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Nephrologie Giesing: 1 Einträge gefunden

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Branche: Nephrologie Giesing
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Brancheninfo: Nephrologie

Nephrologie München


Die Nephrologie gehört zu der Inneren Medizin und beschäftigt sich mit der Prävention, der Diagnose und der konservativen (nicht operativen) Therapie von Erkrankungen oder Funktionsstörungen der Niere. Ein Facharzt für Nephrologie in München behandelt aber auch Krankheiten wie Bluthochdruck, Störungen des Wasserhaushaltes und des Elektrolythaushaltes sowie Störungen im Säure-Basen-Gleichgewicht im menschlichen Körper. Ein Internist hat teilweise dieselben Aufgabenbereiche wie ein Facharzt für Nephrologie.

Nephrologie in München

In München gibt es nicht nur einen Facharzt für Nephrologie, sondern mehrere Fachärzte für Nephrologie. Jedoch wird die Nephrologie zumeist in Krankenhäusern oder Kliniken praktiziert, da eine große Anzahl von Geräten und ein gut ausgestattetes Labor benötigt werden. Wer also das dringende Bedürfnis spürt einen Arzt für Nephrologie aufzusuchen, ist am besten mit einem Besuch in einem der vielen Kliniken beraten. Wer darauf verständlicherweise keine Lust hat, ist bei der Suche nach einem Facharzt für Nephrologie mit einem Blick in eines der vielen Branchenbücher aus München gut beraten.

Aufgaben der Nephrologie

Die Hauptaufgabe eines Facharztes für Nephrologie ist die Stabilisierung der Nierenfunktion, um eine ständige Nierenersatztherapie, wie z.B. die Hämodialyse oder die Peritonealdialyse, möglichst lange hinauszuzögern. Ist eine langfristige Stabilisierung nicht mehr möglich kann es zu einer dauerhaften Einschränkung der Nierenfunktion kommen. Dazu zählen zum Beispiel die renale Anämie und Bluthochdruck. Sollte jedoch der schlimmste Fall eintreten und man unter einer terminalen Niereninsuffizienz leiden, so ist die Nephrologie auch für eine Dialysebehandlung und/oder eine Nierentransplantation und die jeweilige Folgebehandlung.

Diagnostische Verfahren in der Nephrologie

In der Nephrologie kommen folgende diagnostische Verfahren zum Einsatz. Da es sich dabei hauptsächlich um weiterführende Untersuchungen im Labor handelt, nennt man es auch Labordiagnostik:

- Urinuntersuchungen: Die Nephrologie untersucht ebenso wie ein Münchner Urologe den Urin, um beispielsweise folgende Parameter zu untersuchen: Eiweiß, pH-Wert, Nitrit, Hämoglobin oder Erythrozyten, Leukozyten, Ketonkörper und Glucose. Bei den Urinuntersuchungen unterscheidet man in der Nephrologie zwischen Spontanurin oder Mittelstrahlurin und Sammelurin. Die oben angegebenen Parameter werden im Spontanurin untersucht. Allerdings kann der Nephrologe auch eine Sammelurinuntersuchung machen - das bedeutet, dass die gesamte Urinmenge eines gewissen Zeitraumes (etwa 24 Stunden) gesammelt wird.

- Blutuntersuchungen: Im Blutserum werden in der Nephrologie folgende Parameter untersucht, um die Nierenfunktion und den Säure-Basen-Haushalt zu beurteilen: Harnsäure, Harnstoff, Kreatinin, Natrium, Kalium, Chlorid, Protein und Calcium.

Krankheitsbilder der Nephrologie

Ein Problem in der Nephrologie ist, dass Erkrankungen an den Nieren oft schleichend und vor allem sehr häufig auch schmerzarm verlaufen. Dies ist ein Grund, weshalb eine Diagnose oftmals erst sehr spät gestellt werden kann. Gerade deshalb sind Nierenkrankheiten nicht zu unterschätzen und die Nephrologie ist solch ein wichtiges Gebiet. Leider steigt die Zahl der Patienten in München mit Nierenversagen permanent an. Im Moment beträgt der jährliche Zuwachs in München etwa fünf Prozent.

