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Musiklehrer Riem: 3 Einträge gefunden

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Musiklehrer Riem
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Brancheninfo: Musiklehrer

Musikschule München

Musikschule bezeichnet das systematische Erlernen eines Musikinstrumentes. Ein Musiklehrer bringt dem Schüler die theoretischen und praktischen Grundlagen und Feinheiten bei, die man benötigt, um ein Musikinstrument spielen zu können. Musikunterricht kann sowohl im Einzelunterricht, im Gruppenunterricht, an Instituten, Schulen, Volkshochschulen, Universitäten, Kursen oder privat erfolgen.
Am meisten nachgefragt wird in Deutschland der Musikunterricht für Gitarre, Keyboard, Klavier und Schlagzeug. Allerdings gibt es für fast jedes Instrument einen Musiklehrer. Musikschulen in der Nähe des eigenen Wohnortes findet man im Branchenbuch Die Münchner.

Musikpädagogik an Musikschulen

Die Vermittlung und Aneignung von Musik bezeichnet man als Musikpädagogik. Musikpädagogik findet in jeder Musikschule statt. Bereiche der Musikdidaktik, elementare Musikpädagogik, Pädagogik des lebenslangen Lernens und die vergleichende Musikpädagogik.
Ein wichtiger Teil der Musikpädagogik für die Musikschule ist die Instrumentalpädagogik: Sie beschäftigt sich mit dem Unterricht von Instrumenten. Weitere wichtige Elemente bei der Gestaltung des Musikunterrichtes sind unter anderem die Themen Lampenfieber, Motivation, Üben und Lehrer-Schüler-Verhältnis.

Die Musikalische Früherziehung durch die Musikschule

Eine besondere Art von Musikschulen sind Kurse für Musikalische Früherziehung. Dabei wird Kindern bereits ab einem Alter von etwa drei Monaten auf spielerische Weise Instrumentenkunde und Singen beigebracht. Zwar beruht Musikalität einerseits auf einer Begabung, andererseits aber ist es nützlich, bereits früh die Grundsteine für einen späteren ausführlichen Musikunterricht zu legen.
So können Kinder in einem Kurs für Musikalische Früherziehung, mit anderen Fingerspielen und Handgelenkübungen machen, verschiedene Musikstile kennen lernen, Exkursionen mitmachen, beispielsweise in ein Tonstudio oder in ein Musikgeschäft, und allgemein Instrumente näher kennen lernen.

Instrumente in der Musikschule


Folgende Instrumente kann man in einer Musikschule erlernen:

- Tasteninstrumente: Bei einem Tasteninstrument entstehen die Töne durch das Anschlagen einer Taste. Der Spieler hat die Finger nicht direkt an dem Klangerzeuger anliegen, sondern setzt durch den Tastendruck einen Mechanismus in Gang, der den Ton erzeugt. Zu den bekanntesten Tasteninstrumenten zählen Klavier, Hammerklavier, Streichklavier, Cembalo, Clavichord, Orgel, Harmonium, Melodica, Akkordeon, Celesta, Keyboard, Piano, Hammond-Orgel, Mellotron und Claviorganum
- Zupfinstrumente: Zupfinstrumente sind Saiteninstrumente, bei denen die Saiten durch Anschlagen oder Anreißen einen Ton erzeugen. Zu Zupfinstrumenten zählen Gitarren (Westerngitarre, E-Gitarre, Akustikgitarre, Konzertgitarre), Zithern und Harfen. Am beliebtesten im Musikunterricht sind aber die verschiedenen Formen von Gitarren.
- Blasinstrumente: Blasinstrumente erzeugen einen Ton, indem der Bläser mit seiner Atemluft Schwingungen im Instrument erzeugt. Bei einigen Instrumenten wird der Luftstrom aber auch durch andere Quellen wie einen Luftsack oder Blasebalg erzeugt. In der Musikschule kommen meist folgende Blasinstrumente zum Einsatz: Flöte (Blockflöte, Querflöte, Panflöte), Klarinette, Saxophon, Schalmei, Oboe, Fagott, Dudelsack, Blechblasinstrumente, Hörner, Trompete, Mundharmonika und Akkordeon.
- Streichinstrumente: Bei Streichinstrumenten erzeugt der Musiker den Ton durch ein Streichen der Seiten mit einem Streichbogen, Streichrad oder der Hand. Zu den Streichinstrumenten, die man in einem Musikunterricht erlernen kann, zählen: Violine/Geige, Viola/Bratsche, Violoncello, Kontrabass und Gambe.
- Schlaginstrumente: Ein Schlaginstrument wird durch Schlagen oder Schütteln gespielt. Schlaginstrumente sind die wahrscheinlich ältesten Instrumente der Welt und dienten seit jeher schon dazu, einen Rhythmus zu erzeugen. Zu den heutigen Schlaginstrumenten zählt das Schlagzeug, Schlagwerk, Percussion und Stabspiele.

