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Nervenschmerzen Laim: 5 Einträge gefunden

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Branche: Nervenschmerzen Laim
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Brancheninfo: Nervenschmerzen

Nervenarzt München

Ein Nervenarzt bezeichnet umgangssprachlich einen Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, also einen Facharzt, der sich auf die Diagnose, Therapie und Prävention von Krankheiten aus den Fachbereichen der Psychiatrie und Neurologie spezialisiert hat. Ein Nervenarzt hat zwei Weiterbildungen absolviert: Eine zum Neurologen und eine zum Psychiater.
Die Bezeichnung Nervenarzt verwendet man vor allem umgangssprachlich. Die Mehrzahl lautet Nervenärzte. Im Branchenbuch Die Münchner findet man den Nervenarzt auch unter den Kategorien Ärzte Nervenärzte FA oder unter Arzt Nervenarzt. Der Facharzttitel ist identisch mit dem Begriff Arzt für Nervenheilkunde.

Aufgaben vom Nervenarzt

Der Nervenarzt sollte sowohl Krankheiten aus dem Fachgebiet der Neurologie als auch der Psychiatrie erkennen und behandeln können. Ein Nervenarzt setzt dabei je nach Spezialisierung herkömmliche oder alternative Heilmethoden ein.
Die Patienten, die einen Nervenarzt aufsuchen, kommen beispielsweise wegen Nervenschmerzen zum Nervenarzt. Die Aufgaben vom Nervenarzt sind vielfältig, da sie sich über zwei Teilgebiete der Medizin erstrecken. Die beiden Teilgebiete werden im Folgenden einzeln dargestellt.

Die Neurologie

Die Neurologie ist eines der beiden wichtigen Teilgebiete, mit denen sich ein Nervenarzt beschäftigt. Dabei handelt es sich um die Lehre der Erkrankungen des menschlichen Nervensystems. Ein Nervenarzt behandelt insbesondere Erkrankungen am Zentralnervensystem (Gehirn und Rückenmark) sowie des peripheren Nervensystems (dazu zählt beispielsweise auch die Muskulatur).
Ein Nervenarzt behandelt aus dem Teilgebiet der Neurologie beispielsweise Gefäßerkrankungen, Nervenverletzungen, Neubildungen (etwa von Tumoren), Anfallsleiden, Entzündliche Erkrankungen des Zentralnervensystems (wie etwa Infektionen von Hirn- und Rückenmarksgewebe), Entmarkungskrankheiten (wie beispielsweise Multiple Sklerose) und Muskelerkrankungen.
Dem Nervenarzt stehen heute bessere Möglichkeiten zur Therapie von Erkrankungen am Nervensystem zur Verfügung als früher, da beispielsweise die bildgebende Diagnostik die Versorgung von Schlaganfallpatienten verbessert hat.

Die Psychiatrie

Ein Nervenarzt muss auch eine Weiterbildung in der Psychiatrie absolviert haben, das bedeutet, dass er sich mit der Prävention, Diagnose und Therapie von Erkrankungen an der Seele auseinandersetzen muss. Die Allgemeinpsychiatrie beschäftigt sich dabei mit psychischen Erkrankungen und Störungen des Erwachsenenalters.
Zu den psychiatrischen Störungen, die ein Nervenarzt am Patienten behandelt, gehören beispielsweise Verhaltensstörungen, Schizophrenie, Affektive Störungen, Neurotische Störungen, Verhaltensauffälligkeiten, Persönlichkeits- und Verhaltensstörungen, Entwicklungsstörungen und andere psychische Störungen.

Laim

Laim

Der Begriff Laim bezeichnet einen Stadtteil in München, der westlich gelegen ist und den "Stadtbezirk 25 Laim" bildet. In Laim wohnen etwa 50 000 Münchner. Früher war Laim weniger bevölkert als heute, sein Wachstum erlebte Laim erst mit der Eröffnung des Rangier- und Güterbahnhofes und der darauf folgenden Eingemeindung zu der Stadt München.
Laim ist heute vorwiegend ein Wohnviertel. In München gibt es ein weiteres Viertel mit Laim im Namen – Berg am Laim. Der Stadtteil im Münchner Osten hat allerdings nichts mit dem westlich gelegenen Laim zu tun.

Die Geschichte von Laim

Laim existiert viel länger als München selbst. Urkundlich erwähnt wurde die eigenständige Ortschaft erstmals um 1047 rum, als "loco leima", was "im Ort Leim" bedeutet. Der Name Laim kommt von "leim", was wiederum eine Bezeichnung für Lehm bzw. den Lehmboden war. Wahrscheinlich stammt die Kirche St. Ulrich, die heute noch in Laim steht, sogar aus dieser Zeit.
Im Dreißigjährigen Krieg wurde das Dorf niedergebrannt, 1818 schließlich wurde Laim zu einer eigenen Gemeinde. 1890 wohnten bereits 290 Menschen in Laim, nachdem allerdings der Rangierbahnhof eingeweiht wurde, nahm das Bevölkerungswachstum rapide zu. Bis 1901 hatte sich die Einwohnerzahl in Laim sogar verzehnfacht.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde zerbombter Wohnraum in Laim wieder aufgebaut. Da es viele unbebaute Flächen gab, ging das rasch von statten. In den 1990er Jahren wurde der Rangierbahnhof aufgelöst, so dass Laim heutzutage weniger Industrie- als vielmehr Wohngebiet ist.

Lage und Verkehrsanbindung in Laim

Laim liegt im Westen von München. Im Norden grenzt Laim an den Stadtteil Neuhausen-Nymphenburg, im Osten an die Schwanthalerhöhe, im Westen an Hadern bzw. Pasing-Obermenzing und im Süden an Sendling-Westpark bzw. Hadern.
Da Laim im Gegensatz zu anderen Vierteln sehr zentral liegt, besteht in dem Stadtteil eine gute Verkehrsanbindung. Wichtige Straßen sind die Landsberger Straße, die Fürstenrieder Straße und die A96. Bekannt ist außerdem noch die Westendstraße. Der öffentliche Nahverkehr ist in Laim ebenso vertreten, und zwar mit den U-Bahnlinien 4 und 5, den Tramlinien 18 und 19, den Buslinien 51, 57 131, 132, 151 und 168 und der S-Bahn.

Sehenswürdigkeiten in Laim

In Laim gibt es - obwohl der Stadtteil hauptsächlich ein Wohnviertel ist - einiges zu sehen. Das historische Zentrum von Laim ist der Laimer Anger, gleich gegenüber befindet sich die Kirche St. Ulrich, die vermutlich bereits seit der Gründungszeit von Laim steht. Für Kirchenfreunde gibt es außerdem noch die Paul-Gerhardt-Kirche und die Pfarrkirche "Zu den heiligen zwölf Aposteln" zu besichtigen.
Nicht unerwähnt bleiben sollte auch das Laimer Schlössl, das in der Agnes-Bernauer-Straße unter Max Emanuel als Wirtschaftsgebäude errichtet wurde und im 19. Jahrhundert renoviert wurde. In der Fürstenrieder Straße 21 in Laim fällt einem sofort ein leer stehendes Haus auf:
Es ist das ehemalige Kaufhaus Beck, das heute Gegenstand politischer Diskussionen ist. Was künftig mit dem Haus geschehen soll, ist bislang unklar.