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Neurologe Großhadern: 4 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Neurologe

Neurologie

Der Begriff Neurologie bezeichnet die Lehre von den Erkrankungen des gesamten Nervensystems. Hierzulande ist die Neurologie aus der Inneren Medizin hervorgegangen. Eine klare Abgrenzung zur Psychiatrie gibt es nicht immer, da die Grenzen teils fließend sind. Neurologie behandelt vor allem das Zentralnervensystem mit Gehirn und Rückenmark, blutversorgende Gefäße und das periphere Nervensystem. Außerdem werden auch die Verbindungsstrukturen des Nervensystems mit den Muskeln berücksichtigt.
Die Neurologie ist ein kompliziertes Fachgebiet der Schulmedizin - nicht nur für Laien. Selbst Ärzte und Medizinstudenten müssen sich hohen Anforderungen stellen, um die Funktionsweise des Nervensystems zu verstehen. Erschwerend kommt hinzu, dass es in der Neurologie im Vergleich zu anderen medizinischen Fachgebieten eine große Anzahl an seltenen Erkrankungen gibt.

Erkrankungen in der Neurologie

Folgende Erkrankungen behandelt man in der Neurologie: Nervenverletzungen, Basalganglienerkrankungen (vor allem Parkinson), Gefäßerkrankungen (in der Neurologie spielen vor allem der ischämische Hirninfarkt und verschiedene Formen der Hirnblutung eine große Rolle), Neubildungen (beispielsweise von Tumoren im Gehirn), Anfallsleiden (epileptische und nicht-epileptische Anfallsleiden), Bandscheibenerkrankungen, Dysraphische Störungen, Entmarkungskrankheiten (wie Multiple Sklerose), Entzündungen am Zentralnervensystem (wie virale und bakterielle Entzündungen von Hirngewebe), primär degenerative Erkrankungen (wie Demenz), Muskelerkrankungen, Kopf- und Gesichtsschmerzen und Erkrankungen des peripheren Nervensystems.

Diagnosemethoden in der Neurologie

Eine besondere Rolle in der Neurologie spielt die klinische Untersuchung des Patienten. Ein Neurologe befragt den Patienten über die Krankheitsgeschichte und bildet Hypothesen über die Erkrankung. Auf diesen Hypothesen baut er seine Vermutung, wo im Körper eine Schädigung des Nervensystems aufgetreten sein könnte. Anschließend veranlasst er eine gezielte Untersuchung, welche die zuvor erstellte Hypothese bestätigen oder widerlegen soll.
In einigen älteren Lehrbüchern der Neurologie findet sich noch das vereinfachte "Prinzip der sechs W": Wie kam es zu der Erkrankung? Was stellt man fest? Wo sitzt die Läsion, die solche Symptome bewirken kann? Warum erkrankt der Patient? Wohin führt der Krankheitsprozess? Womit behandelt man?

Untersuchungsmethoden der Neurologie

Dass in der Neurologie besonders genau und exakt untersucht werden muss, zeigen viele Praxisbeispiele. So können manche Anzeichen vorerst auf eine andere Erkrankung hindeuten - im Laufe der Untersuchung kommen aber weitere wichtige Faktoren über die Krankheitsgeschichte zutage, die auf eine ganz andere Erkrankung schließen lassen.

Im Mittelpunkt der Untersuchungsmethoden in der Neurologie stehen vor allem folgende Methoden:

- Hirnnervenfunktion: Bei dieser Untersuchung prüft der Arzt die Funktion der zwölf Hirnnerven. Normalerweise macht der Neurologe eine unvollständige Untersuchung, besteht aber der Verdacht auf eine Hirnnervenstörung, muss der Neurologe jede Funktion einzeln nachprüfen. Das Riechen kann man beispielsweise mit Riechstoffen prüfen, den Sehnerv, indem der Arzt Fingerbewegungen macht, denen der Patient folgen soll und den Hirnnerv für das Gehör mit dem Stimmgabeltest.
- Motorik: In der Neurologie kann man die Motorik auf verschiedene Aspekte hin untersuchen. Neurologen können sowohl ganze Muskelgruppen als auch viele einzelne Muskeln prüfen, um so die Erkrankung lokalisieren zu können.
- Reflexe: Der bekannteste Reflextest ist der des Patellarsehnenreflex, bei welcher der Arzt mit einem speziellen Hammer auf die Sehne unterhalb der Kniescheibe schlägt. Andere Reflexe können auf ähnliche Weise in der Neurologie untersucht werden.
- Koordination: In der Neurologie gibt es eine Reihe von Erkrankungen, welche die Bewegungsfähigkeit des Patienten stören. Ein Neurologe kann die Koordination des Patienten testen.
- Sensibilität: Zu den Untersuchungen der Sensibilität zählen beispielsweise Tests des Tast- und Berührungsempfindens oder des Schmerz- und Temperaturempfindens.
- Muskeltonus: Einige Krankheiten der Neurologie wie Parkinson oder Multiple Sklerose führen zu einer Veränderung der Muskeltonisierung. Diese lässt sich bei der Untersuchung durch einen Neurologen testen.

