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Naturmatratze Laim: 3 Einträge gefunden

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Branche: Naturmatratze Laim
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Brancheninfo: Naturmatratze

Matratzen

Eine Matratze ist ein Polster, das meist auf einen Lattenrost gelegt wird, um das Schlafen angenehmer zu machen und die Wirbelsäule beim Liegen zu entlasten. Eine Kombination aus Matratze und Lattenrost nennt man Bettsystem, zusammen mit dem Bettgestell spricht man vom Bett. Heutzutage werden Matratzen fast nur noch einteilig produziert. Zwei- oder dreiteilige Matratzen, die das Wenden und Lüften erleichtern sollen, verschwinden immer mehr vom Markt.
Der Kern der Matratze kann aus Schaumstoff, Latex, Federkern oder anderen Materialien bestehen und wird von einem Bezug ummantelt, der aus Schafwolle, Vlies, Baumwolle, Wildseide oder Rosshaar besteht. Der Bezug ist meist abnehmbar und kann bei Verschmutzung gewaschen werden. Eine Matratze besitzt häufig mehrere Liegezonen, die sich mit unterschiedlichen Härten, den Belastungen des Körpers anpassen. Viele Matratzen haben Haltegriffe an den Seiten und eine Winter- und eine Sommerseite.

Die Geschichte der Matratzen

Bereits bei den alten Griechen kannte man die Vorteile einer Matratze - damals waren sie noch gefüllt mit Wolle oder Naturfasern. Betten von wohlhabenden Römern waren mit Matratzen ausgestattet, die mit Schilf, Heu, Wolle oder Gänse- und Schwanenfedern gefüllt waren. Allerdings konnte sich auch das einfache Volk den Komfort einer Matratze leisten - bei Ausgrabungen im Herculaneum fand man im Haus eines ehemaligen Sklaven eine Kinderwiege mit einer Matratze aus Pflanzenfasern.
Im 12. und 13. Jahrhundert waren Matratzen bei den Arabern üblich und wurden durch die Kreuzzüge und den Kulturaustausch auch in Europa bekannter. In Deutschland schlief das einfache Volk lange Zeit auf mit Seegras, Schilf oder Stroh gefüllten Säcken. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts stellten Sattler richtige Matratzen her. Seit dem Zweiten Weltkrieg schließlich sind die Ansprüche an das Material und die Verarbeitung einer Matratze noch mal deutlich gestiegen.

Welche Produkte im Segment der Matratzen werden angeboten

Matratzen werden heute meist in Standardgrößen wie beispielsweise 90 x 190 cm, 100 x 200 cm oder 160 x 200 cm hergestellt und verkauft. Generell können alle Wunschgrößen hergestellt werden - bei Sondergrößen muss sich der Käufer aber oft auf längere Wartezeiten und einen Preisaufschlag einstellen.
Der Käufer hat die Wahl zwischen verschiedenen Härtegraden - diese sind notwendig, um das Gewicht des Liegenden ideal zu tragen. Meist gibt es die Stufen 1 (weich, bis 60 kg Körpergewicht), 2 (mittel, bis 80 kg Körpergewicht) und 3 (hart, über 80 kg Körpergewicht). Allerdings ist dieses Kriterium allein nicht für einen Kauf ausschlaggebend, da sich die Ansprüche der Kunden unterscheiden (einige liegen lieber auf härteren Matratzen, selbst wenn sie wenig wiegen) und die Matratze auch mit dem Lattenrost abgestimmt werden sollte.

Arten von Matratzen

Bei den verschiedenen Typen einer Matratze unterscheidet man zwischen:

Federkernmatratzen mit den Unterarten Bonellfederkernmatratzen, Cosiflexfederkernmatratzen, Taschenfederkernmatratzen und Tonnentaschenfederkernmatratzen.
Latexmatratzen mit den Unterarten Naturlatexmatratzen und Schichtlatexmatratzen.
Schaumstoffmatratzen mit den Unterarten Kaltschaummatratzen und Viskoelastische Matratze oder Tempurmatratze.
PS-Matratze, eine Kombination aus Latex- und Schaumstoffmatratze.
Naturmatratze mit der Unterart Futons und andere Formen wie Wasserbetten, Dekubitusmatratzen und Luftmatratzen.

