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Brancheninfo: Naturstein

Naturstein München

Mit dem Begriff Naturstein wird sämtliches Gestein bezeichnet, das man in der Natur finden kann. Geologen bezeichnen Natursteine meist ganz allgemein mit dem Begriff Gestein. Erst wenn es um eine Weiterverarbeitung beziehungsweise -verwendung geht, kommt der Begriff Naturstein ins Spiel.
Ist der Naturstein noch nicht bearbeitet und geteilt, spricht man von Bruchstein. Sobald der Naturstein seine erste Weiterverarbeitung hinter sich hat und beispielsweise behauen, zersägt oder anderweitig behandelt wurde, spricht man von Naturwerkstein.
Weiter lässt sich beim Naturstein zwischen Lockergestein, Halbfestgestein und Festgestein unterscheiden, man betrachtet also die äußere Form vom Naturstein. Gängig ist auch die Unterscheidung zwischen Hartgestein und Weichgestein. Auf diese Weise lässt sich ein Naturstein in ein exaktes Schema einordnen.

Kunst- und Natursteine

Abgegrenzt werden muss der Naturstein vom Kunststein und den künstlichen Steinen. Zu nennen ist hier beispielsweise der Betonwerkstein, der aus Beton gefertigt wird.
Ein Beispiel für Naturstein ist Basalt. Dieser Naturstein wurde in Deutschland zum ersten Mal im 18. Jahrhundert nachgewiesen. Beim Basalt handelt es sich um einen Naturstein, der entsteht, wenn kieselsäurearmes Magma aus der Erde strömt und schnell abkühlt. Der Basalt ist ein dunkler Naturstein, der besonders Druck- und verschleißfest ist.
Bei Tuff handelt es sich hingegen um einen relativ weichen Naturstein. Tuff lässt sich von allen Natursteinen mit am besten verarbeiten. Tuffsteine wurden schon im Altertum verwendet. Tuff als Naturstein ist eine Besonderheit: Er besteht zu einem sehr hohen Anteil aus Vulkanasche. Unterscheiden kann man die verschiedenen Tuff- Natursteine anhand ihrer Korngröße.

Wo ist Naturstein erhältlich?

Naturstein wird in Steinbrüchen abgebaut. Ob dies mit speziellen Werkzeugen oder durch Sprengungen geschieht, hängt vom jeweiligen Abbauort und den rechtlichen Bestimmungen im Abbauland ab. Von dort aus wird der Naturstein zum Natursteingroßhandel gebracht. Der Privat- oder Geschäftskunde kauft den Naturstein meist fertig konfektioniert im Natursteinhandel.

Was wird aus Naturstein hergestellt?

Mit dem Rohprodukt Naturstein werden die verschiedensten Natursteinarbeiten durchgeführt. Natursteine lassen eine besonders vielfältige Weiterverarbeitung zu. Zur Natursteinaufbereitung kommt es unter anderem:

- In der Industrie: Hier sind Natursteine für die Herstellung von Zement, Granulat sowie von Schotter essentiell.
- Im künstlerischen Bereich: Für Steinbildhauer und andere Künstler sind Natursteine ein herausforderndes, aber äußerst vielseitiges Medium. Naturstein findet meist auch bei der Gestaltung von Grabmalen Verwendung.
- Im Innenausbau: Hier werden aus Naturstein Küchenplatten, Natursteinfliesen, Terrassenbeläge und Natursteinplatten für sämtliche Wohnbereiche hergestellt. Besonders beliebt bei den Natursteinböden ist der Quarzsteinboden sowie der Innenausbau mit Marmorplatten.
- Im Garten- und Landschaftsbau: Auch im Außenbereich ist Naturstein nicht mehr wegzudenken. In letzter Zeit wird der Einsatz von Gabionen immer populärer. Hierbei handelt es sich um einen Steinkorb, der mit Natursteinen gefüllt wird. Diese Körbe können dann flexibel zur Stabilisierung, als Stütze, zur Befestigung von Hängen oder im Straßenbau eingesetzt werden. Auch die Verwendung als Lärmschutzwand ist weit verbreitet.


