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Obst und Gemüse Au: 3 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Obst und Gemüse

Obst München

Der Begriff Obst ist ein Sammelbegriff für eine Reihe von Früchten, die vom Menschen genießbar sind. Auch verschiedene Samen zählen zum Obst dazu. Meistens kommt Obst von mehrjährigen Pflanzen. Obst kann in der Regel roh gegessen werden und muss also vor dem Verzehr nicht gekocht werden. Allerdings kann man einige Früchte auch vor dem Verzehr kochen bzw. zum Kochen von anderen Speisen verwenden.
Ein weiterer Begriff für Obst ist Frucht, Mehrzahl Früchte. Früchte bzw. Obst gibt es im Supermarkt, im Früchtehandel, im Früchtegeschäft, Früchteverkauf, Obstgeschäft oder Obstladen. Meist gibt es in diesen Geschäften auch Gemüse. Die Unterscheidung von Obst und Gemüse ist nicht immer ganz einfach und stellt selbst Profis vor Probleme - es gibt aber Anhaltspunkte (siehe unten).

Unterscheidung von Obst und Gemüse

Manches Obst könnte locker als Gemüse durchgehen, und auch einige Gemüsesorten würden manche lieber zu den Früchten zählen. Trotzdem gibt es verschiedene Anhaltspunkte, um die beiden Begriffe voneinander zu trennen. So ist etwa der Zuckergehalt von Obst meist höher als der von Gemüse.
Außerdem stammt Gemüse meist von einjährigen Pflanzen, während Obst von mehrjährigen Pflanzen kommt. Außerdem wird Gemüse vor dem Verzehr eher gekocht oder sonst wie zubereitet, während man Obst meist roh isst. Daher stammt auch der Begriff Gemüse - er kommt vom mittelhochdeutschen "mus", was "gekochter Brei" bedeutet.
Ferner bereitet man Gemüse oft mit Gewürzen zu. Obst kann man meist ungewürzt essen, Früchte sind süßlich oder säuerlich. Außerdem liefert die Botanik auch eine Hilfe zur Unterscheidung von Obst und Gemüse. So bezeichnet man die Frucht einer Pflanze oftmals als Obst, während die restlichen Teile - also Wurzel, Blatt und Stängel - eher als Gemüse gelten.

Einteilung von Obst und Gemüse

Im Handel gibt es verschiedene Kategorien, um Obst und Gemüse zu klassifizieren. Für Händler ist die wichtigste Einteilung nach der Handelsklasse. Bei Gemüse unterscheidet man zwischen vier Klassen: Klasse Extra (keine Fehler in Form und Farbe, hervorragende Qualität), Klasse I (teilweise Fehler, gute Qualität), Klasse II (kleine Fehler in Form und Farbe, marktfähige Qualität) und Klasse III (wird nicht im Handel angeboten).
Auch das Obst wird nach Handelsklassen sortiert. Daneben kann man Obst - ebenso wie Gemüse nach anderen Kategorien einteilen. Eine beliebte Klassifizierung ist beispielsweise die Einteilung nach der Obstsorte. So gibt es beispielsweise lange Listen von Apfelsorten, Birnensorten oder Traubensorten.

Obst und Gemüse als Tiefkühlware

Obst und Gemüse gibt es auch als Tiefkühlware. Hierbei handelt es sich um tiefgekühltes Gemüse und Obst, das so über einen langen Zeitraum hinweg haltbar ist. Das erste Tiefkühlprodukt war übrigens der Spinat. Heutzutage gibt es ein breites Angebot von tiefgekühltem Obst und Gemüse von Erbsen über Himbeeren bis hin zu asiatischen Gemüsemischungen.
Entgegen dem weit verbreiteten Glauben nimmt die Qualität vom tiefgekühlten Gemüse und Obst nicht ab. Die Vitamine und Nährstoffe bleiben über eine lange Zeitspanne fast komplett erhalten. Teilweise verliert das im normalen Kühlschrank über mehrere Tage hinweg gelagerte Gemüse mehr Vitamine als tiefgekühltes Obst oder Gemüse.