Bei den Krankheitsbildern, die zum Kerngebiet der Nephrologie gehören, wird zwischen verschiedenen Kategorien unterschieden. Diese sind: Glomerulopathien (akute und subakute Glomerulonephritiden, chronische Glomeronephritiden und glomeruläre Erkrankungen bei anderen Grunderkrankungen), Interstitielle Nephropathien (akute interstitielle Nephritis, Analgetikanephropathie), Postrenale Nephropatien (Refluxnephropathie, obstruktive Nephropathie), sonstige Nephropathien (Balkan-Nephropathie, Strahlennephritis), Nierenbeteiligungen bei systemischen Erkrankungen (Diabetische Nephropathie, Amyloidosen), Erbkrankheiten der Nieren (Zystennieren, Nephronophtise), Hochdruckerkrankungen (primäre Hypertonie), Nieren- und Hochdruckerkrankungen in der Schwangerschaft (Nierenfunktionsstörungen in der Schwangerschaft), Stoffwechselerkrankungen des Säure-Basen-Haushaltes und des Wasser- und Elektrolythaushaltes (metabolische Alkalose und Azidose) und weitere Krankheitsbilder, die sich in keine dieser verschiedenen Kategorien einordnen lassen können.


Giesing

Giesing

Giesing ist ein Stadtteil von München und liegt am östlichen Hochufer der Isar. Im Norden grenzt Giesing an Haidhausen, im Osten an Ramersdorf, im Süden an Perlach bzw. Fasangarten und im Westen an die Au - allerdings wir die Au manchmal (zumindest teilweise) auch zu Giesing dazugezählt.
Giesing ist in zwei Bezirke aufgeteilt: In den Stadtbezirk 17 Obergiesing und den Stadtbezirk 18 Untergiesing-Harlaching. In ganz Giesing leben momentan rund 92.000 Menschen auf einer Fläche von ca. 1400 Hektar. In Giesing leben unterdurchschnittlich wenige junge Leute, dem Stadtviertel droht eine Überalterung. In Giesing leben außerdem viele qualifizierte Erwerbstätige - Giesing verliert zunehmend das Image des Arbeiterviertels.

Geschichte von Giesing

Das erste Mal wurde Giesing im Jahre 790 urkundlich erwähnt - damals noch unter den Namen "Kyesinga". Große Bedeutung erlangte Giesing im Mittelalter, als hier immer mehr Tagelöhner wohnten, die in München keine Wohnung fanden. Außerdem gab es in Giesing Institutionen, welche die Münchner nicht bei sich haben wollten, wie beispielsweise Irrenanstalt, Krankenhaus und Friedhof.
Giesing wurde 1854 nach München eingemeindet. Im Jahre 1936 wurde Giesing nach dem heutigen Muster in Obergiesing und Untergiesing-Harlaching aufgeteilt. Ein wichtiger geschichtlicher Aspekt von Giesing sind auch die Gefechte der "Roten Armee" und der Weißgardisten 1919. Auch das später errichtete Gefängnis Stadelheim, wo im Laufe der NS-Zeit hunderte Menschen hingerichtet wurden, ist mit dem Namen Giesing eng verknüpft.
Im Gegensatz zu Obergiesing blickt Untergiesing auf eine kurze Geschichte zurück: Es entstand erst im Laufe des 19. Jahrhunderts. Charakteristisch für Untergiesing waren die kleinen Herbergen bzw. Arbeiterwohnungen, die man heute noch in dem Bereich rund um die Pilgersheimer Straße sehen kann.

Giesing heute

Giesing ist heute ein gut durchmischter Stadtteil - sowohl in Anbetracht der Bevölkerung als auch der Bebauung. In Giesing gibt es Einfamilienhäuser, Kleinsiedlungen, Geschosswohnungen und Blockbauten. Während in Giesing früher vor allem viel Industrie angesiedelt war, hat sich das Bild nun geändert: Der Dienstleistungssektor stellt heute den Großteil der Arbeitsplätze.
Giesing ist auch für Familien interessant, weil es in den beiden Stadtbezirken zusammen 28 Schulen gibt sowie 27 Sportanlagen, ein Freibad, ein Hallenbad, ein Theater, ein Kino und vier Bibliotheken. Unter Fußballfans ist Giesing wegen dem Stadion an der Grünwalder Straße bekannt. Das Stadion soll nun zwar abgerissen werden, viele Fans aus Giesing und ganz München wollen das Stadion aber erhalten.

Verkehrsanbindung in Giesing

Giesing liegt zentral in München und ist deshalb ideal an das Münchner Straßennetz angebunden. Über den Mittleren Ring gelangt man sowohl schnell in die Innenstadt als auch auf diverse Autobahnen.
In Giesing halten die S-Bahnlinien S5 und S6 (Station Giesing) sowie die U-Bahnlinien U2 (Haltestellen Silberhornstraße, Untersbergstraße, Giesing) und U1 (Wettersteinplatz, St.-Quirin-Platz und Candidplatz) und diverse Bus- und Trambahnlinien.