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Möbel Maxvorstadt: 19 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Möbel

Möbel

Der Begriff Möbel (auch Mobiliar), bezeichnet Einrichtungsgegenstände in Innenräumen, wie in Wohnungen oder Büros, seltener auch in Außenbereichen wie Gärten oder Parkanlagen. Möbel (Singular: Möbelstück) sind meist zweckgebunden und dienen der Lagerung von Menschen, Tieren oder Gegenständen, indem sie Gegenstände aufnehmen oder eine Sitzgelegenheit bieten.
Der Begriff kommt aus dem Lateinischen (mobilis=beweglich) und steht im Gegensatz zu den Immobilien, also den unbeweglichen Dingen. Den Begriff Möbel benutzt man normalerweise im Plural, Mobiliar hingegen im Singular. Beide beschreiben Einrichtungsgegenstände. Neben Möbel können auch noch Vorhänge, Zimmerpflanzen oder Teppiche Teil der Einrichtung sein.

Welche Produkte finden Sie in der Branche Möbel

Unternehmen, die Möbel herstellen und verkaufen, bieten meist folgende Produkte an: Wohnzimmermöbel, Schlafzimmermöbel, Esszimmermöbel, Kinderzimmermöbel, Badezimmermöbel, Küchenmöbel, Gartenmöbel, Parkmöbel und andere Einrichtungsgegenstände wie Parkett, Türen oder Gartendeko. Einige Hersteller fertigen Möbel nach Maß an, allerdings sind diese teurer als Möbel aus der Serienproduktion und der Kunde muss sich auf längere Wartezeiten einstellen.
Möbel kauft man in der Regel wegen ihrem Gebrauchswert und nicht - wie Kunstobjekte wegen ihrem ästhetischen Wert. Allerdings gibt es auch Möbel, die durch ihr Design oder ihr Alter zu Kunstgegenständen geworden sind. Anders als Werkzeuge oder Maschinen dienen sie nur der Aufnahme von Menschen, Tieren oder Gegenständen und produzieren nichts aktiv.

Arten von Möbel


Möbel kann man nach unterschiedlichen Kriterien kategorisieren, wie beispielsweise:
- nach der Stilrichtung: Postmoderne, Bauhaus, Historismus, Jugendstil, Gründerzeit, Biedermeier, Renaissance, Barock, Gotik oder Romantik
- nach dem verwendeten Material: Holzmöbel, Metallmöbel, Plastikmöbel, Pappmöbel, Korbmöbel, Polstermöbel oder Weichmöbel
- nach ihrer Funktion: Behältnismöbel, Sitzmöbel, Arbeitsmöbel, Kleinmöbel, Liegemöbel oder Ambientmöbel
- nach ihrer Konstruktion: Regal, Korpusmöbel, Tisch oder Freischwinger
- nach Bauart der raumumschließenden Flächen: Möbel in Brettbauweise, Rahmenbauweise oder Plattenbauweise
- nach der Tragkonstruktion: Wangenmöbel, Stollenmöbel, Gestellmöbel, Möbel mit Sockeln oder Möbel mit Füßen
- nach den Verwendungsbereichen: Wohnmöbel, Labormöbel, Straßenmöbel, Stadtmöbel, Parkmöbel, Gartenmöbel, Küchenmöbel, Büromöbel oder Erdmöbel

Möbelbau

Der Möbelbau bezeichnet die Herstellung von Möbeln. Das Handwerk gehört zu den ältesten der Geschichte. Wie viele Handwerke hat sich der Möbelbau im Zeitalter der Industrialisierung von Grund auf verändert. Betriebe stellten keine Einzelstücke mehr her, sondern fertigten Möbel in Massen- und Serienproduktion. Dementsprechend hat sich der Beruf des Tischlers (auch Schreiner genannt) im Laufe der Zeit verändert - Tischler arbeiten häufig in Montagebetrieben oder im Bereich der Sonderanfertigung von Möbeln und stellen in der Regel kaum noch Einzelstücke her.