Ein Fachhändler kann über die Vor- und Nachteile der verschiedenen Matratzen aufklären. Eine Federkernmatratze beispielsweise ist zwar robust und behält lange ihre ursprüngliche Form bei, dafür können manche Modelle allerdings auch unbequem sein, wenn die Federn beispielsweise spürbar sind oder weil sie keine Punktelastizität bieten. Eine Naturmatratze hat den Vorteil, dass keine chemischen Stoffe und Metalle verwendet werden und sie gut in den biologischen Kreislauf zurückgeführt werden können. Dafür unterliegen Naturprodukte allerdings der Gefahr, des schnelleren Verschleißes und der Gefahr der Ansiedlung von Milben und Pilzen.

Laim

Laim

Der Begriff Laim bezeichnet einen Stadtteil in München, der westlich gelegen ist und den "Stadtbezirk 25 Laim" bildet. In Laim wohnen etwa 50 000 Münchner. Früher war Laim weniger bevölkert als heute, sein Wachstum erlebte Laim erst mit der Eröffnung des Rangier- und Güterbahnhofes und der darauf folgenden Eingemeindung zu der Stadt München.
Laim ist heute vorwiegend ein Wohnviertel. In München gibt es ein weiteres Viertel mit Laim im Namen – Berg am Laim. Der Stadtteil im Münchner Osten hat allerdings nichts mit dem westlich gelegenen Laim zu tun.

Die Geschichte von Laim

Laim existiert viel länger als München selbst. Urkundlich erwähnt wurde die eigenständige Ortschaft erstmals um 1047 rum, als "loco leima", was "im Ort Leim" bedeutet. Der Name Laim kommt von "leim", was wiederum eine Bezeichnung für Lehm bzw. den Lehmboden war. Wahrscheinlich stammt die Kirche St. Ulrich, die heute noch in Laim steht, sogar aus dieser Zeit.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf niedergebrannt, 1818 schließlich wurde Laim zu einer eigenen Gemeinde. 1890 wohnten bereits 290 Menschen in Laim, nachdem allerdings der Rangierbahnhof eingeweiht wurde, nahm das Bevölkerungswachstum rapide zu. Bis 1901 hatte sich die Einwohnerzahl in Laim sogar verzehnfacht.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde zerbombter Wohnraum in Laim wieder aufgebaut. Da es viele unbebaute Flächen gab, ging das rasch von statten. In den 1990er Jahren wurde der Rangierbahnhof aufgelöst, so dass Laim heutzutage weniger Industrie- als vielmehr Wohngebiet ist.

Lage und Verkehrsanbindung in Laim

Laim liegt im Westen von München. Im Norden grenzt Laim an den Stadtteil Neuhausen-Nymphenburg, im Osten an die Schwanthalerhöhe, im Westen an Hadern bzw. Pasing-Obermenzing und im Süden an Sendling-Westpark bzw. Hadern.
Da Laim im Gegensatz zu anderen Vierteln sehr zentral liegt, besteht in dem Stadtteil eine gute Verkehrsanbindung. Wichtige Straßen sind die Landsberger Straße, die Fürstenrieder Straße und die A96. Bekannt ist außerdem noch die Westendstraße. Der öffentliche Nahverkehr ist in Laim ebenso vertreten, und zwar mit den U-Bahnlinien 4 und 5, den Tramlinien 18 und 19, den Buslinien 51, 57 131, 132, 151 und 168 und der S-Bahn.

Sehenswürdigkeiten in Laim

In Laim gibt es - obwohl der Stadtteil hauptsächlich ein Wohnviertel ist - einiges zu sehen. Das historische Zentrum von Laim ist der Laimer Anger, gleich gegenüber befindet sich die Kirche St. Ulrich, die vermutlich bereits seit der Gründungszeit von Laim steht. Für Kirchenfreunde gibt es außerdem noch die Paul-Gerhardt-Kirche und die Pfarrkirche "Zu den heiligen zwölf Aposteln" zu besichtigen.
Nicht unerwähnt bleiben sollte auch das Laimer Schlössl, das in der Agnes-Bernauer-Straße unter Max Emanuel als Wirtschaftsgebäude errichtet wurde und im 19. Jahrhundert renoviert wurde. In der Fürstenrieder Straße 21 in Laim fällt einem sofort ein leer stehendes Haus auf:
Es ist das ehemalige Kaufhaus Beck, das heute Gegenstand politischer Diskussionen ist. Was künftig mit dem Haus geschehen soll, ist bislang unklar.