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Orthopädie Lehel: 4 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Orthopädie

Orthopädie München

Die Orthopädie ist ein Fachgebiet der Medizin, das sich mit der Entstehung, Erkennung, Verhütung und Behandlung angeborener oder erworbener Fehler des Bewegungsapparates beschäftigt. Zu dem Stütz- und Bewegungsapparat zählen die Knochen, Gelenke, Muskeln und Sehnen. Darüber hinaus sorgen orthopädische Behandlungen für eine Rehabilitation und Genesung des Patienten. Zur Orthopädie gehört auch die Behandlung von Versehrten mit Prothesen. Eine der Hauptaufgaben der Orthopädie ist die Verhütung von Operationen. Indem der Orthopäde Krankheiten früh erkennt und behandelt, muss der Patient später keine Operationen über sich ergehen lassen.
Orthopädische Behandlungsmethoden bedienen sich an chirurgischen Verfahren, an der orthopädischen Schmerztherapie, der physikalischen und der medikamentösen Arthrosebehandlung. Es wird zwischen der chirurgischen Orthopädie unterschieden, die mit operativen Eingriffen arbeitet, und der konservativen Orthopädie, die physikalische Methoden verwendet wie beispielsweise Massagen, Krankengymnastik, Verbände, Bäder und Schienungen. Orthopädietechniker und Orthopädieschuhmacher stellen die nötigen Hilfsmittel wie Schuheinlagen und speziell angepasste Schuhwerke für Patienten her und passen diese an.

Krankheiten, die ein Orthopäde behandelt

Die Orthopädie behandelt vor allem folgende Krankheitsbilder: Arthritis, Arthrosen, Aseptische Knochennekrosen, Bänderrisse, Bandscheibenvorfall, Frakturen, Gelenkinfektion, Gonarthrose, Hallux valgus, Hexenschuss, Hüftdysplasie, Impingement-Syndrom, Ischialgie, Karpaltunnelsyndrom, Klumpfuß, Knochenmetastasen, Koxarthrose, Kreuzbandruptur, Luxationen, Muskelrupturen, Osgood-Schlatter-Erkrankung, Osteoporose, Pseudarthrosen, Sehnenrupturen, Skoliose und Spondylolithesis.

Diagnostik

Folgende Diagnosearten werden von Orthopäden häufig angewandt:
3D-Wirbelsäulenvermessung: Mittels der Wirbelsäulenvermessung kann man Fehler an der Wirbelsäule bereits früh erkennen und Folgeschäden vermeiden. Moderne Computer und Bildverarbeitungsprogramme erstellen ein dreidimensionales Bild des Rückens. Die Wirbelsäulenvermessung ist ein schnelles und vor allem strahlungsfreies Verfahren.
Skelettalterbestimmung: Diese Methode hilft Eltern, die voraussichtliche Körpergröße ihrer Sprösslinge zu bestimmen. Auf diese Methode greifen Eltern zurück, deren Kinder relativ groß oder klein im Verhältnis zu Gleichaltrigen sind.
Knochendichtemessung: Eine Knochendichtemessung kann das Frakturrisiko im Rahmen der Osteoporose-Diagnose beurteilen.
Ultraschall am Kniegelenk: Orthopäden können mittels einer Ultraschalluntersuchung Verletzungen und Abnutzungserscheinungen an den Kniegelenken erkennen.
Pedographie: Die Pedographie hilft Freizeitsportlern, die richtigen Laufschuhe zu finden. Eine fachkundige Beratung beim Orthopäden kann das Gangbild verbessern und so den gesamten Bewegungsapparat schonen.

Behandlungsverfahren eines Orthopäden

Orthopäden benutzen folgende Behandlungsverfahren:

Operation: Bei einigen Krankheitsbildern hilft nur eine Operation, also ein Eingriff in den Körper des Patienten. Zwar sollte die Orthopädie Operationen vermeiden, doch manchmal führt kein Weg um eine OP herum.
Intraartikuläre Punktionen und Injektionen: Eine Punktion ist das gezielte Setzen einer Nadel oder eines Instrumentes am Körper. Punktionen wendet man an, um krankhafte Flüssigkeitsansammlungen (beispielsweise Eiter) abzulassen oder Gasansammlungen entweichen zu lassen.
Pharmakotherapie: Pharmakotherapie bezeichnet die medikamentöse Behandlung eines Patienten.
Halofixateur: Bei einem Halofixateur handelt es sich um ein Haltesystem, welches die Wirbelsäule nach einer Fraktur in die richtige Stellung bringen soll. Bei der Anwendung eines Halofixateurs spannt der Orthopäde einen Ring aus Metall um den Kopf des Patienten, der mit Pins an dem Schädel des Patienten befestigt ist.

