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Mundchirurgie Maxvorstadt: 2 Einträge gefunden

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Branche: Mundchirurgie Maxvorstadt - weitere Einträge

Fottner Dr.

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Meißner Dr.

Mundchirurgie Maxvorstadt
Tel.: (089) 594572
Dachauer Str. 4
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Brancheninfo: Mundchirurgie

Kieferchirurgie

Kieferchirurgie bezeichnet ein medizinisches Fachgebiet, das sich mit der Diagnostik, Prävention, Therapie und Heilung von Krankheiten, Verletzungen, Entzündungen, Knochenbrüchen, Formveränderungen und Fehlbildungen im Kieferbereich, der Mundhöhle, der Zähne und des Gesichtes befasst. Offiziell heißt Kieferchirurgie "Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie", kurz MKG, in der Fachsprache auch als Kranio-Maxillo-Faziale Chirurgie bezeichnet. Im allgemeinen Sprachgebrauch sagt man aber Kieferchirurgie dazu, der Arzt wird Kieferchirurg genannt.
Ein Kieferchirurg hat beispielsweise folgende Aufgaben: Weisheitszahnentfernung, Wurzelentfernung, Parodontalchirurgie, Kieferchirurgie, Traumatologie und Wurzelspitzenbehandlungen.

Der Facharzt in der Kieferchirurgie

Wer in Deutschland als Facharzt in der Kieferchirurgie tätig sein möchte, braucht eine Doppelausbildung in Humanmedizin und Zahnmedizin. Viele Kieferchirurgen haben dementsprechend zweimal promoviert und führen zwei Doktortitel. In anderen Ländern Europas brauchen Ärzte aber keine Doppelausbildung, um in der Kieferchirurgie tätig zu sein.
Nach den beiden abgeschlossenen Studiengängen muss der angehende Kieferchirurg eine fünfjährige Weiterbildungszeit absolvieren. Drei Jahre davon muss er im Stationsdienst ableisten. Ferner muss man, um in der Kieferchirurgie zu arbeiten, einen "OP-Katalog" erfüllen. Wer möchte, kann sich nach bestandener Weiterbildungszeit in dem Bereich "plastische Operationen" fortbilden, was einem ermöglicht, neben der Kieferchirurgie auch kosmetisch-ästhetische Eingriffe anzubieten.

Häufige Krankheitsbilder in der Kieferchirurgie

Ein häufiges Krankheitsbild in der Kieferchirurgie ist die Kieferfehlstellung. Dazu kommt es, wenn die Gesichtsproportionen des Patienten asymmetrisch sind, der Kiefer ungleich entwickelt ist oder der Biss falsch ist. Kieferfehlstellungen sieht man beispielsweise am Überbiss oder ein zu großer Unterkiefer.
Solche Kieferfehlstellungen können viele Probleme mit sich führen, beispielsweise Verspannungen, Probleme beim Schlucken und Sprechen oder sogar die Nasenatmung stören. Um das zu vermeiden, kann man diese Fehlstellungen in der Kieferchirurgie behandeln. Das geschieht durch eine Operation, bei der der Kieferchirurg die Knochen in die richtige Position verlagern kann. Schließlich werden diese durch Plättchen und Schrauben fixiert.
Eine weitere Operation, die in der Kieferchirurgie häufig durchgeführt wird, ist die Erweiterung des Kiefers. Wenn der Kiefer des Patienten zu eng ist und die Zähne keinen Platz finden, kann man in der Kieferchirurgie mittels einer Distraktionsosteogenese entgegen wirken. Die Behandlung mit dieser Methode dauert einige Wochen. Dabei dehnt ein kleiner Apparat im Kiefer diesen, so dass neues Knochengewebe entsteht und die Zähne wieder Platz haben.

Unterschied Kieferchirurgie und Kieferorthopädie

Vielen Menschen ist der Unterschied zwischen der Kieferchirurgie und der Kieferorthopädie nicht klar. Während man in der Kieferchirurgie Krankheitsbilder im Mund-, Kiefer- und Gesichtsbereich durch operative Maßnahmen heilt, beschäftigen sich Kieferorthopäden mit der nicht-operativen Behandlung der Zähne und des Kiefers.

