1812.
Ein Großteil der Gebäude der Maxvorstadt wurde allerdings erst in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts unter Ludwig dem I. erbaut. Geprägt ist die Maxvorstadt in erster Linie von einem klassizistischen Architekturstil, der das klassische Altertum (vor allem die griechische Antike) nachahmt. Nach der Vorstellung Ludwigs des I. sollte im Bereich der Maxvorstadt ein "Isar-Athen" entstehen. Ein großer Teil der bekanntesten Bauten der Maxvorstadt wurde von den beiden Architekten Leo von Klenze und Friedrich von Gärtner konzipiert.

Die bekanntesten Orte der Maxvorstadt

Auch wenn im Lauf der Zeit immer mehr moderne Gebäude errichtet wurden, ist die Maxvorstadt immer noch stark vom klassizistischen Einfluss geprägt. Zu den bekanntesten Bauwerken und Orten der Maxvorstadt gehören:

- Die Ludwigsstraße, die am Siegestor (nach dem Vorbild eines antiken Triumphbogens gebaut) beginnt und unter anderem von der Staatsbibliothek und den Gebäuden der Ludwig-Maximilians-Universität gesäumt wird. Die Maxvorstadt ist somit auch das Viertel der Münchner Universitäten. Der Einfluss der Studenten sorgte früher für ein besonderes Flair in der Maxvorstadt, das teilweise bis heute zu spüren ist.
Der Königsplatz mit der Glyptothek, den Propyläen. Überhaupt ist die Maxvorstadt eines der kulturellen Zentren Münchens: die Pinakotheken, das Lenbachhaus, die Staatliche Graphische Sammlung etc. bieten kulturelle Unterhaltung auf höchstem Niveau.
Sowie die klassizistischen Gebäude in der Ludwigstraße, der Briennerstraße sowie am Odeonsplatz, Wittelsbacherplatz, und Karolinenplatz.
Ruhe und Erholung mitten in der Maxvorstadt bietet der Alte Botanische Garten.