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Brancheninfo: Netzwerk

Netzwerk München


Mit dem Begriff Netzwerk bezeichnet man in der Informatik die Verbindung einzelner Computer in München, zu einem Rechnerverband. Dabei wird zwischen einem  lokalen Netzwerk, dem so genannten LAN (Local Area Network), das unter anderem zur Kommunikation innerhalb eines Unternehmens eingesetzt wird, und einem nicht-lokalen, also nicht nur in München Netzwerk, zum Beispiel dem Internet, unterschieden.
Man kann sich ein Netzwerk vorstellen wie ein Fischernetz. Die Computer stellen in diesem Fall die Knotenpunkte da, die durch die Netzwerk-Kabel alle miteinander verbunden sind. Das kleinste mögliche Netzwerk besteht aus 2 Rechnern und wird Peer - to - Peer - Netzwerk genannt. Dieses kann sogar schon mit einem Crossover - USB-Kabel aufgebaut werden.

Einsatzgebiete für Netzwerke

Netzwerke in München dienen den Unternehmen wie an den meisten anderen Orten auch zum Datenaustausch. Der größte Vorteil von einem Netzwerk ist der, dass es Menschen ermöglicht, dezentral auf Daten zu zugreifen, die auf einem zentralen Server abgespeichert sind. Dabei kann der Server so ziemlich überall, z.B. auch in München, stehen. Noch dazu, kann ein zentrales Daten-Backup gemacht werden, um das Verlustrisiko einzuschränken. Ebenso ermöglicht es den Netzwerkteilnehmern Gemeinschaftshardware, wie zum Beispiel einen Drucker oder Scanner, von ihrem Arbeitsplatz aus anzusteuern. D.h. dass nicht jeder Teilnehmer ein einzelnes Gerät benötigt und ein Unternehmen somit Geld sparen kann. Hierbei sind allerdings hauptsächlich Fälle beschrieben, wie ein Netzwerk aus unternehmerischer Sicht, z.B. in einem Unternehmen in München, einsetzbar ist. Viele Jugendliche nutzen Netzwerke auch um einerseits Datenmaterialien wie Filme, Musik etc. auszutauschen. Andererseits werden sie auch gerne benutzt um sogenannte LAN - Partys zu feiern. Dabei treffen sich Jugendliche, zum Beispiel in München, und spielen gemeinsam oder gegeneinander, oftmals auch beides gleichzeitig, Computerspiele. Jedoch werden heutzutage auch immer mehr Spiele mit Mehrspielermodus entwickelt, die nahezu ausschließlich über Internet zu spielen sind und sich, auch in München, einer immer größer werdenden Fangemeinde erfreuen.
Jedoch sind die Netzwerke nicht mehr nur aus dem Unternehmensumfeld oder dem Mehrspielermodus wegzudenken. Auch die Funktionen des öffentlichen Lebens wären ohne die Netzwerk-Technologie erheblich beeinträchtigt oder sogar gänzlich aus dem „Leben“ genommen. Egal ob Geldautomat, Verkehrsleitsystem oder für Personen die mit dem Handy in München unterwegs sind. Ohne die Technologie eines Netzwerks wäre dies alles ganz und gar undenkbar. In den letzten Jahren hat das Netzwerk auch in immer mehr Haushalten Einzug erhalten. Seitdem günstige Netzwerk-Karten erhältlich sind und vor allem nach der Entwicklung so genannter W-LAN (Wireless-LAN) Adapter, auch Wireless - Router genannt, wurde ein Heim-Netzwerk zunächst zum erschwinglichen Luxus und inzwischen auch schon zum Standard. Und kaum mehr ein Computer wird heutzutage ohne Netzwerk-Anschluss ausgeliefert.

Die verschiedenen Netzwerktypen

Neben der Unterscheidung zwischen LAN-Netzwerk und dem Internet, unterscheidet der Fachmann noch zwischen zwei anderen offensichtlichen Merkmalen. Er unterscheidet es an Hand der Verbindungsvarianten. Dabei hat er folgende zwei Möglichkeiten:

- Leitungsgebundenes Netzwerk: Bei dieser Variante eines Netzwerks sind die einzelnen Geräte durch mit Kupferleitungen gefüllte Kabel verbunden. Der Vorteil eines solchen Netzwerks ist die hohe Geschwindigkeit mit der die Daten ausgetauscht werden können. Dabei kann eine Übertragungsgeschwindigkeit zwischen 10 und 1000 Mbit pro Sekunde erreicht werden. Ein weiterer Vorteil ist dabei die Zuverlässigkeit und die Konstanz mit der solch ein Netzwerk arbeitet. Allerdings müssen dazu immer Netzwerkkabel verlegt werden, was die Flexibilität wieder deutlich einschränkt

- Funk-Netzwerk: Deutlich weniger Einschränkung der Flexibilität erfährt man, wenn man ein Funk-Netzwerk verwendet. Dabei wird die Verbindung über eine Funk - Infrastruktur in einem Netzwerk-System verbreitet. Am weitesten verbreitet sind die W-LAN oder auch Wireless – LAN Netzwerke und die Mobilfunk - Netzwerke, zum Beispiel UMTS. Die W-LAN Netzwerke stellen das drahtlose Gegenstück zum klassischen LAN dar. Der Vorteil der Funk - Netzwerke ist die hohe Flexibilität. Dafür sind sie aber deutlich störanfälliger und leichter anzugreifen.

