Die Münchner
Branche, Schlagwort, Name, Telefonnummer
Ort, Stadtteil, Standort, PLZ, Straße
Umkreissuche
Branchenstatistik
Branchenstatistik
Die Branche Neurologe Maxvorstadt wurde seit dem 01.02.2011 insgesamt 234.190 mal besucht!

Neurologe Maxvorstadt: 5 Einträge gefunden

Suchergebnis ist sortiert nach:
Voreinstellung
|  In meiner Nähe |  PLZ |  A-Z
Einträge von
1 - 4
Ergebnisseite:     1 | 2   Vorwärts  (von 2)
Branche: Neurologe Maxvorstadt
Ergebnisseite:     1 | 2   Vorwärts  (von 2)
Einträge von
1 - 4
Ähnliche Branchen - 4 Brancheneinträge gefunden
Meinten Sie vielleicht: Branchenvorschlag (Suche nach Segment) - 1 Branchen gefunden
Meinten Sie vielleicht: Branchenvorschlag (Suche nach Buchstabenübereinstimmung) - 5 Branchen gefunden

Brancheninfo: Neurologe

Neurologie

Der Begriff Neurologie bezeichnet die Lehre von den Erkrankungen des gesamten Nervensystems. Hierzulande ist die Neurologie aus der Inneren Medizin hervorgegangen. Eine klare Abgrenzung zur Psychiatrie gibt es nicht immer, da die Grenzen teils fließend sind. Neurologie behandelt vor allem das Zentralnervensystem mit Gehirn und Rückenmark, blutversorgende Gefäße und das periphere Nervensystem. Außerdem werden auch die Verbindungsstrukturen des Nervensystems mit den Muskeln berücksichtigt.
Die Neurologie ist ein kompliziertes Fachgebiet der Schulmedizin - nicht nur für Laien. Selbst Ärzte und Medizinstudenten müssen sich hohen Anforderungen stellen, um die Funktionsweise des Nervensystems zu verstehen. Erschwerend kommt hinzu, dass es in der Neurologie im Vergleich zu anderen medizinischen Fachgebieten eine große Anzahl an seltenen Erkrankungen gibt.

Erkrankungen in der Neurologie

Folgende Erkrankungen behandelt man in der Neurologie: Nervenverletzungen, Basalganglienerkrankungen (vor allem Parkinson), Gefäßerkrankungen (in der Neurologie spielen vor allem der ischämische Hirninfarkt und verschiedene Formen der Hirnblutung eine große Rolle), Neubildungen (beispielsweise von Tumoren im Gehirn), Anfallsleiden (epileptische und nicht-epileptische Anfallsleiden), Bandscheibenerkrankungen, Dysraphische Störungen, Entmarkungskrankheiten (wie Multiple Sklerose), Entzündungen am Zentralnervensystem (wie virale und bakterielle Entzündungen von Hirngewebe), primär degenerative Erkrankungen (wie Demenz), Muskelerkrankungen, Kopf- und Gesichtsschmerzen und Erkrankungen des peripheren Nervensystems.

Diagnosemethoden in der Neurologie

Eine besondere Rolle in der Neurologie spielt die klinische Untersuchung des Patienten. Ein Neurologe befragt den Patienten über die Krankheitsgeschichte und bildet Hypothesen über die Erkrankung. Auf diesen Hypothesen baut er seine Vermutung, wo im Körper eine Schädigung des Nervensystems aufgetreten sein könnte. Anschließend veranlasst er eine gezielte Untersuchung, welche die zuvor erstellte Hypothese bestätigen oder widerlegen soll.
In einigen älteren Lehrbüchern der Neurologie findet sich noch das vereinfachte "Prinzip der sechs W": Wie kam es zu der Erkrankung? Was stellt man fest? Wo sitzt die Läsion, die solche Symptome bewirken kann? Warum erkrankt der Patient? Wohin führt der Krankheitsprozess? Womit behandelt man?

Untersuchungsmethoden der Neurologie

Dass in der Neurologie besonders genau und exakt untersucht werden muss, zeigen viele Praxisbeispiele. So können manche Anzeichen vorerst auf eine andere Erkrankung hindeuten - im Laufe der Untersuchung kommen aber weitere wichtige Faktoren über die Krankheitsgeschichte zutage, die auf eine ganz andere Erkrankung schließen lassen.

Im Mittelpunkt der Untersuchungsmethoden in der Neurologie stehen vor allem folgende Methoden:

- Hirnnervenfunktion: Bei dieser Untersuchung prüft der Arzt die Funktion der zwölf Hirnnerven. Normalerweise macht der Neurologe eine unvollständige Untersuchung, besteht aber der Verdacht auf eine Hirnnervenstörung, muss der Neurologe jede Funktion einzeln nachprüfen. Das Riechen kann man beispielsweise mit Riechstoffen prüfen, den Sehnerv, indem der Arzt Fingerbewegungen macht, denen der Patient folgen soll und den Hirnnerv für das Gehör mit dem Stimmgabeltest.
- Motorik: In der Neurologie kann man die Motorik auf verschiedene Aspekte hin untersuchen. Neurologen können sowohl ganze Muskelgruppen als auch viele einzelne Muskeln prüfen, um so die Erkrankung lokalisieren zu können.
- Reflexe: Der bekannteste Reflextest ist der des Patellarsehnenreflex, bei welcher der Arzt mit einem speziellen Hammer auf die Sehne unterhalb der Kniescheibe schlägt. Andere Reflexe können auf ähnliche Weise in der Neurologie untersucht werden.
- Koordination: In der Neurologie gibt es eine Reihe von Erkrankungen, welche die Bewegungsfähigkeit des Patienten stören. Ein Neurologe kann die Koordination des Patienten testen.
- Sensibilität: Zu den Untersuchungen der Sensibilität zählen beispielsweise Tests des Tast- und Berührungsempfindens oder des Schmerz- und Temperaturempfindens.
- Muskeltonus: Einige Krankheiten der Neurologie wie Parkinson oder Multiple Sklerose führen zu einer Veränderung der Muskeltonisierung. Diese lässt sich bei der Untersuchung durch einen Neurologen testen.

