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Naturkost Maxvorstadt: 1 Einträge gefunden

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Branche: Naturkost Maxvorstadt
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Brancheninfo: Naturkost

Naturkost München

Naturkost bezeichnet besondere Lebensmittel, die nachgewiesen aus ökologischer Landwirtschaft stammen müssen, also aus ökologisch kontrolliertem Anbau. Naturkost darf auch nicht gentechnisch verändert sein und muss ohne die Verwendung von Pestiziden, Kunstdünger oder Abwasserschlamm angebaut werden. Fleisch im Sinne von Naturkost unterliegt ebenso strengen Regelungen. Hier dürfen den Tieren keine Antibiotika und Wachstumshormone gegeben worden sein.
Der Begriff Bio-Lebensmittel ist nach einer EU-Verordnung gesetzlich geschützt. Weitere Begriffe, unter denen Naturkost oft verkauft wird, sind Biokost, Bioprodukte oder Naturprodukte. Naturkost gibt es sowohl im Supermarkt - man erkennt sie an dem speziellen Bio-Siegel - als auch in speziellen Naturkostläden. Günstige und preiswerte Naturkostläden, in denen hochwertige Naturkost verkauft wird, findet man im Branchenbuch Die Münchner.

Geschichte der Naturkost

Naturkost blickt auf eine vergleichsweise junge Geschichte zurück. Im Laufe der zunehmenden Industrialisierung auch unserer Nahrungsproduktion und Massentierhaltung wurde Anfang des 20. Jahrhunderts der Ruf nach ökologischer Nahrung und Naturkost laut. Anfangs verstand man unter Naturkost hauptsächlich frisches Gemüse.
Einen Aufschwung erlebte die Naturkost mit der Hippie-Bewegung der 60er Jahre. Vor allem das Müsli gewann an Beliebtheit. Die ersten Naturkostläden machten in Berlin, Hamburg und Münster in den 70er Jahren auf. Bald gab es bereits 100 Naturkostläden, die Naturkost verkauften. In den 80er Jahren war diese Entwicklung nicht mehr zu halten und führte zu der Beliebtheit von Naturkost, die noch heute anhält.
Mittlerweile gibt es sowohl viele Naturkostläden als auch viele Supermärkte, die Naturkost in ihrem Sortiment haben. Daneben gibt es Naturkost auch in Bio-Supermärkten - große Discounter, die nur Bioprodukte verkaufen.

Warum Naturkost?

Für den Kauf von Naturkost gibt es viele Gründe. In einer großen Konsumentenbefragung aus dem Jahr 2003 wurden Käufer nach ihrem Grund für den Kauf von Naturkost befragt. 47 Prozent von ihnen gaben an, Naturkost zu kaufen, weil sie ohne Chemikalien und Zusatzstoffe produziert wird. Rund 30 Prozent fühlten sich durch Naturkost an frühere Zeiten erinnert, "als es noch wirklich geschmackvolles Obst und Gemüse gab".
29 Prozent kauften Naturprodukte ein, um damit Krankheiten vorzubeugen. Für 16 Prozent war beim Einkauf von Naturkost wichtig, die Erde für künftige Generationen zu erhalten, und 15 Prozent kauften Naturkost, weil sie tierlieb waren.
Auch wenn es scheinbar viele Käufer gibt, umsatztechnisch gesehen ist der Verkauf von Naturkost noch ein kleines Geschäft. Doch das ändert sich: Denn die Beliebtheit von Naturkost steigt immer noch, vor allem, da es immer mehr günstige und preiswerte Naturkost gibt. Generell ist Naturkost aber etwas teurer als "normale" Ware.
Das ist auch der häufigste Grund, warum Kunden sich gegen Naturkost entscheiden. In einer anderen Umfrage gaben nur 13 Prozent der Kunden an, den Preis für Naturkost gerechtfertigt zu finden.

