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Motorradausrüstung Laim: 2 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Motorradausrüstung

Motorrad

Ein Motorrad (amtliche Bezeichnung: Kraftrad, kurz Krad) ist ein einspuriges Kraftfahrzeug mit einem oder zwei Sitzen. Motorräder werden im Insiderjargon auch Bock, Hobel, Ofen, Karre oder Moped genannt. "Joghurtbecher" ist die nicht gerade schmeichelhafte Bezeichnung für ein Motorrad mit einer Verkleidung aus Kunststoff. Diese Bezeichnung verwendet man vor allem für sportliche Motorräder aus Japan.

Motorräder und Motorradzubehör

Eine Firma oder ein Geschäft, das sich auf Motorräder spezialisiert hat, verkauft Motorräder (neu und gebraucht) und vermietet diese, repariert Motorräder und verkauft Motorrad-Zubehör wie Schutzbekleidung (Helme, Protektoren), Motorradreifen oder Motorradersatzteile.

Die Geschichte des Motorrads

Das erste Motorrad der Welt war eigentlich eher eine Laufmaschine, die 1817 von Karl Drais erfunden wurde und als Pferdeersatz dienen sollte. Danach kamen Dampfmotorräder in Frankreich und in den USA auf. Das erste Serien-Motorrad ist die "Hildebrand und Wolfmüller" aus dem Jahr 1894. Wirklich gut fahrbar wurde das Motorrad aber erst durch eine Reihe von Erfindungen und Verbesserungen wie dem Spritzdüsenvergaser und der Magnetzündung.
1969 brachte Honda mit der CB 750 Four ein richtungsweisendes Fahrzeug auf den Motorradmarkt, denn bei diesem Kraftrad war ein Vierzylinder-Viertaktmotor verbaut. Später kamen auch kräftigere Motoren mit über 5 Liter Hubraum dazu, wie sie beispielsweise bei einigen Boss Hoss-Modellen verbaut sind.

Motorradtypen



Je nach Einsatz und Charakteristik kann man Motorräder in vier Typen unterteilen:

- Motorroller: Auch Scooter genannt, meist mit 50 oder 125 ccm Hubraum.
- Straßenmotorräder: Straßenmotorräder setzt man hauptsächlich im Straßenverkehr ein. Es gibt folgende Unterteilungen: Allrounder, Chopper, Cruiser, Cafe Racer, Naked Bike, Sporttourer, Streetfighter, Superbike, Supermoto, Supersportler und Tourer.
- Geländemotorräder: Ein Geländemotorrad ist ein Motorrad für den Einsatz abseits der Straße wie Enduro, Motocross, Scrambler, Speedway und Trial.
- Sonderformen: Folgende Sonderformen von Motorrädern sind noch auf dem Markt: Custombike, Dragster, Gespann, Lastenmotorrad, Pocket Bike, Ratbike, Steherrennen-Motorrad und Steilwand-Motorrad.

Die Technik im Motorrad

Ein Motorrad wird heutzutage meist von einem Viertakt-Ottomotor angetrieben. Zweitaktmotoren kommen immer seltener zum Einsatz, weil sie lauter sind und mehr Abgase produzieren als Viertaktmotoren. Ebenso finden sich kaum Dieselmotoren in einem Motorrad verbaut. Auch andere Antriebe wie Wasserstoff, Solar oder Hybrid sind bislang nicht verbreitet.
Der Motor überträgt die Kraft auf das Rad, in den meisten Fällen über eine Kette. Das Vorderrad wird nur bei wenigen Motorrädern zusätzlich zu dem Hinterrad angetrieben. Die Anordnung der Bedienelemente beim Motorrad unterscheidet sich von Typ zu Typ. Oft kommt folgende Kombination zum Einsatz: Die Gangschaltung bedient man mit dem linken Fuß, die Kupplung mit der linken Hand, das Gas und die Vorderradbremse mit der rechten Hand, die Bremse für das Hinterrad mit dem rechten Fuß. Der Schalter für den Blinker ist links, die Knöpfe für die Beleuchtung rechts. Große Unterschiede bestehen bei der Getriebebetätigung: Während man bei manchen Motorrädern den ersten Gang durch Druck von oben auf den linken Fußschalthebel einlegt und die höheren Gänge durch stufenweises Hochziehen des Schalthebels erreicht, ist das Schaltschema bei anderen Motorrädern wieder ganz anders.
Ein Motorrad erreicht die 100 km/h-Marke deutlich schneller als ein Auto, da es weniger Masse bewegen muss. Die leistungsstärksten Motorräder können Spitzengeschwindigkeiten über 300 km/h erreichen. Inzwischen werden in Motorrädern auch zahlreiche Sicherheitssysteme wie ABS oder ASC verbaut.