Das Internet als Netzwerk

Das wohl bekannteste Netzwerk ist das Internet. Letztlich handelt es sich hierbei auch um ein mehr oder weniger klassisches Netzwerk - nur eben in einer etwas anderen Größenordnung als das durchschnittliche Heimnetzwerk oder dem von einer Internetagentur in München. Im Internet sind zahlreiche "private", nicht-öffentliche Netzwerke nach außen hin zu einem weiteren Rechnerverbund zusammengeschlossen. Das Internet ist somit mit Sicherheit das Größte existente Netzwerk.

Ebenfalls wird im Internet das Konzept des "Sozialen Netzwerk"; immer populärer. Hierbei entstehen Netzwerk-Gemeinschaften, in denen Benutzern aus allen Teilen der Welt aufeinander treffen und gemeinsam Inhalte erstellen - die dann von anderen Benutzern im Sozialen Netzwerk gelesen und weiterverwendet werden können. Dadurch, dass so viele verschiedene Menschen mittlerweile soziale Netzwerke nutzen, um Freunde zu treffen und sich zu informieren, werden diese auch für große Unternehmen eine immer wichtigere Plattform, um dort gezielt durch PR-Maßnahmen ihre Produkte bekannt zu machen und zu verkaufen.


Bogenhausen

Bogenhausen

Der Begriff Bogenhausen bezeichnet einen Stadtteil im Münchner Nordosten, der den Stadtbezirk 13 Bogenhausen bildet. Bogenhausen grenzt im Norden an Unterföhring, im Osten an das Riemer Reitgelände, im Westen an die Isar und im Süden an die Autobahn A94.
Momentan leben rund 73.000 Menschen in Bogenhausen auf einer Fläche von 2371 Hektar. In Bogenhausen leben viele Singles: Über 50 Prozent der Bevölkerung besteht aus Ein-Personen-Haushalten. Die Sozialstruktur ist sehr ausgewogen, in Bogenhausen sind sowohl mittlere als auch höhere Einkommensschichten vertreten.

Geschichte von Bogenhausen

Bogenhausen wurde 768 erstmals urkundlich erwähnt - damals allerdings noch unter dem Namen "pupinhusir", was so viel wie "die Häuser des Pubo" bedeutet. Bogenhausen wurde 1892 nach München eingemeindet und entwickelte sich von da an zu einem Viertel mit vielen Villen für Besserverdiener, was auch an dem Prestige des nahe gelegenen Herzogparks liegt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden in Bogenhausen nach und nach auch größere Wohnanlagen wie die Parkstadt Bogenhausen, die von 1955 bis 1957 gebaut wurde. Weitere Großwohnanlagen rund um Bogenhausen folgten in den Jahren danach in Oberföhring, Englschalking, Johanneskirchen, Daglfing und Denning. Allerdings sieht man in den meisten dieser ehemaligen Dörfer die ursprüngliche dörfliche Struktur.

Bogenhausen heute

Auch heute noch gilt Bogenhausen als Adresse für Münchens Besserverdiener. Vor allem in Alt-Bogenhausen stehen noch viele große und imposante Villen - auch welche des Jugendstils. In anderen Ecken wiederum dominieren Hochhäuser und moderne Bürogebäude das Bild von Bogenhausen. In Bogenhausen gibt es nur wenig Industrie - ein Großteil der Arbeitsplätze entfällt auf das Dienstleistungsgewerbe. Neben dem Bürostandort Arabellapark ist hier auch das Krankenhaus Bogenhausen von großer Bedeutung.
Für Touristen und auch Münchner interessant ist Bogenhausen wegen seinem breiten Angebot an Kultur und Sehenswürdigkeiten. Erwähnenswert sind unter anderem das Prinzregententheater am Prinzregentenplatz und der Friedensengel in der Prinzregentenstraße. Bekannt ist Bogenhausen auch für seine Rokoko-Kirche St. Georg.
Bogenhausen bietet für Familien ein breites Spektrum an Schul- und Freizeitangeboten: In Bogenhausen gibt es unter anderem 24 Sportanlagen, ein Freibad, ein Hallenbad, 24 Schulen, elf Bibliotheken, zwei Theater und zwei Kinos.

Verkehrsanbindung in Bogenhausen

Bogenhausen ist gut an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen. Neben einigen Buslinien verkehren in Bogenhausen die S-Bahnlinie S8 (Haltestellen Daglfing, Englschalking, Johanneskirchen) und die U-Bahnlinie U4 (Prinzregentenplatz, Böhmerwaldplatz, Richard-Strauss-Straße, Arabellapark).
Daneben ist Bogenhausen auch für den Individualverkehr interessant. Wer nach Bogenhausen fahren möchte, kann das entweder über die Richard-Strauss-Straße, die Weltenburger Straße, die Effnerstraße, die Englschalkinger Straße - oder über die Autobahn A94.