Au

Au

Der Begriff Au bezeichnet ein Münchner Stadtviertel, das zusammen mit Haidhausen den Stadtbezirk "Au-Haidhausen" bildet. Die Au wird nördlich begrenzt durch das Deutsche Museum bzw. südlich durch die Wittelsbacherbrücke. Das Bild der Au ist geprägt von Altbauten und den Isarauen.
Die Au ist ein aufstrebendes Viertel, das früher als "Glasscherbenviertel" verschrien war und heute immer mehr junge Leute anzieht. Einerseits liegt die Au zentral und ist somit verkehrsgünstig angebunden, andererseits haben sich in der Au und vor allem im benachbarten Glockenbachviertel viele Bars und Kneipen angesiedelt.

Geschichte der Au

Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Au um 1340 als "Awe ze Gyesingen". Wörtlich übersetzt bedeutet Awe bzw. Au "Land am Wasser", was sich durch die Nähe zur Isar erklären lässt. Im Gegensatz zu anderen Münchner Stadtvierteln wuchs die Bevölkerung in der Au rasch an: 1806 lebten bereits 6000 Einwohner in der Au. Kurze Zeit später, 1808, wurde die Au in den Rang einer Stadt erhoben - als "Vorstadt Au".
Ab 1818 bildete die Au mit Untergiesing eine eigene Gemeinde, bevor sie 1854 nach München eingemeindet wurde. In den nächsten Jahren entwickelte sich die Au zu einem Handwerkerviertel und zur "Arbeitervorstadt". Immer mehr Häuser wurden gebaut, um der wachsenden Einwohnerzahl gerecht zu werden. Im Zweiten Weltkrieg wurde aber rund die Hälfte des Wohnungsbestandes wieder zerstört.

Die Au heute

Aktuell steht in der Au nur noch rund ein Fünftel der Wohnungen vor dem Zweiten Weltkrieg. Deshalb sind die Altbauten in der Au so begehrt, was auch die Preise dafür hochtreibt. Während die Au früher als Arbeitervorstadt bekannt war, hat sich dieses Image längst geändert: Handwerks- und Gewerbebetriebe wurden weiter ausgelagert, neuer Wohnraum kam hinzu. Die Au ist heute beliebter denn je.
Trotzdem hat sich die Au gewisse Traditionen bewahrt. So findet beispielsweise dreimal jährlich die "Auer Dult" statt. Der traditionelle Jahrmarkt in der Au gastiert auf dem Mariahilfplatz neben der Mariahilfkirche und bietet verschiedene Fahrgeschäfte, Essensstände und eine Art Flohmarkt, bei dem man von Töpfen über Bücher bis hin zu traditioneller Trachtenkleidung alles Mögliche kaufen kann.
Daneben war die Au früher bekannt für ihre vielen Brauereien, von denen heute aber leider nur noch wenige erhalten sind. Brauereibesitzer hatten sich in der Au angesiedelt, weil das Stadtviertel dank der Nähe zur Isar ideale Bedingungen für die unterirdische, kühle Lagerung von Bier bot. Bekannt ist die Paulaner-Brauerei und das nahe gelegene Gasthaus "Paulaner am Nockherberg", das einmal jährlich den traditionellen Starkbieranstich im Salvatorkeller veranstaltet.

Verkehrsanbindung in der Au

Da die Au zentral in München gelegen ist, erreicht man sie sowohl mit dem Auto als auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr gut. Eine wichtige Straße ist die Ohlmüllerstraße, die Verlängerung der Frauenstraße (zu erreichen über die Reichenbachbrücke).
In der Au halten verschiedene Linien der öffentlichen Verkehrsmittel, erwähnenswert ist die Tramlinie 27 (Haltestelle Mariahilfplatz), die Buslinie 52 (Haltestelle Mariahilfplatz) und die U-Bahnlinien U2 und U1 (Haltestelle Kolumbusplatz).