Daneben kennt man in der Neurologie noch eine Reihe von weiteren Untersuchungsverfahren wie beispielsweise die Prüfung der Schweiß-Sekretion oder die motorischen Funktionen der Sprache. Zu diesen körperlichen Untersuchungen kommen außerdem noch weitere technische Untersuchungen hinzu wie zum Beispiel die Messung der Hirnströme, der Nervenleitgeschwindigkeit oder der Muskelfunktionen.

Maxvorstadt

Maxvorstadt

Mit dem Begriff Maxvorstadt wird ein nördlich der Altstadt gelegenes Stadtviertel im Herzen Münchens bezeichnet. Die Maxvorstadt (Stadtbezirk 3) wird aus den Bezirksteilen Königsplatz, Augustenstraße, St. Benno, Marsfeld, Josephsplatz, Am alten nördlichen Friedhof, Universität, Schönfeldvorstadt und Maßmannbergl gebildet.
Die Maxvorstadt erstreckt sich über ca. 430 Hektar und wird von rund 41000 Münchnerinnen und Münchnern bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung der Maxvorstadt

Der südliche Teil der Maxvorstadt schließt direkt an die Münchner Altstadt an. Die südliche Grenze des Bezirks Maxvorstadt verläuft entlang der Achse Odeonsplatz-Stachus-Bahngelände/Arnulfstraße. Im Norden wir die Maxvorstadt von der Schwabinger Georgenstraße begrenzt, im Osten vom Englischen Garten (Königinstraße). Im Westen liegt Neuhausen, die Grenze zwischen den beiden Stadtbezirken bilden Loth- und Maillingerstraße. Für Autofahrer ist der Altstadtring gut erreichbar, besonders nützlich sind auch die Ludwigsstraße und die Schleißheimerstraße, die die Maxvorstadt von oben nach unten durchqueren.
Die Maxvorstadt ist verkehrsmäßig äußerst gut erschlossen. Die U-Bahn Linien U3 und U6 (Haltestellen Odeonsplatz, Universität), U1 (Stiglmaierplatz) sowie U2 (Königsplatz) bedienen die Maxvorstadt direkt. Zusätzlich stehen diverse Tramlinien (16, 17, 20, 21 und 27) und Buslinien zur Verfügung. Die Innenstadt und der Hauptbahnhof sind von der Maxvorstadt aus mit den öffentlichen Verkehrsmitteln jeweils in nur wenigen Minuten erreichbar.

Geschichte der Maxvorstadt

Der Name Maxvorstadt geht auf den König Maximilian I. Joseph zurück. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Maxvorstadt, die als erste planmäßige Erweiterung der Münchner Altstadt konzipiert wurde, im Jahr 1812.
Ein Großteil der Gebäude der Maxvorstadt wurde allerdings erst in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts unter Ludwig dem I. erbaut. Geprägt ist die Maxvorstadt in erster Linie von einem klassizistischen Architekturstil, der das klassische Altertum (vor allem die griechische Antike) nachahmt. Nach der Vorstellung Ludwigs des I. sollte im Bereich der Maxvorstadt ein "Isar-Athen" entstehen. Ein großer Teil der bekanntesten Bauten der Maxvorstadt wurde von den beiden Architekten Leo von Klenze und Friedrich von Gärtner konzipiert.

Die bekanntesten Orte der Maxvorstadt

Auch wenn im Lauf der Zeit immer mehr moderne Gebäude errichtet wurden, ist die Maxvorstadt immer noch stark vom klassizistischen Einfluss geprägt. Zu den bekanntesten Bauwerken und Orten der Maxvorstadt gehören:

- Die Ludwigsstraße, die am Siegestor (nach dem Vorbild eines antiken Triumphbogens gebaut) beginnt und unter anderem von der Staatsbibliothek und den Gebäuden der Ludwig-Maximilians-Universität gesäumt wird. Die Maxvorstadt ist somit auch das Viertel der Münchner Universitäten. Der Einfluss der Studenten sorgte früher für ein besonderes Flair in der Maxvorstadt, das teilweise bis heute zu spüren ist.
Der Königsplatz mit der Glyptothek, den Propyläen. Überhaupt ist die Maxvorstadt eines der kulturellen Zentren Münchens: die Pinakotheken, das Lenbachhaus, die Staatliche Graphische Sammlung etc. bieten kulturelle Unterhaltung auf höchstem Niveau.
Sowie die klassizistischen Gebäude in der Ludwigstraße, der Briennerstraße sowie am Odeonsplatz, Wittelsbacherplatz, und Karolinenplatz.
Ruhe und Erholung mitten in der Maxvorstadt bietet der Alte Botanische Garten.