Maxvorstadt

Maxvorstadt

Mit dem Begriff Maxvorstadt wird ein nördlich der Altstadt gelegenes Stadtviertel im Herzen Münchens bezeichnet. Die Maxvorstadt (Stadtbezirk 3) wird aus den Bezirksteilen Königsplatz, Augustenstraße, St. Benno, Marsfeld, Josephsplatz, Am alten nördlichen Friedhof, Universität, Schönfeldvorstadt und Maßmannbergl gebildet.
Die Maxvorstadt erstreckt sich über ca. 430 Hektar und wird von rund 41000 Münchnerinnen und Münchnern bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung der Maxvorstadt

Der südliche Teil der Maxvorstadt schließt direkt an die Münchner Altstadt an. Die südliche Grenze des Bezirks Maxvorstadt verläuft entlang der Achse Odeonsplatz-Stachus-Bahngelände/Arnulfstraße. Im Norden wir die Maxvorstadt von der Schwabinger Georgenstraße begrenzt, im Osten vom Englischen Garten (Königinstraße). Im Westen liegt Neuhausen, die Grenze zwischen den beiden Stadtbezirken bilden Loth- und Maillingerstraße. Für Autofahrer ist der Altstadtring gut erreichbar, besonders nützlich sind auch die Ludwigsstraße und die Schleißheimerstraße, die die Maxvorstadt von oben nach unten durchqueren.
Die Maxvorstadt ist verkehrsmäßig äußerst gut erschlossen. Die U-Bahn Linien U3 und U6 (Haltestellen Odeonsplatz, Universität), U1 (Stiglmaierplatz) sowie U2 (Königsplatz) bedienen die Maxvorstadt direkt. Zusätzlich stehen diverse Tramlinien (16, 17, 20, 21 und 27) und Buslinien zur Verfügung. Die Innenstadt und der Hauptbahnhof sind von der Maxvorstadt aus mit den öffentlichen Verkehrsmitteln jeweils in nur wenigen Minuten erreichbar.

Geschichte der Maxvorstadt

Der Name Maxvorstadt geht auf den König Maximilian I. Joseph zurück. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Maxvorstadt, die als erste planmäßige Erweiterung der Münchner Altstadt konzipiert wurde, im Jahr 1812.
Ein Großteil der Gebäude der Maxvorstadt wurde allerdings erst in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts unter Ludwig dem I. erbaut. Geprägt ist die Maxvorstadt in erster Linie von einem klassizistischen Architekturstil, der das klassische Altertum (vor allem die griechische Antike) nachahmt. Nach der Vorstellung Ludwigs des I. sollte im Bereich der Maxvorstadt ein "Isar-Athen" entstehen. Ein großer Teil der bekanntesten Bauten der Maxvorstadt wurde von den beiden Architekten Leo von Klenze und Friedrich von Gärtner konzipiert.

Die bekanntesten Orte der Maxvorstadt

Auch wenn im Lauf der Zeit immer mehr moderne Gebäude errichtet wurden, ist die Maxvorstadt immer noch stark vom klassizistischen Einfluss geprägt. Zu den bekanntesten Bauwerken und Orten der Maxvorstadt gehören:

- Die Ludwigsstraße, die am Siegestor (nach dem Vorbild eines antiken Triumphbogens gebaut) beginnt und unter anderem von der Staatsbibliothek und den Gebäuden der Ludwig-Maximilians-Universität gesäumt wird. Die Maxvorstadt ist somit auch das Viertel der Münchner Universitäten. Der Einfluss der Studenten sorgte früher für ein besonderes Flair in der Maxvorstadt, das teilweise bis heute zu spüren ist.
Der Königsplatz mit der Glyptothek, den Propyläen. Überhaupt ist die Maxvorstadt eines der kulturellen Zentren Münchens: die Pinakotheken, das Lenbachhaus, die Staatliche Graphische Sammlung etc. bieten kulturelle Unterhaltung auf höchstem Niveau.
Sowie die klassizistischen Gebäude in der Ludwigstraße, der Briennerstraße sowie am Odeonsplatz, Wittelsbacherplatz, und Karolinenplatz.
Ruhe und Erholung mitten in der Maxvorstadt bietet der Alte Botanische Garten.