Lehel

Lehel München

Mit dem Begriff Lehel wird ein zentral gelegener Münchner Stadtteil bezeichnet. Gemeinsam mit dem Altstadt-Viertel bildet das Lehel den Bezirk "Altstadt-Lehel" (Bezirk1). Der Bezirk ist lediglich 316 Hektar groß und wird von ungefähr 18000 Münchnern und Münchnerinnen bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung des Lehel

Das Lehel schließt direkt östlich an die Altstadt an. Im Westen bildet somit der Altstadtring die Grenze des Viertels. Im Osten wird das Lehel durch die Isar begrenzt. Das nördliche Ende bilden die Königinstraße und die Max-Joseph Brücke, das südliche die Ludwigsbrücke.
Das Lehel verfügt über eine sehr gute Verkehrsanbindung. Das Viertel wird unter anderem von den U-Bahn Linien 4 und 5 sowie von diversen Tram- und Buslinien bedient. Für Autofahrer ist die günstige Lage direkt am Altstadtring von großem Vorteil.

Geschichte des Lehel

Bereits im 14. Jahrhundert war der Bereich des heutigen Stadviertels Lehel bewohnt. Ärmere Leute, die nicht in der Stadt wohnen durften, besiedelten das von Wasserläufen und Wald dominierte Gebiet. Das Lehel ist somit die älteste Vorstadt Münchens. 1724 wurde das Lehel in die Stadt München (gegründet 1158) eingemeindet.
Im Zuge des 19. Jahrhunderts wurde das Lehel ein immer beliebteres Stadtviertel. Aufgrund der Nähe zur Innenstadt und der hohen Lebensqualität durch Isar und Englischem Garten hält diese große Beliebtheit bis heute an.

Woher kommt der Name Lehel?

Nach einer Reform des Münchner Stadtgebietes, die 1812 durchgeführt wurde, wurde das Lehel für einige Zeit wegen dem dort errichteten Kloster St. Anna offiziell als St.-Anna-Vorstadt bezeichnet. Diese Bezeichnung konnte sich jedoch nie durchsetzen: für die Münchner war das Gebiet östlich der Altstadt schon immer das Lehel. Die Herkunft des Namens Lehel als Bezeichnung für diesen Bereich ist nicht eindeutig geklärt. Auenwälder wurden früher häufig als "Lohe" bezeichnet, kleinere Wälder dieser Art als "Löhel". Sehr wahrscheinlich ist, dass der Name des Viertels hier seinen Ursprung hat.
Manche Historiker führen den Namen des Viertels allerdings auch auf die bayrische Bezeichnung für ein kleines Lehen ("Lehel") oder die Exekution des ungarischen Kriegsherren Lehel (die 955 in der Nähe von Regensburg stattfand) zurück. Früher wurde der Name des Viertels mit einem Rachenlaut (also "Lechel") ausgesprochen. Im Laufe der Zeit hat sich allerdings die schriftgetreue Aussprache durchgesetzt.

Das Lehel Heute

Das Lehel ist eines der beliebtesten Münchner Stadtviertel. Ein großer Teil der Altbauten ist inzwischen komplett saniert und renoviert, die Verkehrsanbindung wurde stetig verbessert. Im Lehel befinden sich zahlreiche Gebäude der bayrischen Staatsregierung (unter anderem das Wirtschaftsministerium, die Regierung von Oberbayern...).
Ein besonders beliebter Punkt im Lehel ist der (unter Graf Rumford erbaute) Englische Garten. Der Park ist einer der größten innerstädtischen Grünflächen weltweit. Nicht nur die Bewohner des Lehel schätzen den Englischen Garten. Ganz München und viele Touristen kommen regelmäßig, um die weitläufigen Wiesen, den Blick vom Monopteros oder eine Erfrischung im Biergarten am Chinesischen Turm zu genießen.