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Motorroller Laim: 2 Einträge gefunden

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Branche: Motorroller Laim
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Brancheninfo: Motorroller

Motorroller

Ein Motorroller ist ein Zweirad, das sich mittels eines Motors vorwärts bewegen kann. Im Unterschied zum Motorrad hat ein Motorroller in der Regel ein Variomatikgetriebe, außerdem werden Motorroller nicht mit Knieschluss gefahren. Das bedeutet, dass es einen Durchgang zwischen Sitzbank und der Frontkarosserie gibt.
Um einen Motorroller fahren zu können, benötigt man in Deutschland einen entsprechenden Führerschein. Je nach Motorisierung ist dafür eine andere Kategorie nötig. Motorroller mit 50 Kubikzentimeter Hubraum beispielsweise kann man hierzulande schon ab 16 Jahren fahren.

Die Motorisierung beim Motorroller

Die gängigsten Hubraumgrößen bei Rollern sind 50 und 125 Kubikzentimeter. Allerdings sind nach oben hin kaum Grenzen gesetzt. Ein großer Motorroller kann beispielsweise auch bis zu 840 Kubikzentimeter Hubraum aufweisen - und damit fast so viel wie ein Kleinwagen.
Beim Motorroller unterscheidet man zwischen den Motorvarianten Zweitakter und Viertakter. Am häufigsten verbreitet ist beim Motorroller der Zweitakter, allerdings werden nach und nach auch mehr Viertakter gebaut. Der Vorteil besteht darin, dass ein Zweitaktmotor beim Motorroller kleiner und kompakter gebaut werden kann als ein Viertaktmotor.

Geschichte vom Motorroller

Der erste Motorroller der Geschichte wurde 1919 produziert. Der einsitzige Motorroller der Firma Krupp war nur 1,30 Meter lang und hatte einen Vorderradantrieb. Im Laufe der Zeit kamen neue Modelle vom Motorroller hinzu, die dann beispielsweise auch mit einem Zweiganggetriebe ausgestattet wurden.
Seinen Durchbruch verdankt der Motorroller aber der italienischen Firma Piaggio, die 1948 das Modell Vespa auf den Markt brachten. Nach einer Legende soll in diesem Motorroller ein Vorderrad eines ausgedienten Kriegsflugzeugs zum Einsatz gekommen sein. In Deutschland begann der Rollerboom kurz darauf - ausgelöst durch das Wirtschaftswunder und der finanzkräftigen Käuferschaft.
Im Laufe der Jahre wurde der Motorroller immer weiter überarbeitet und modernisiert. Das Aussehen von einem heutigen Motorroller hat nicht mehr viel mit dem Aussehen eines damaligen Motorrollers zu tun - das liegt daran, dass die (vorwiegend jüngere) Käuferschaft Wert auf Design und modische Gestaltung legt.

Marktsituation von Motorroller

Heutzutage werden die meisten Motorroller nicht etwa in Deutschland oder Italien produziert, sondern in China, Taiwan und Südkorea. Meist handelt es sich bei den Motorrollern um Eigenentwicklungen oder Lizenzprodukte von Honda, Sachs oder Yamaha. Allerdings gibt es auch Hersteller, die in Europa produzieren, wie etwa Aprilia, Gilera, Piaggio, Malaguti, MBK oder Tauris.
Den Motorroller kann man entweder bei einem Motorradhändler kaufen, oder auch günstig und preiswert im Baumarkt. Diese "Baumarkt-Roller" wurden in den vergangenen Jahren zunehmend besser verkauft - es handelt sich um preiswerte No-Name-Modelle.

Laim

Laim

Der Begriff Laim bezeichnet einen Stadtteil in München, der westlich gelegen ist und den "Stadtbezirk 25 Laim" bildet. In Laim wohnen etwa 50 000 Münchner. Früher war Laim weniger bevölkert als heute, sein Wachstum erlebte Laim erst mit der Eröffnung des Rangier- und Güterbahnhofes und der darauf folgenden Eingemeindung zu der Stadt München.
Laim ist heute vorwiegend ein Wohnviertel. In München gibt es ein weiteres Viertel mit Laim im Namen – Berg am Laim. Der Stadtteil im Münchner Osten hat allerdings nichts mit dem westlich gelegenen Laim zu tun.

Die Geschichte von Laim

Laim existiert viel länger als München selbst. Urkundlich erwähnt wurde die eigenständige Ortschaft erstmals um 1047 rum, als "loco leima", was "im Ort Leim" bedeutet. Der Name Laim kommt von "leim", was wiederum eine Bezeichnung für Lehm bzw. den Lehmboden war. Wahrscheinlich stammt die Kirche St. Ulrich, die heute noch in Laim steht, sogar aus dieser Zeit.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf niedergebrannt, 1818 schließlich wurde Laim zu einer eigenen Gemeinde. 1890 wohnten bereits 290 Menschen in Laim, nachdem allerdings der Rangierbahnhof eingeweiht wurde, nahm das Bevölkerungswachstum rapide zu. Bis 1901 hatte sich die Einwohnerzahl in Laim sogar verzehnfacht.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde zerbombter Wohnraum in Laim wieder aufgebaut. Da es viele unbebaute Flächen gab, ging das rasch von statten. In den 1990er Jahren wurde der Rangierbahnhof aufgelöst, so dass Laim heutzutage weniger Industrie- als vielmehr Wohngebiet ist.

Lage und Verkehrsanbindung in Laim

Laim liegt im Westen von München. Im Norden grenzt Laim an den Stadtteil Neuhausen-Nymphenburg, im Osten an die Schwanthalerhöhe, im Westen an Hadern bzw. Pasing-Obermenzing und im Süden an Sendling-Westpark bzw. Hadern.
Da Laim im Gegensatz zu anderen Vierteln sehr zentral liegt, besteht in dem Stadtteil eine gute Verkehrsanbindung. Wichtige Straßen sind die Landsberger Straße, die Fürstenrieder Straße und die A96. Bekannt ist außerdem noch die Westendstraße. Der öffentliche Nahverkehr ist in Laim ebenso vertreten, und zwar mit den U-Bahnlinien 4 und 5, den Tramlinien 18 und 19, den Buslinien 51, 57 131, 132, 151 und 168 und der S-Bahn.

Sehenswürdigkeiten in Laim

In Laim gibt es - obwohl der Stadtteil hauptsächlich ein Wohnviertel ist - einiges zu sehen. Das historische Zentrum von Laim ist der Laimer Anger, gleich gegenüber befindet sich die Kirche St. Ulrich, die vermutlich bereits seit der Gründungszeit von Laim steht. Für Kirchenfreunde gibt es außerdem noch die Paul-Gerhardt-Kirche und die Pfarrkirche "Zu den heiligen zwölf Aposteln" zu besichtigen.
Nicht unerwähnt bleiben sollte auch das Laimer Schlössl, das in der Agnes-Bernauer-Straße unter Max Emanuel als Wirtschaftsgebäude errichtet wurde und im 19. Jahrhundert renoviert wurde. In der Fürstenrieder Straße 21 in Laim fällt einem sofort ein leer stehendes Haus auf:
Es ist das ehemalige Kaufhaus Beck, das heute Gegenstand politischer Diskussionen ist. Was künftig mit dem Haus geschehen soll, ist bislang unklar.