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Modefirmen Milbertshofen: 35 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Modefirmen

Brautmoden

Mit dem Begriff Brautmoden bezeichnet man Kleidung, die von der Braut am Tag der Hochzeitszeremonie und während den daran anschließenden Feierlichkeiten getragen wird. Brautmoden werden in darauf spezialisierten Geschäften verkauft. Dort wird eine fachgerechte Beratung für den "wichtigsten Tag im Leben" angeboten.
Oft werden Brautmoden extra für die Braut geändert. Dies erklärt auch die hohen Kosten für Brautmoden. Selten werden Brautmoden sogar nach Maß angefertigt, um eine besonders gute Passform zu garantieren. Seit einiger Zeit gibt es auch Anbieter für besonders günstige Brautmoden, sowie Geschäfte für Second Hand Brautmoden.
Zu den Brautmoden zählt man in erster Linie das Hochzeitskleid, das im europäischen Raum meist weiß gehalten ist. Dazu gehören ein Schleier, Brautschuhe, Unterbekleidung und diverse Accessoires wie Taschen, Schmuck und (lange) Handschuhe.

Geschichte der Brautmoden

Noch im Mittelalter war es gänzlich unüblich, für die Hochzeit eigens Brautmoden anzuschaffen. Geheiratet wurde in alltäglichen Kleidern. Auch in gehobenen Schichten wurden in der Regel keine Brautmoden angefertigt: Jede Frau heiratete im schönsten Kleid, das sich in ihrem Besitz befand. Erst mit dem wachsenden Einfluss der Kirche wurden die meisten Brautkleider in Weiß gehalten. Dabei handelt es sich aber keineswegs um eine Neuheit: Weiße Hochzeitskleider waren, kombiniert mit einem Blumenkranz auf dem Kopf, schon im Alten Rom gängige Brautmoden. Brautmoden in der Farbe Weiß sollten die Jungfräulichkeit der Braut symbolisieren, schließlich gilt Weiß als Farbe der Reinheit und Unschuld.
Der Schleier soll diese Symbolik unterstreichen. Die verschleierte Frau wird von ihrem Vater zum Traualtar geführt, wo der Bräutigam diesen symbolisch lüftet. Für diese Tradition gibt es verschiedene Interpretationen. Möglich ist zum Beispiel die Deutung, dass die Braut von diesem Zeitpunkt an in die Verfügungsgewalt des Bräutigams übergeht. Der Schleier wird häufig auch als Symbol für das Jungfernhäutchen der Braut, und somit ihre Unberührtheit, gesehen.
Zu beobachten ist, dass Brautmoden in hohem Maße aktuellen Modetrends folgen. Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg war der Stoff für Brautmoden knapp. In der Zeit des Wirtschaftsbooms der 50er Jahre wurden deshalb lange Kleider modern. Später ging der Trend zu kürzeren Kleidern über Miniröcke bis hin zum auffällig geschmückten Kleid im Barockstil. In den 90er Jahren feierten farbige Brautmoden ihr großes Comeback. In letzter Zeit ist auch bei den Brautmoden ein Retro-Stil zu beobachten, der alte Trends wieder aufgreift.

Brautmoden im Rest der Welt

Im asiatischen Raum waren Brautmoden lange Zeit von der Farbe Rot dominiert. Rot ist in Asien als Glücksfarbe bekannt. In Afrika existiert je nach kulturellen Wurzeln eine Vielzahl verschiedener traditioneller Brautmoden, die oft sehr bunt und fröhlich gestaltet sind. In Algerien, Tunesien und Marokko werden Brautmoden während der Zeremonie, die oft mehrere Tage dauert, sogar mehrere Male gewechselt.
Nach und nach setzt sich allerdings weltweit das "westliche Modell" mit der Farbe Weiß als dominierendes Element durch.