Sendling

Sendling

Der Begriff Sendling bezeichnet ein traditionsreiches Stadtviertel in München, das den Stadtbezirk 6 - Sendling darstellt. Weitere Namen beziehungsweise Teile von Sendling sind Untersendling, Mittersendling und Obersendling. Obersendling gehört allerdings zum Stadtbezirk 19 - Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln dazu.
In Sendling wohnen aktuell rund 38.000 Münchner auf einer Fläche von 3,93 Quadratkilometern. Sendling wird im Norden durch die Ludwigsvorstadt und die Isarvorstadt begrenzt und im Westen durch die S-Bahnlinie 7. Der Stadtteil umschließt die Isar plus Flaucher im Osten Münchens. Im Süden geht Sendling in Thalkirchen bzw. Obersendling über.

Die Geschichte von Sendling

Im Bereich des heutigen Sendling gab es wahrscheinlich keine Siedlungen der Römer, aber im Umkreis darum. Dass Sendling schon lange bewohnt wurde, beweisen Knochenfunde, die sich auf etwa 4000 Jahre zurückdatieren lassen. Im 6. Jahrhundert übernahm ein germanischer Sippenführer namens "Sendilo" die Ortschaft. So entstand der Name Sendling. Durch die Gründung Münchens erlebte Sendling einen Aufschwung, viele Bürger reisten in die "Großstadt", um sich dort auf dem Markt einzudecken.
Wie viele andere umliegenden Ortschaften wurde auch Sendling im Dreißigjährigen Krieg gebeutelt. Die Einwohnerzahl nahm stark ab. Im Jahr 1877 wurden Unter- und Mittersendling und die Sendlinger Haide nach München eingemeindet. Der wirtschaftliche Aufschwung begann in Sendling mit der Eröffnung der Großmarkthalle 1912. Während dem Zweiten Weltkrieg wurde auch Sendling vom Bombenhagel der Alliierten getroffen, allerdings litt das Stadtviertel nicht so schlimm wie andere Stadtteile Münchens.

Sendling heute

Sendling ist ein moderner Stadtteil, in dem sich heutzutage viele Firmen und Handwerker angesiedelt haben. Ein Meilenstein in der wirtschaftlichen Geschichte von Sendling stellt mit Sicherheit der Bau der Großmarkthalle dar, die 1912 eröffnet wurde. Die Handelshalle für Obst und Gemüse ist die drittgrößte in Europa, 2005 wurden in der Halle in Sendling Waren im Wert von über 750 Millionen Euro umgeschlagen. Aus diesem Grund entfallen viele Arbeitsplätze in Sendling auf die Großmarkthalle bzw. die damit zusammenhängenden Betriebe - 20 Prozent der rund 15.000 Arbeitsstellen entfallen auf Handelsunternehmen, ein Großteil davon ist im Großhandel tätig.
In Sendling wohnen heute viele Erwerbstätige, der Anteil an Ausländern beträgt 25 Prozent und liegt somit leicht über dem städtischen Durchschnitt. In Sendling dominieren die Einpersonenhaushalte. Momentan wohnen in Sendling viele Menschen mit unterem bis mittlerem Bildungsniveau, doch zurzeit findet eine verstärkte Zuwanderung junger Menschen mit hohem Bildungsniveau statt, so dass Sendling in Zukunft stärker durchmischt sein wird.
Für Familien bietet Sendling ein breites Angebot an mehreren Schulen verschiedener Schultypen sowie viele Freizeitangebote wie die Stadtbücherei Sendling oder die Sendlinger Kulturschmiede e.V. Daneben bietet sich für Familien als Freizeitgestaltung natürlich der Flaucher an - der Isarabschnitt lockt seit jeher Jung und Alt zur Erholung mitten in Sendling.

Verkehrsanbindung von Sendling

Sendling ist durch seine zentrale Lage gut an den öffentlichen Verkehr und an den Individualverkehr angebunden. Die wichtigste und bekannteste Straße in Sendling ist die Brudermühlstraße, ein Teilstück des Mittleren Rings. Rund 143.000 Fahrzeuge verkehren täglich auf der bedeutenden Straße.
In Sendling fahren unter anderem die S-Bahnlinien 7 und 27 sowie die U-Bahnlinien 3 und 6, die gleich mehrere Stationen anfahren. Außerdem verkehren mehrere Buslinien der Münchner Verkehrsgesellschaft.