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Münzen Allach-Untermenzing: 1 Einträge gefunden

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Eisenhammer

Münzen Allach-Untermenzing
Tel.: (089) 598908
Lina-Hähnle-Str. 1
80997 München
, Allach-Untermenzing
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Brancheninfo: Münzen

Münzen

Mit dem Begriff Münzen bezeichnet man Zahlungsmittel, die vom Staat autorisiert sind, und entweder von ihm oder in Lizenz hergestellt werden. Münzen sind in der Regel rund und bestehen aus Metall(-legierungen). Meist werden in die Münzen das Herkunftsland, der Geldwert und die Währungseinheit eingeprägt. Vorder- und Rückseite der Münzen unterscheiden sich zumeist. Auch die Ränder können verschieden ausgeführt sein, zum Beispiel geriffelt oder sogar beschriftet. Es existieren auch Münzen, die gelocht sind.

Geschichte der Münzen

Die ersten Münzen datiert man für gewöhnlich auf ungefähr 650-600 Jahre vor unserer Zeit. Sie wurden von den Lydern, einem indogermanischen Volk, das im Westen Kleinasiens beheimatet war, als Zahlungsmittel verwendet. Anfangs waren die Münzen noch ungleichmäßig und wiesen keine Bildprägung auf. Im antiken Griechenland waren Silbermünzen weit verbreitet. Je nach Region waren sie gängiges Zahlungsmittel und lösten den Tauschhandel nach und nach ganz ab. Allerdings gab es lange kein einheitliches Währungssystem.
Dem Vorbild der Griechen folgten schließlich auch die Römer. Auch hier gab es eine Vielzahl verschiedener Münzen. Somit war das Währungssystem ähnlich unübersichtlich wie das in Griechenland. Diese alten Münzen hatten gemeinsam, dass sie aus wertvollen Edelmetallen wie Gold oder Silber hergestellt waren und ihr Geldwert gleich dem Materialwert war. Diese Art von Münzen nennt man auch "vollwertige Münzen". Im Gegensatz dazu wurden ab dem Beginn der Neuzeit in erster Linie Münzen hergestellt, bei denen der Wert deutlich unter dem eigentlichen Materialwert liegt. Um dies zu erreichen, macht man die Münzen entweder besonders klein und leicht (was sie auch handlicher macht), oder man stellt sie aus Metall-Legierungen bzw. günstigerem Rohmaterial (wie Nickel, Aluminium, Eisen oder Zink) her. Diese Art von Münzen nennt man auch "unterwertige Münzen".

Münzen für Liebhaber

Unabhängig von ihrem (aktuellen) Geldwert oder ihrer Gültigkeit können Münzen auch für Sammler einen ganz eigenen Wert haben. Der Sammlerwert bemisst sich nach bestimmten Kriterien wie zum Beispiel der Seltenheit, dem Alter und ganz besonders der Nachfrage auf dem Sammlermarkt. Sammler von Münzen sind oft auf ein bestimmtes Sammelgebiet spezialisiert (wie bestimmte Münztypen, Münzen aus bestimmten Ländern oder auch Fehlprägungen, die einen besonderen Seltenheitswert haben).

Die Euro-Münzen

Euro-Münzen werden von den 16 Mitgliedsstaaten der Euro-Zone (also Belgien, Deutschland, Frankreich, Italien, Holland, Spanien, Portugal Luxemburg, Finnland, Griechenland Irland, Malta, Österreich, Slowakei, Slowenien und Zypern) geprägt. Sie wurden ab dem 1. Januar 2002 in Umlauf gebracht. Aktuell dürfen auch drei nicht EU-Länder eigene Euro-Münzen prägen. Es handelt sich um den Vatikan, San Marino und Monaco, die sich in einer Währungsunion mit Italien bzw. Frankreich befinden.
Euro-Münzen werden in den Werten von 1 Cent, 2 Cent, 5 Cent, 10 Cent, 20 Cent, 50 Cent, 1 Euro sowie 2 Euro hergestellt. Die Vorderseiten der Münzen haben ein europaweit einheitliches Erscheinungsbild, die Gestaltung der Rückseiten ist den einzelnen Ländern überlassen. In Deutschland befindet sich auf den 1, 2 und 5 Cent Münzen der Zweig einer Eiche, auf den 10, 20 und 50 Cent Münzen das Brandenburger Tor, und auf den 1 und 2 Euro Münzen der Bundesadler.