Maxvorstadt

Maxvorstadt

Mit dem Begriff Maxvorstadt wird ein nördlich der Altstadt gelegenes Stadtviertel im Herzen Münchens bezeichnet. Die Maxvorstadt (Stadtbezirk 3) wird aus den Bezirksteilen Königsplatz, Augustenstraße, St. Benno, Marsfeld, Josephsplatz, Am alten nördlichen Friedhof, Universität, Schönfeldvorstadt und Maßmannbergl gebildet.
Die Maxvorstadt erstreckt sich über ca. 430 Hektar und wird von rund 41000 Münchnerinnen und Münchnern bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung der Maxvorstadt

Der südliche Teil der Maxvorstadt schließt direkt an die Münchner Altstadt an. Die südliche Grenze des Bezirks Maxvorstadt verläuft entlang der Achse Odeonsplatz-Stachus-Bahngelände/Arnulfstraße. Im Norden wir die Maxvorstadt von der Schwabinger Georgenstraße begrenzt, im Osten vom Englischen Garten (Königinstraße). Im Westen liegt Neuhausen, die Grenze zwischen den beiden Stadtbezirken bilden Loth- und Maillingerstraße. Für Autofahrer ist der Altstadtring gut erreichbar, besonders nützlich sind auch die Ludwigsstraße und die Schleißheimerstraße, die die Maxvorstadt von oben nach unten durchqueren.
Die Maxvorstadt ist verkehrsmäßig äußerst gut erschlossen. Die U-Bahn Linien U3 und U6 (Haltestellen Odeonsplatz, Universität), U1 (Stiglmaierplatz) sowie U2 (Königsplatz) bedienen die Maxvorstadt direkt. Zusätzlich stehen diverse Tramlinien (16, 17, 20, 21 und 27) und Buslinien zur Verfügung. Die Innenstadt und der Hauptbahnhof sind von der Maxvorstadt aus mit den öffentlichen Verkehrsmitteln jeweils in nur wenigen Minuten erreichbar.

Geschichte der Maxvorstadt

Der Name Maxvorstadt geht auf den König Maximilian I. Joseph zurück. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Maxvorstadt, die als erste planmäßige Erweiterung der Münchner Altstadt konzipiert wurde, im Jahr 1812.
Ein Großteil der Gebäude der Maxvorstadt wurde allerdings erst in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts unter Ludwig dem I. erbaut. Geprägt ist die Maxvorstadt in erster Linie von einem klassizistischen Architekturstil, der das klassische Altertum (vor allem die griechische Antike) nachahmt. Nach der Vorstellung Ludwigs des I. sollte im Bereich der Maxvorstadt ein "Isar-Athen" entstehen. Ein großer Teil der bekanntesten Bauten der Maxvorstadt wurde von den beiden Architekten Leo von Klenze und Friedrich von Gärtner konzipiert.

Die bekanntesten Orte der Maxvorstadt

Auch wenn im Lauf der Zeit immer mehr moderne Gebäude errichtet wurden, ist die Maxvorstadt immer noch stark vom klassizistischen Einfluss geprägt. Zu den bekanntesten Bauwerken und Orten der Maxvorstadt gehören:

- Die Ludwigsstraße, die am Siegestor (nach dem Vorbild eines antiken Triumphbogens gebaut) beginnt und unter anderem von der Staatsbibliothek und den Gebäuden der Ludwig-Maximilians-Universität gesäumt wird. Die Maxvorstadt ist somit auch das Viertel der Münchner Universitäten. Der Einfluss der Studenten sorgte früher für ein besonderes Flair in der Maxvorstadt, das teilweise bis heute zu spüren ist.
Der Königsplatz mit der Glyptothek, den Propyläen. Überhaupt ist die Maxvorstadt eines der kulturellen Zentren Münchens: die Pinakotheken, das Lenbachhaus, die Staatliche Graphische Sammlung etc. bieten kulturelle Unterhaltung auf höchstem Niveau.
Sowie die klassizistischen Gebäude in der Ludwigstraße, der Briennerstraße sowie am Odeonsplatz, Wittelsbacherplatz, und Karolinenplatz.
Ruhe und Erholung mitten in der Maxvorstadt bietet der Alte Botanische Garten.