Daneben kennt man in der Neurologie noch eine Reihe von weiteren Untersuchungsverfahren wie beispielsweise die Prüfung der Schweiß-Sekretion oder die motorischen Funktionen der Sprache. Zu diesen körperlichen Untersuchungen kommen außerdem noch weitere technische Untersuchungen hinzu wie zum Beispiel die Messung der Hirnströme, der Nervenleitgeschwindigkeit oder der Muskelfunktionen.

Großhadern

Großhadern

Großhadern ist ein Münchner Stadtteil. Großhadern liegt im Südwesten von München und wird im Norden durch Kleinhadern, im Osten durch Sendling und Westpark, im Süden durch Neuried und im Westen durch Martinsried begrenzt.
Großhadern ist als bürgerliches und ruhiges, fast idyllisches Wohnviertel bekannt. Eine Ausnahme bilden der Dorfkern von Großhadern, in dem sich viele kleine Geschäfte angesiedelt haben, und das Universitätsviertel rund um das Klinikum Großhadern. Zu der Unigegend in Großhadern zählen auch mehrere Studentenheime dazu.

Geschichte von Großhadern

Die Geschichte von Großhadern ist mit der Geschichte von Hadern eng verknüpft. Großhadern bzw. Hadern war früher ein Bauerndorf. Die erste urkundliche Erwähnung fand im 11. Jahrhundert statt - damals allerdings nicht unter dem Namen Großhadern, sondern "Haderun". Großhadern und Kleinhadern gehörten verschiedenen Klöstern.
Im Jahre 1938 wurde Großhadern nach München eingemeindet. Während früher Großhadern sehr ländlich geprägt war, wurde in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg enorm viel gebaut. Unter anderem entstanden dabei Großwohnanlagen wie Blumenau. Auch die Komplexe an der Senftenauerstraße in Großhadern sind auf diese Entwicklung zurückzuführen.
Ein Meilenstein in der Geschichte von Großhadern stellt mit Sicherheit die Eröffnung des Klinikums Großhadern im Jahre 1994 dar - die Einrichtung ist der größte Krankenhauskomplex Münchens und weit über die Landeshauptstadt hinaus bekannt. Allgemein gilt Großhadern als einer der Topstandorte der Biologie in Deutschland und Europa.

Großhadern heute

Auch wenn in den letzten Jahren viel gebaut wurde, erkennt man in Großhadern noch dörfliche Strukturen, vor allem im Bereich des alten Dorfkerns um die Kirche St. Peter. Trotz Blockbauten und Großwohnanlagen stehen in Großhadern heute noch viele Einfamilienhäuser. Bemerkenswert in Großhadern ist die große Anzahl an Gaststätten und Biergärten.
In Großhadern leben viele jüngere, qualifizierte Erwerbstätige und ältere Menschen - viele davon in den Sozialbauten und Einfamilienhausquartieren. In Großhadern leben überdurchschnittlich viele Ausländer. Großhadern ist außerdem bekannt für seine Studentenwohnheime - sie stehen in der Nähe des Klinikums Großhadern bzw. den angeschlossenen Lehrräumen der Ludwig-Maximilians-Universität.

Verkehrsanbindung in Großhadern

Großhadern ist gut mit dem Auto über die Würmtalstraße bzw. die Waldwiesenstraße erreichbar. Viele Einwohner von Großhadern stören sich an der nahen Autobahn A96 - allerdings ist es auch von Vorteil, die Autobahn in der Nähe zu haben. Man gelangt darüber beispielsweise schnell nach Sendling.
In Großhadern hält die U-Bahnlinie U6 (Haltestellen Haderner Stern, Großhadern, Klinikum Großhadern) sowie verschiedene Buslinien.