Allach-Untermenzing

Untermenzing

Untermenzing ist ein Stadtviertel im Münchner Nordwesten und war früher eine eigene Gemeinde. Zusammen mit der ehemaligen Gemeinde Allach bildet Untermenzing den Stadtbezirk 23 "Allach-Untermenzing". Untermenzing und Allach sind immer noch sehr ländlich geprägt und für ihre hohe Wohnqualität bekannt. Momentan leben in Untermenzing (zusammen mit Allach) rund 27.00 Münchner.
Untermenzing und Allach liegen am nordwestlichen Rand Münchens und werden im Westen durch die Dachauer Straße begrenzt. Früher zählte man die Gegend des Rangierbahnhofs Nord zu Untermenzing bzw. Allach hinzu, inzwischen gehört sie aber zu Moosach.

Charakter von Untermenzing

In Untermenzing leben viele Familien mit Kindern - die Anzahl der Mehrpersonenhaushalte dominiert stark. Oftmals leben Familien in Untermenzing in Einfamilienhäusern. Während früher in Untermenzing die einfachen Arbeiter lebten, finden sich heute viele Angestellte in den schmucken Häusern - deren Anteil beträgt momentan rund 50 Prozent.
Untermenzing ist bekannt für seinen hohen Anteil an Grünflächen. Zwar wurde in den 60er und 70er Jahren viel gebaut, trotzdem hat man viele Flächen zur Naherholung eingeplant. Aus diesem Grund erscheint vielen Besuchern heute Untermenzing als eher ländliche Gegend - was aber auch von den Einwohnern geschätzt wird.
Während in Allach bedeutende Firmen angesiedelt sind wie MAN, MTU und Krauss-Maffei (insgesamt stellen diese Firmen rund 19.000 Arbeitsplätze), sind in Untermenzing kaum Gewerbebetriebe angesiedelt.

Geschichte von Untermenzing

Während es heute Untermenzing und Obermenzing gibt, gehörten die beiden Bezirke früher zusammen. Untermenzing entstand erst durch die Aufspaltung von Menzing, die 817 geschah. Der Name Menzing kommt von dem Namen eines Mannes, der Menzio oder Mennisco hieß. Als Geburtsjahr des Stadtteils Untermenzing gibt man heute 1315 an. Bis dahin betrafen die Ortsnennungen eher den Ort Obermenzing, erst später sprach man auch von Untermenzing als Ort. Um 1500 gehörte Untermenzing schließlich zur herzoglichen Hofmark Menzing.
Untermenzing hatte, wie viele andere umliegende Orte auch, unter den Schrecken des Dreißigjährigen Krieges zu leiden. Rund die Hälfte des heutigen Stadtteils wurde bei dem Einfall der Schweden zerstört. 16 Häuser brannten bis auf die Grundmauern nieder. Nur wenige Jahre später allerdings waren in Untermenzing bereits wieder 31 Häuser bewohnbar - damit erreichte Untermenzing wieder die gleiche Einwohnerzahl wie vor dem Dreißigjährigen Krieg. 1818 schließlich wurde Untermenzing zur selbstständigen Gemeinde.
Im Gegensatz zu Allach profitierte Untermenzing kaum von der Eröffnung der Eisenbahnlinie zwischen München und Ingolstadt. Denn erst 2006 erhielt Untermenzing einen eigenen Bahnhof - im Zuge des S-Bahn-Ausbaus. Trotz allem wuchs Untermenzing rasch an: Im Jahre 1855 lebten gerade einmal 266 Einwohner in Untermenzing, 1938, also keine hundert Jahre später, bereits 4800 Menschen.


