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Modefirmen Nymphenburg: 6 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Modefirmen

Brautmoden

Mit dem Begriff Brautmoden bezeichnet man Kleidung, die von der Braut am Tag der Hochzeitszeremonie und während den daran anschließenden Feierlichkeiten getragen wird. Brautmoden werden in darauf spezialisierten Geschäften verkauft. Dort wird eine fachgerechte Beratung für den "wichtigsten Tag im Leben" angeboten.
Oft werden Brautmoden extra für die Braut geändert. Dies erklärt auch die hohen Kosten für Brautmoden. Selten werden Brautmoden sogar nach Maß angefertigt, um eine besonders gute Passform zu garantieren. Seit einiger Zeit gibt es auch Anbieter für besonders günstige Brautmoden, sowie Geschäfte für Second Hand Brautmoden.
Zu den Brautmoden zählt man in erster Linie das Hochzeitskleid, das im europäischen Raum meist weiß gehalten ist. Dazu gehören ein Schleier, Brautschuhe, Unterbekleidung und diverse Accessoires wie Taschen, Schmuck und (lange) Handschuhe.

Geschichte der Brautmoden

Noch im Mittelalter war es gänzlich unüblich, für die Hochzeit eigens Brautmoden anzuschaffen. Geheiratet wurde in alltäglichen Kleidern. Auch in gehobenen Schichten wurden in der Regel keine Brautmoden angefertigt: Jede Frau heiratete im schönsten Kleid, das sich in ihrem Besitz befand. Erst mit dem wachsenden Einfluss der Kirche wurden die meisten Brautkleider in Weiß gehalten. Dabei handelt es sich aber keineswegs um eine Neuheit: Weiße Hochzeitskleider waren, kombiniert mit einem Blumenkranz auf dem Kopf, schon im Alten Rom gängige Brautmoden. Brautmoden in der Farbe Weiß sollten die Jungfräulichkeit der Braut symbolisieren, schließlich gilt Weiß als Farbe der Reinheit und Unschuld.
Der Schleier soll diese Symbolik unterstreichen. Die verschleierte Frau wird von ihrem Vater zum Traualtar geführt, wo der Bräutigam diesen symbolisch lüftet. Für diese Tradition gibt es verschiedene Interpretationen. Möglich ist zum Beispiel die Deutung, dass die Braut von diesem Zeitpunkt an in die Verfügungsgewalt des Bräutigams übergeht. Der Schleier wird häufig auch als Symbol für das Jungfernhäutchen der Braut, und somit ihre Unberührtheit, gesehen.
Zu beobachten ist, dass Brautmoden in hohem Maße aktuellen Modetrends folgen. Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg war der Stoff für Brautmoden knapp. In der Zeit des Wirtschaftsbooms der 50er Jahre wurden deshalb lange Kleider modern. Später ging der Trend zu kürzeren Kleidern über Miniröcke bis hin zum auffällig geschmückten Kleid im Barockstil. In den 90er Jahren feierten farbige Brautmoden ihr großes Comeback. In letzter Zeit ist auch bei den Brautmoden ein Retro-Stil zu beobachten, der alte Trends wieder aufgreift.

Brautmoden im Rest der Welt

Im asiatischen Raum waren Brautmoden lange Zeit von der Farbe Rot dominiert. Rot ist in Asien als Glücksfarbe bekannt. In Afrika existiert je nach kulturellen Wurzeln eine Vielzahl verschiedener traditioneller Brautmoden, die oft sehr bunt und fröhlich gestaltet sind. In Algerien, Tunesien und Marokko werden Brautmoden während der Zeremonie, die oft mehrere Tage dauert, sogar mehrere Male gewechselt.
Nach und nach setzt sich allerdings weltweit das "westliche Modell" mit der Farbe Weiß als dominierendes Element durch.

Nymphenburg

Nymphenburg

Mit dem Begriff Nymphenburg wird ein Stadtteil bezeichnet, der im Nordwesten von München liegt. Zusammen mit dem Stadtteil Neuhausen, der östlich an Nymphenburg grenzt, bildet das Viertel den Stadtbezirk Neuhausen-Nymphenburg (Bezirk 9). Der Bezirk ist 1300 Hektar groß und wird von 82000 Münchnerinnen und Münchnern bewohnt.
Besonders bekannt ist Nymphenburg für das Schloss, das sich im Stadtviertel befindet und den selben Namen trägt.

Lage, Verkehrsanbindung und Infrastruktur von Nymphenburg

Im Osten wird Nymphenburg vom Stadtteil Neuhausen begrenzt. Im Westen befinden sich Pasing und Obermenzing, im Norden der Westfriedhof und Moosach, im Süden die Bahnstrecke die vom Hauptbahnhof Richtung Pasing führt.
Nymphenburg verfügt über eine gute Verkehrsanbindung. Das Viertel wird von der U-Bahn Linie 1 bedient. Die soziale, kulturelle und medizinische Infrastruktur von Nymphenburg ist gut ausgebildet.

Die Geschichte von Nymphenburg

Die Bezeichnung Nymphenburg ist auf das im Viertel gelegene Schloss Nymphenburg zurückzuführen. Das Schloss wurde ab 1664 auf einem Grund erbaut, den der Kurfürst Ferdinand Maria seiner Frau Henriette Adelaide zur Geburt ihres Sohnes (dem Kronprinzen Max Emanuel) schenkte. Sehr wahrscheinlich wählte die Kurfürstin den Namen für das Schloss, Nimpfenbourg (Burg der Nymphen), selbst aus. Die Bauzeit des Schlosses Nymphenburg zog sich über mehrere Jahrzehnte hin. Neben dem Hauptbau wurden zusätzlich ein großer Garten und viele weitere zum Schloss gehörende Gebäude errichtet.
Ab diesem Zeitpunkt wurde das Schloss Nymphenburg von den jeweiligen Kurfürsten als Zweitresidenz für die jährliche Sommerfrische genutzt. Der Kurfürst Karl Theodor lies Ende das 18 Jahrhundert an das südliche Ende des Schlossbereichs angrenzend den Hirschgarten errichten. Im Hirscharten wurden früher Tiere ausgesetzt, die die Adligen zum Zeitvertreib jagen konnten. Um 1900 wurde Nymphenburg in die Stadt München eingemeindet.

Nymphenburg Heute

Nymphenburg ist ein sehr beliebter Stadtteil. Hauptsächlich bewohnt wird er von Münchnerinnen und Münchnern der gehobenen Mittelschicht. Die meisten Bewohner des Viertels haben ein mittleres oder gehobenes Ausbildungslevel.
Zahlreiche Attraktionen machen Nymphenburg nicht nur für die Nymphenburger interessant, sondern für Bewohner aller anderen Stadtteile und viele Touristen, die das Viertel während ihrem München-Aufenthalt besuchen. Besonders beliebt Punkte sind:

- Schloss Nymphenburg mit dem zugehörigen Schlosspark mit seinen Pagoden und Klausen. Besichtigt werden kann allerdings nicht nur das Schloss selbst, sondern auch die Nymphenburger Porzellanmanufaktur, das Museum Mensch und Natur, sowie das Marstallmuseum.
- Hirschgarten: Das ehemalige Jagdrevier des bayrischen Adels ist Heute ein beliebter Park für sportliche Aktivitäten wie zum Beispiel Joggen, Fußball- und Volleyballspielen oder einfach zum Faulenzen. Mit dem Biergarten im Hirschgarten beherbergt Nymphenburg nicht nur den größten, sondern auch einen der beliebtesten Biergärten Münchens.