Milbertshofen

Milbertshofen

Milbertshofen wird ein Stadtteil im Norden Münchens genannt. Zusammen mit dem Stadtteil "Am Hart" bildet Milbertshofen den Stadtbezirk Milbertshofen-Am Hart (11. Stadtbezirk). Der Stadtbezirk ist insgesamt ca. 1300 Hektar groß und wird von 62000 Münchnerinnen und Münchnern bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung von Milbertshofen

Milbertshofen liegt nördlich von der Münchner Innenstadt. Die südliche Grenze von Milbertshofen bildet der Mittlere Ring (Teilabschnitt Petuelring). Im Norden reicht Milbertshofen bis zu den Gleisen der Deutschen Bahn nördlich des Frankfurter Rings. Östlich befinden sich die beiden Stadtviertel Schwabing und Freimann, im Westen Moosach. Der Olympiapark gehört zum Stadtteil Milbertshofen.
Milbertshofen ist mit dem öffentlichen Nahverkehr sehr gut erreichbar. Die U-Bahnlinien U3 (Haltestelle Olympiazentrum) sowie U2 (Haltestellen Milbertshofen und Frankfurter Ring) bedienen das Viertel direkt. Zusätzlich verkehren zahlreiche Buslinien.
Auch für Autofahrer ist Milbertshofen sehr gut erschlossen. Der Mittlere Ring sowie der nahe gelegene, nördliche Autobahnring erlauben eine schnelle Fortbewegung von oder nach Milbertshofen.

Geschichte von Milbertshofen

Ursprünglich wurde das heutige Milbertshofen als "Ilmungeshoven" bezeichnet. Illungshof wurde früher ein Einsiedlerhof genannt, auf den Kranke oder Straffällige geschickt wurden. Die undeutliche Aussprache dieser Bezeichnung ergibt dann "Ilmungeshoven".
Mit der Industrialisierung begann das heutige Milbertshofen rapide zu wachsen. Milbertshofen wurde zu einem der größten Industriestandorte in der Region. Ab 1910 wurde Milbertshofen offiziell als Stadt bezeichnet, 1913 erfolgte die Eingemeindung in die Stadt München.

Milbertshofen heute

Über die Jahre hinweg war die Präsenz der Industrie eine der großen Konstanten in Milbertshofen. Wohnraum und Industrie- bzw. Gewerbeflächen sind in Milbertshofen bis heute stark vermischt. In Milbertshofen wohnen (für Münchner Verhältnisse) überdurchschnittlich viele Arbeiter.
In den letzten Jahren hat in Milbertshofen allerdings ein spürbarer Aufschwung eingesetzt. Die soziale Infrastruktur wurde erheblich verbessert, genauso wie die Verkehrsanbindung, die besonders im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs ständig erweitert wurde. Alte Wohnhäuser wurden nach und nach renoviert und saniert, attraktive Neubauten erweitern das Viertel immer wieder um neuen Wohnraum.
Insbesondere zwei bauliche Veränderungen in der jüngeren Geschichte von Milbertshofen haben dazu beigetragen, das Viertel erheblich aufzuwerten:
- Das Olympiazentrum: Anlässlich der Olympischen Sommerspiele 1972 erbaut, bietet der Olympiapark auf dem ehemaligen Oberwiesenfeld im Westen von Milbertshofen eine einmalige Grünfläche, die von Bürgern aus allen Stadtteilen als Erholungs- und Sportfläche genutzt wird. Darüber hinaus garantiert die olympische Infrastruktur beste Möglichkeiten für die Ausübung der verschiedensten Sportarten. Das Olympische Dorf bietet attraktiven Wohnraum mitten in Milbertshofen. Mit dem Olympiaturm sowie dem Olympiastadion und seiner Zeltdachkonstruktion beherbergt Milbertshofen zudem seit den Olympischen Spielen zwei Wahrzeichen Münchens.
- Der Petueltunnel: Der Petuelring gehört zu einer der meist befahrenen Stellen des Mittleren Rings. 2004 wurde der Bereich untertunnelt, auf der Oberfläche wurde ein Park konstruiert.