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Notare Pasing: 5 Einträge gefunden

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Branche: Notare Pasing
Notare Pasing
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Brancheninfo: Notare

Notar

Allgemeines zum Notar

Notare bilden in ihrer Gemeinschaft als Berufsstand ein sogenanntes Organ der vorsorgenden Rechtspflege und sind zuständig in erster Linie für Beurkundungen. Der Notar ist somit für viele Menschen eine Person, die für besonders einschneidende rechtliche Weichenstellungen im Leben benötigt wird und deshalb absolutes Vertrauten genießen muss. Rechtlich formuliert, ist ein Notar ein unabhängiger Träger eines öffentlichen Amtes. Er wird vom Landesjustizminister für einen bestimmten Amtsbezirk bestellt und der Dienstaufsicht durch die Präsidenten des Land- und Oberlandesgerichts sowie der jeweiligen Justizminister unterstellt. Zur Regelung der grundsätzlichen Rechtsverhältnisse gilt die Bundesnotarordnung.

Voraussetzungen eines Notars

Notare müssen Volljuristen sein und die Befähigung zum Richteramt haben; sie sind von ihrer Ausbildung her absolute Spitzenjuristen. Notare müssen unparteiisch und unabhängig sein und unterliegen der Verschwiegenheitspflicht. Notare erhalten Gebühren und können auch als unparteiische Betreuer, beschrieben werden.

Aufgabenbereiche der Notare

Informationen über die Aufgaben und Kosten des Notars und zu Aufgabenbereichen wie Erbe, Schenkung, Ehe, Partnerschaft, Immobilien, Unternehmen, Vorsorge oder Kinder erteilen in Bayern und München der Bayerische Notarverein, die Landesnotarkammer und die Notarkasse. Der Begriff "Notar" stammt aus dem Lateinischen und bedeutet: Geschwindschreiber. Zurzeit amtieren in Deutschland zirka 9000 Notare. Wer sich erstmals um ein Notaramt bewirbt, darf nicht älter als 60 Jahre sein; das Amt darf bis zur Vollendung des 70. Lebensjahres ausgeübt werden. Notare arbeiten vor allem an der Beurkundung von Rechtsgeschäften jeder Art und der Beglaubigung von Unterschriften.

Kerntätigkeiten der Notare

Ihre Kerntätigkeit erstreckt sich auf die hauptsächlichen Rechtsgebiete Grundstücksrecht, Familienrecht, Gesellschaftsrecht und Erbrecht. Dabei geht es vor allem um Grundpfandrechte, Grunddienstbarkeiten, Grundstücksübertragungen, Vorsorgevollmachten, Eheverträge, Vaterschaftsanerkennungen, Unterhaltsverpflichtungen, Kindschaftsrecht, Umwandlungen, Handels- und Vereinsregisteranmeldungen und Satzungsänderungen. Auch Testamente können notariell beurkundet werden. Wichtige Amtspflichten des Notars sind auch Aufklärung und Belehrung über rechtliche Pflichten. Bei Verstößen haftet der Notar, auch dies ist eine Besonderheit, mit seinem gesamten Vermögen. Bekannt ist vielen der Anblick des Dienstsiegels, das jedem Notar für seine Tätigkeit zur Verfügung steht. In München haben viele Notare ihren Sitz und stehen als vertrauensvolle Ansprechpartner zur Verfügung.

Pasing

Pasing

Mit dem Begriff Pasing bezeichnet man einen Stadtteil in München, der gemeinsam mit Obermenzing den Stadtteil 21 Pasing-Obermenzing darstellt. Pasing liegt im Westen Münchens und grenzt im Süden an die Stadtviertel Blumenau und Lochham, im Westen an Lochham und Aubing, im Norden an Obermenzing und im Osten an Laim.
Bis 1938 war Pasing eine eigene Stadt und wurde dann zwangseingemeindet. Noch heute hat Pasing eine von München fast eigenständige Infrastruktur, auch an der Selbstwahrnehmung des Stadtteils merkt man einigen Bürgern an, dass sie sich nicht zu München gehörend fühlen.

Geschichte von Pasing

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Pasing im Jahr 763 als "villa Pasingas". Aus der Zeit des Mittelalters gibt es wenig überlieferte Nachrichten über Pasing. Erst seit dem 16. Jahrhundert wird Pasing mit einer eigenen Gerichtsbarkeit in den Akten aufgeführt. Mit der neuen Landgerichtseinteilung, die Pasing zum Landgericht München zuordnete, war die alte Politik-Ordnung Pasings als Hofmark aufgehoben. Im Zuge dieser Modernisierung entstanden viele neue Industriebetriebe in Pasing, doch trotzdem war das Bild des heutigen Stadtteils damals immer noch landwirtschaftlich geprägt.
Ein großer Schritt zur Weiterentwicklung von Pasing war mit der Eröffnung der zweiten bayerischen Eisenbahnlinie von München nach Augsburg getan. Fortan wuchs das Viertel - auch, weil immer mehr Münchner Bürger Pasing für sich entdeckten. Gleichzeitig entstanden Schulen und andere Einrichtungen des öffentlichen Lebens. Am 1. Januar 1905 wurde Pasing schließlich zur Stadt ernannt.
Nachdem die Nationalsozialisten an die Macht gelangten, wurde es für Pasing jedoch immer schwerer, die Eigenständigkeit beizubehalten. Da die Nazis München zur "Hauptstadt der Bewegung" machen wollten, gemeindeten sie Pasing 1938 nach München ein.

Pasing heute

Da sich Pasing bis zur jüngsten Vergangenheit als eigenständige Stadt entwickelte, lassen sich kaum Besonderheiten in der Bevölkerungsentwicklung finden - alle Schichten und Bildungsniveaus sind vertreten, ebenso ist der Anteil der Ausländer und Arbeitslosen durchschnittlich. In Pasing gibt es keinen Schwerpunkt auf einem Gewerbebereich, die 21.000 Arbeitsplätze in Pasing verteilen sich auf alle Wirtschaftsbereiche gleich.
In Pasing finden sich überdurchschnittlich viele Schulen und Bildungseinrichtungen, weshalb der Stadtteil auch oft als "Schulstadt" oder "Schulstadtteil" bezeichnet wird. Weitere wichtige Einrichtungen des öffentlichen Lebens sind das Kulturzentrum Pasinger Fabrik, das Alfons-Hoffmann-Altenheim, das Bürgerzentrum Rathaus Pasing und das Klinikum München Pasing.

Verkehrsanbindung von Pasing

Durch Pasing führen einige wichtige Straßen, die für den Autoverkehr von ganz München bedeutend sind, wie beispielsweise die Bodenseestraße und die Planegger Straße. U-Bahnlinien fahren keine nach Pasing, dafür halten aber mehrere S-Bahnlinien an der Station Pasing. Außerdem ist der Bahnhof Pasing auch als Fernbahnhof mit ICE-Systemhalt von Bedeutung.