Maxvorstadt

Maxvorstadt

Mit dem Begriff Maxvorstadt wird ein nördlich der Altstadt gelegenes Stadtviertel im Herzen Münchens bezeichnet. Die Maxvorstadt (Stadtbezirk 3) wird aus den Bezirksteilen Königsplatz, Augustenstraße, St. Benno, Marsfeld, Josephsplatz, Am alten nördlichen Friedhof, Universität, Schönfeldvorstadt und Maßmannbergl gebildet.
Die Maxvorstadt erstreckt sich über ca. 430 Hektar und wird von rund 41000 Münchnerinnen und Münchnern bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung der Maxvorstadt

Der südliche Teil der Maxvorstadt schließt direkt an die Münchner Altstadt an. Die südliche Grenze des Bezirks Maxvorstadt verläuft entlang der Achse Odeonsplatz-Stachus-Bahngelände/Arnulfstraße. Im Norden wir die Maxvorstadt von der Schwabinger Georgenstraße begrenzt, im Osten vom Englischen Garten (Königinstraße). Im Westen liegt Neuhausen, die Grenze zwischen den beiden Stadtbezirken bilden Loth- und Maillingerstraße. Für Autofahrer ist der Altstadtring gut erreichbar, besonders nützlich sind auch die Ludwigsstraße und die Schleißheimerstraße, die die Maxvorstadt von oben nach unten durchqueren.
Die Maxvorstadt ist verkehrsmäßig äußerst gut erschlossen. Die U-Bahn Linien U3 und U6 (Haltestellen Odeonsplatz, Universität), U1 (Stiglmaierplatz) sowie U2 (Königsplatz) bedienen die Maxvorstadt direkt. Zusätzlich stehen diverse Tramlinien (16, 17, 20, 21 und 27) und Buslinien zur Verfügung. Die Innenstadt und der Hauptbahnhof sind von der Maxvorstadt aus mit den öffentlichen Verkehrsmitteln jeweils in nur wenigen Minuten erreichbar.

Geschichte der Maxvorstadt

Der Name Maxvorstadt geht auf den König Maximilian I. Joseph zurück. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Maxvorstadt, die als erste planmäßige Erweiterung der Münchner Altstadt konzipiert wurde, im Jahr 1812.
Ein Großteil der Gebäude der Maxvorstadt wurde allerdings erst in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts unter Ludwig dem I. erbaut. Geprägt ist die Maxvorstadt in erster Linie von einem klassizistischen Architekturstil, der das klassische Altertum (vor allem die griechische Antike) nachahmt. Nach der Vorstellung Ludwigs des I. sollte im Bereich der Maxvorstadt ein "Isar-Athen" entstehen. Ein großer Teil der bekanntesten Bauten der Maxvorstadt wurde von den beiden Architekten Leo von Klenze und Friedrich von Gärtner konzipiert.

Die bekanntesten Orte der Maxvorstadt

Auch wenn im Lauf der Zeit immer mehr moderne Gebäude errichtet wurden, ist die Maxvorstadt immer noch stark vom klassizistischen Einfluss geprägt. Zu den bekanntesten Bauwerken und Orten der Maxvorstadt gehören:

- Die Ludwigsstraße, die am Siegestor (nach dem Vorbild eines antiken Triumphbogens gebaut) beginnt und unter anderem von der Staatsbibliothek und den Gebäuden der Ludwig-Maximilians-Universität gesäumt wird. Die Maxvorstadt ist somit auch das Viertel der Münchner Universitäten. Der Einfluss der Studenten sorgte früher für ein besonderes Flair in der Maxvorstadt, das teilweise bis heute zu spüren ist.
Der Königsplatz mit der Glyptothek, den Propyläen. Überhaupt ist die Maxvorstadt eines der kulturellen Zentren Münchens: die Pinakotheken, das Lenbachhaus, die Staatliche Graphische Sammlung etc. bieten kulturelle Unterhaltung auf höchstem Niveau.
Sowie die klassizistischen Gebäude in der Ludwigstraße, der Briennerstraße sowie am Odeonsplatz, Wittelsbacherplatz, und Karolinenplatz.
Ruhe und Erholung mitten in der Maxvorstadt bietet der Alte Botanische Garten.