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Naturkost Herzogpark: 39 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Naturkost

Naturkost München

Naturkost bezeichnet besondere Lebensmittel, die nachgewiesen aus ökologischer Landwirtschaft stammen müssen, also aus ökologisch kontrolliertem Anbau. Naturkost darf auch nicht gentechnisch verändert sein und muss ohne die Verwendung von Pestiziden, Kunstdünger oder Abwasserschlamm angebaut werden. Fleisch im Sinne von Naturkost unterliegt ebenso strengen Regelungen. Hier dürfen den Tieren keine Antibiotika und Wachstumshormone gegeben worden sein.
Der Begriff Bio-Lebensmittel ist nach einer EU-Verordnung gesetzlich geschützt. Weitere Begriffe, unter denen Naturkost oft verkauft wird, sind Biokost, Bioprodukte oder Naturprodukte. Naturkost gibt es sowohl im Supermarkt - man erkennt sie an dem speziellen Bio-Siegel - als auch in speziellen Naturkostläden. Günstige und preiswerte Naturkostläden, in denen hochwertige Naturkost verkauft wird, findet man im Branchenbuch Die Münchner.

Geschichte der Naturkost

Naturkost blickt auf eine vergleichsweise junge Geschichte zurück. Im Laufe der zunehmenden Industrialisierung auch unserer Nahrungsproduktion und Massentierhaltung wurde Anfang des 20. Jahrhunderts der Ruf nach ökologischer Nahrung und Naturkost laut. Anfangs verstand man unter Naturkost hauptsächlich frisches Gemüse.
Einen Aufschwung erlebte die Naturkost mit der Hippie-Bewegung der 60er Jahre. Vor allem das Müsli gewann an Beliebtheit. Die ersten Naturkostläden machten in Berlin, Hamburg und Münster in den 70er Jahren auf. Bald gab es bereits 100 Naturkostläden, die Naturkost verkauften. In den 80er Jahren war diese Entwicklung nicht mehr zu halten und führte zu der Beliebtheit von Naturkost, die noch heute anhält.
Mittlerweile gibt es sowohl viele Naturkostläden als auch viele Supermärkte, die Naturkost in ihrem Sortiment haben. Daneben gibt es Naturkost auch in Bio-Supermärkten - große Discounter, die nur Bioprodukte verkaufen.

Warum Naturkost?

Für den Kauf von Naturkost gibt es viele Gründe. In einer großen Konsumentenbefragung aus dem Jahr 2003 wurden Käufer nach ihrem Grund für den Kauf von Naturkost befragt. 47 Prozent von ihnen gaben an, Naturkost zu kaufen, weil sie ohne Chemikalien und Zusatzstoffe produziert wird. Rund 30 Prozent fühlten sich durch Naturkost an frühere Zeiten erinnert, "als es noch wirklich geschmackvolles Obst und Gemüse gab".
29 Prozent kauften Naturprodukte ein, um damit Krankheiten vorzubeugen. Für 16 Prozent war beim Einkauf von Naturkost wichtig, die Erde für künftige Generationen zu erhalten, und 15 Prozent kauften Naturkost, weil sie tierlieb waren.
Auch wenn es scheinbar viele Käufer gibt, umsatztechnisch gesehen ist der Verkauf von Naturkost noch ein kleines Geschäft. Doch das ändert sich: Denn die Beliebtheit von Naturkost steigt immer noch, vor allem, da es immer mehr günstige und preiswerte Naturkost gibt. Generell ist Naturkost aber etwas teurer als "normale" Ware.
Das ist auch der häufigste Grund, warum Kunden sich gegen Naturkost entscheiden. In einer anderen Umfrage gaben nur 13 Prozent der Kunden an, den Preis für Naturkost gerechtfertigt zu finden.

Herzogpark

Herzogpark

Herzogpark ist die Bezeichnung für ein Stadtviertel im Münchner Nordosten, das zu dem Stadtbezirk 13 Bogenhausen hinzugehört. Der Herzogpark liegt im unteren Bogenhausen und erstreckt sich zwischen der Isar und der Isarleite von der Max-Joseph-Brücke im Süden bis zu dem Oberföhringer Stauwehr bzw. dem Grüntal im Norden.
Der Herzogpark ist klein, aber fein - er gilt als die feinste Münchner Adresse und als "erste Lage". Im Gegensatz zu Grünwald, wo eher die kulturelle Elite Münchens wohnt, residiert die gesellschaftliche und politische Elite im Herzogpark. Dementsprechend teuer sind die Mieten im Herzogpark.

Geschichte vom Herzogpark

Während Bogenhausen bereits 768 erstmals urkundlich erwähnt wurde, fing die Geschichte vom Herzogpark erst viel später an. Graf Maximilian von Montgelas ließ 1805 nördlich der Bogenhausener Brücke ein Schlosspark für sein Schloss Stepperg anlegen. Der Gartenarchitekt Friedrich Ludwig von Sckell, der bereits viele Schlossgärten geplant und umgesetzt hatte, verwirklichte diesen Wunsch und baute den Herzogpark.
Der Name Herzogpark allerdings kam erst später auf - nämlich, als Herzog Max von Bayern den Garten kaufte und ihn in Herzogpark umbenannte. Als sich Max von Bayern den Park aber nicht mehr leisten konnte, verkaufte er ihn. Fortan wurde der Baugrund vom Herzogpark unter einer Terraingesellschaft aufgeteilt, in der Folge begann die Bebauung im Herzogpark. Einen Boom erlebte der Herzogpark in den 20er und 30er Jahren, als dort viele Unternehmer, Künstler und Wissenschaftler wohnten - darunter beispielsweise Thomas Mann.

Der Herzogpark heute

Der Herzogpark gilt heute als vornehme Adresse in München, was sich auch im Mietpreis bemerkbar macht. Oftmals kostet der Quadratmeter Wohnfläche 3000 bis 4000 Euro, auch Eigentumswohnungen, die bis zu 7000 Euro pro Quadratmeter kosten, sind im Herzogpark keine Seltenheit.
Wer sich eine Wohnung im Herzogpark leisten kann, zieht in eine idyllische und ruhige Gegend. Trotzdem hat man alle Annehmlichkeiten der Großstadt in der Umgebung. Der Herzogpark bzw. der Bezirk Bogenhausen bietet für Familien ein breites Spektrum an Schul- und Freizeitangeboten: In Bogenhausen gibt es unter anderem 24 Sportanlagen, ein Freibad, ein Hallenbad, 24 Schulen, elf Bibliotheken, zwei Theater und zwei Kinos.

Verkehrsanbindung im Herzogpark

Zwar kommt man sich im Herzogpark stellenweise sehr abgeschottet und gar nicht großstädtisch vor, trotzdem ist der Herzogpark sehr zentral in München und ideal an die Stadt angebunden. Aus dem Herzogpark gelangt man schnell und bequem über den nahen Isarring in die Innenstadt bzw. auf die Nürnberger Autobahn und zum Flughafen.
Auch an den öffentlichen Nahverkehr ist der Herzogpark gut angebunden - die U-Bahnlinie U4 hält beispielsweise an den Stationen Böhmerwaldplatz und Richard-Strauss-Straße. Außerdem ist die Trambahnhaltestelle Max-Weber-Platz ganz in der Nähe.