Riem

Riem

Riem ist ein Stadtviertel im Münchner Osten, das zusammen mit Trudering den Stadtbezirk 15 Trudering-Riem bildet. Riem wird im Norden durch Dornach, im Osten durch Feldkirchen bzw. Gronsdorf, im Süden durch Trudering und im Westen durch Berg am Laim bzw. Bogenhausen begrenzt. Momentan leben in Trudering und Riem rund 48.000 Einwohner auf einer Fläche von 2200 Hektar.
Riem ist ein aufstrebendes Stadtviertel, das allerdings erst in den letzten Jahren Beliebtheit erlangt. Der Grund ist der alte Riemer Flughafens, der die Bewohner mit Lärm und Schmutz eindeckte. Seit dem Wegzug des Flughafens hat sich Riem aber zum Positiven hin verändert: Neue Büro- und Gewerbeflächen sind entstanden, Häuser wurden gebaut und die Neue Messe Riem lockt jährlich zehntausende Besucher.

Geschichte von Riem

Wie archäologische Funde beweisen, lebten bereits 700 vor Christus Menschen auf dem Gebiet des heutigen Riem. Die erste urkundliche Erwähnung fand aber viel später statt - nämlich im Jahre 957 als "Riema". Der Name soll von dem Wort "Gürtel" abstammen, da Riem damals wie ein Gürtel um die Kirche herum gebaut wurde.
1818 wurde Riem zur eigenen Gemeinde ernannt. Kurz darauf wurde es organisatorisch zu Dornach hinzugerechnet, einem Gebiet im heutigen Aschheim. Riem wurde 1937 nach München eingemeindet. Bis 1992 litt Riem unter den Folgen des Flughafens Riem: Kaum jemand wollte in eine Gegend ziehen, in der man dem Fluglärm ausgesetzt war.
Als der Flughafen aber wegzog, fing die rasante Bautätigkeit in Riem an: Auf dem Gelände des ehemaligen Airports entstanden das Messegelände und zahlreiche Wohnungen. Außerdem öffneten die Riem Arcaden ihre Pforten, ein heute in Riem beliebtes Einkaufszentrum mit zahlreichen Boutiquen, Läden, Restaurants und einem Hotel.

Riem heute

In den vergangenen Jahren hat Riem einen deutlichen Aufschwung erlebt: Das Viertel im Münchner Osten wird immer beliebter, die Preise für Wohnraum steigen an. Besonders attraktiv ist für die Bewohner auch die Nähe zum Riemer Park, der auch oft nur als "BUGA-Park" bezeichnet wird, da hier die Bundesgartenschau 2005 stattfand.
In Riem und Trudering gibt es insgesamt zehn Schulen, zwei Bibliotheken und neun Sportanlagen. Vor allem im Gewerbegebiet Am Moosfeld hat sich heute viel Industrie und verarbeitendes Gewerbe angesammelt. Doch den Großteil der Arbeitsplätze in Riem stellt immer noch die Dienstleistungsindustrie.

Verkehrsanbindung in Riem

Die Verkehrsanbindung in Riem ist sehr gut - schließlich soll dafür gesorgt werden, dass die Messegäste schnell und bequem nach Riem kommen. Dafür sorgt unter anderem die U-Bahnlinie U2 mit der Endstation Messestadt Ost und die schnelle Anbindung an die Autobahn A 94.
Weitere wichtige Straßen in Riem sind der Schatzbogen, die Riemer Straße, die Kreillerstraße und die Wasserburger Landstraße.