Laim

Laim

Der Begriff Laim bezeichnet einen Stadtteil in München, der westlich gelegen ist und den "Stadtbezirk 25 Laim" bildet. In Laim wohnen etwa 50 000 Münchner. Früher war Laim weniger bevölkert als heute, sein Wachstum erlebte Laim erst mit der Eröffnung des Rangier- und Güterbahnhofes und der darauf folgenden Eingemeindung zu der Stadt München.
Laim ist heute vorwiegend ein Wohnviertel. In München gibt es ein weiteres Viertel mit Laim im Namen – Berg am Laim. Der Stadtteil im Münchner Osten hat allerdings nichts mit dem westlich gelegenen Laim zu tun.

Die Geschichte von Laim

Laim existiert viel länger als München selbst. Urkundlich erwähnt wurde die eigenständige Ortschaft erstmals um 1047 rum, als "loco leima", was "im Ort Leim" bedeutet. Der Name Laim kommt von "leim", was wiederum eine Bezeichnung für Lehm bzw. den Lehmboden war. Wahrscheinlich stammt die Kirche St. Ulrich, die heute noch in Laim steht, sogar aus dieser Zeit.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf niedergebrannt, 1818 schließlich wurde Laim zu einer eigenen Gemeinde. 1890 wohnten bereits 290 Menschen in Laim, nachdem allerdings der Rangierbahnhof eingeweiht wurde, nahm das Bevölkerungswachstum rapide zu. Bis 1901 hatte sich die Einwohnerzahl in Laim sogar verzehnfacht.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde zerbombter Wohnraum in Laim wieder aufgebaut. Da es viele unbebaute Flächen gab, ging das rasch von statten. In den 1990er Jahren wurde der Rangierbahnhof aufgelöst, so dass Laim heutzutage weniger Industrie- als vielmehr Wohngebiet ist.

Lage und Verkehrsanbindung in Laim

Laim liegt im Westen von München. Im Norden grenzt Laim an den Stadtteil Neuhausen-Nymphenburg, im Osten an die Schwanthalerhöhe, im Westen an Hadern bzw. Pasing-Obermenzing und im Süden an Sendling-Westpark bzw. Hadern.
Da Laim im Gegensatz zu anderen Vierteln sehr zentral liegt, besteht in dem Stadtteil eine gute Verkehrsanbindung. Wichtige Straßen sind die Landsberger Straße, die Fürstenrieder Straße und die A96. Bekannt ist außerdem noch die Westendstraße. Der öffentliche Nahverkehr ist in Laim ebenso vertreten, und zwar mit den U-Bahnlinien 4 und 5, den Tramlinien 18 und 19, den Buslinien 51, 57 131, 132, 151 und 168 und der S-Bahn.

Sehenswürdigkeiten in Laim

In Laim gibt es - obwohl der Stadtteil hauptsächlich ein Wohnviertel ist - einiges zu sehen. Das historische Zentrum von Laim ist der Laimer Anger, gleich gegenüber befindet sich die Kirche St. Ulrich, die vermutlich bereits seit der Gründungszeit von Laim steht. Für Kirchenfreunde gibt es außerdem noch die Paul-Gerhardt-Kirche und die Pfarrkirche "Zu den heiligen zwölf Aposteln" zu besichtigen.
Nicht unerwähnt bleiben sollte auch das Laimer Schlössl, das in der Agnes-Bernauer-Straße unter Max Emanuel als Wirtschaftsgebäude errichtet wurde und im 19. Jahrhundert renoviert wurde. In der Fürstenrieder Straße 21 in Laim fällt einem sofort ein leer stehendes Haus auf:
Es ist das ehemalige Kaufhaus Beck, das heute Gegenstand politischer Diskussionen ist. Was künftig mit dem Haus geschehen soll, ist bislang unklar.