Allach

Allach wird ein Stadtviertel genannt, das sich am nordwestlichen Rand Münchens befindet. Zusammen mit dem Viertel Untermenzing bildet Allach den Bezirk Allach-Untermenzing (23. Stadtbezirk). Der Bezirk Allach-Untermenzing ist in zwei Bezirksteile (Untermenzing-Allach und Industriebezirk) untergliedert. Der Stadtbezirk 27 ist ungefähr 1500 Hektar groß und wird von ca. 27.000 Münchnerinnen und Münchnern bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung von Allach

Allach befindet sich im Nordwesten Münchens. Im Norden von Allach befindet sich die Münchner Stadtgrenze. Die westliche Grenze von Allach zu Langwied bildet der Münchner Autobahnring (A99), die östliche Grenze bilden die die Dachauer Straße auf der Höhe von Moosach sowie der Bezirksteil Untermenzing. Im Süden von Allach befindet sich Obermenzing.
Für Autofahrer ist Allach gut erschlossen. Der Autobahnring A99 (und besonders die so genannte Eschenrieder Spange, die das Dreieck München Allach mit dem Dreieck München-Eschenried verbindet) garantieren eine äußerst gute Anbindung an die A8 sowie zum Dreieck München-Nord. Allach verfügt über einen eigenen Bahnhof, der von der Münchner S-Bahn (Linie S2) bedient wird. Von Allach aus müssen zum Münchner Hauptbahnhof nur 6 Stationen zurückgelegt werden.
Das Viertel Allach bietet somit einen guten Kompromiss zwischen einer Lage am Stadtrand und guter Anbindung an die Münchner Innenstadt sowie den Regional- und Fernverkehr. Ergänzt wird die Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr noch durch zahlreiche Buslinien, die am Bahnhof in Allach zusammenlaufen.

Die Geschichte von Allach

Allach kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Die ehemalige Gemeinde Allach zählt zu den ältesten Gemeinden Bayerns. Bereits im Jahre 774 wurde Allach zum ersten Mal offiziell erwähnt. Der Name Allach kommt von den Worten "aha" ("Wasser") und "loh" (Wald), bedeutet also "Wald am Wasser". Die beiden Wörter wurden zunächst zum Wort "Ahaloh" zusammengezogen. Im Laufe der Zeit setzte sich im Sprachgebrauch das auch heute gebräuchliche "Allach" durch.
Besonders nach dem Bau der Eisenbahnstrecke München-Ingolstadt ende des 19. Jahrhunderts, an der Allach lag, wuchs die ehemals selbstständige Gemeinde rasant. Erst 1938 wurde die Eingemeindung von Allach in die Stadt München vollzogen.

Allach heute

Seit jeher ist Allach einer der wichtigsten Industriestandorte Bayerns. Der Bezirksteil Allach hat sogar die höchste Dichte von Industrie- und Gewerbeflächen im gesamten Münchner Stadtgebiet. Die Maschinenfabrik Augsburg Nürnberg (MAN), die Motoren- und Turbinen-Union (MTU) und Krauss-Maffei sorgen für einen Großteil der im Stadtviertel verfügbaren Jobs.
Trotz dieser massiven industriellen Präsenz ist Allach nach wie vor ein ländlich geprägter Stadtteil, in dem bis heute die alten Strukturen der Gemeinde Allach zu spüren sind. Wegen der vielen kleineren Einfamilien- und Reihenhäuser und einem äußerst hohen Anteil an Grünflächen wird Allach häufig als "Gartenstadtteil" bezeichnet. Vor allem die direkt durch Allach fließende Würm und der Allacher Forst sorgen für eine hohe Lebensqualität direkt im Viertel. Zusätzlich stehen 11 Sportanlagen zur Verfügung. Die soziale Infrastruktur in Allach ist gut ausgebaut.
In letzter Zeit wird Allach auch bei Familien mit Kindern immer beliebter. Im Norden und Osten verfügt Allach noch über zahlreiche Freiflächen, die ein ungehindertes Wachstum des Viertels möglich machen. Zusätzlich stehen diverse Umstrukturierungen von ehemaligen Industrieflächen im Herzen Allachs bevor.