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Orthopädieschuhtechnik Isarvorstadt: 7 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Orthopädieschuhtechnik

Orthopädische Schuhe München

Der Begriff Orthopädische Schuhe bezeichnet eine spezielle Art von Schuhen für Patienten mit besonderen Ansprüchen an die Schuhe. Zu Orthopädische Schuhe zählt man in der Regel auch verwandte Produkte aus dem Bereich der Orthopädieschuhtechnik wie etwa Kompressionsbandagen und Kompressionsstrümpfe.
Die Orthopädie, aus welcher auch die Orthopädieschuhtechnik entstanden ist, welche sich auf die Herstellung von Orthopädischen Schuhen spezialisiert hat, ist ein Fachgebiet innerhalb der Medizintechnik. Allerdings beschränkt sich die Orthopädietechnik nicht nur auf Orthopädische Schuhe - angeboten werden beispielsweise auch Korsetts, Bandagen, Rollstühle, spezielle Krankenbetten und andere Reha-Produkte.

Unterschied Orthopädische Schuhe zu den normalen Schuhen

Orthopädische Schuhe und normale Schuhe unterscheiden sich grundlegend. Während normale Schuhe fast immer "von der Stange" sind, also einer Massenproduktion entstammen und deshalb auf die Füße von möglichst vielen Leuten passen müssen, sind Orthopädische Schuhe genau an den Fuß des Trägers angepasst.
Dies erreicht man beispielsweise durch Einlagen, Polsterungen und anderen Anpassungen am Orthopädischen Schuh des Trägers. Manchmal werden bestehende Schuhe modifiziert, in einigen Fällen werden ganz neue Schuhe hergestellt. Wichtig werden Orthopädische Schuhe für Menschen mit besonderen Bedürfnissen - beispielsweise mit Behinderungen und Einschränkungen am Bein.

Ausbildung in der Orthopädieschuhtechnik

Wer Orthopädische Schuhe herstellen möchte, kann das nicht ohne entsprechendes Wissen, da dies ein komplexes Feld ist. Wer in der Orthopädieschuhtechnik tätig sein möchte, muss deshalb in Deutschland eine dreieinhalbjährige Ausbildung zum Orthopädieschuhtechniker absolvieren - erst dann darf derjenige in dem Bereich tätig werden. Die Berufsbezeichnung lautet dann Orthopädieschuhmacher oder Orthopädie Schuhmacher.
Um Orthopädische Schuhe herzustellen, braucht es aber eine Reihe von Zusatzqualifikationen. Deshalb hat der Orthopädie Schuhmacher die Möglichkeit, sich in bestimmten Fachgebieten weiterzubilden. So kann man beispielsweise eine Meisterschule besuchen und sich dort zum Orthopädieschuhmacher Meister weiterbilden lassen. Außerdem steht dem Orthopädie Schuhmacher auch ein Fachhochschulstudium mit Weiterbildung zum Diplom-Ingenieur offen.

Unterschied der Orthopädieschuhtechnik zur normalen Schuhtechnik

Zwischen der Orthopädieschuhtechnik und der "normalen" Schuhtechnik gibt es große Unterschiede - und auch bei dem Berufsbild selbst. Ein normaler Schuhmacher ist hauptsächlich damit beschäftigt, Schuhe zu reparieren - und zwar Konfektionsschuhe. Ein Schuhmacher, der Orthopädische Schuhe herstellen oder reparieren muss, muss genauer sein, da hier auf Maß gearbeitet werden muss.
Ein weiteres Feld der Orthopädieschuhtechnik ist die medizinische Fußpflege. Zwar muss sich ein Orthopädie Schuhmacher nur selten mit diesem Themenfeld beschäftigen und eher Orthopädische Schuhe fertigen - aber immerhin kommt die Fußpflege in der Ausbildung vor. Bei dem Beruf des "normalen" Schuhmachers hingegen spielt die medizinische Fußpflege überhaupt keine Rolle.

Isarvorstadt

Isarvorstadt

Der Begriff Isarvorstadt bezeichnet einen Stadtteil in München-Zentrum. Zusammen mit der Ludwigsvorstadt bildet die Isarvorstadt den "Stadtbezirk 2 Ludwigsvorstadt-Isarvorstadt". Der Stadtbezirk entstand erst 1992 durch die Zusammenlegung der Ludwigsvorstadt mit der Isarvorstadt.
Die Isarvorstadt umfasst bedeutende Bereiche der südlichen Innenstadt - besonders erwähnenswert sind die Isarauen, der Alte Südliche Friedhof und die Theresienwiese. Die Isarvorstadt teilt sich in die Bezirke Isarvorstadt/Schlachthofviertel, Isarvorstadt/Glockenbachviertel und Isarvorstadt/Deutsches Museum.

Die Geschichte der Isarvorstadt

Um 1800 lebten in der Isarvorstadt weitaus weniger Einwohner als heute - man zählte damals rund 2300 Bewohner, die vor allem Handwerker waren und in ärmlichen Behausungen lebten. Auf der anderen Seite ließen Adelige aber auch in bestimmten Bezirken der Isarvorstadt Schlösschen bauen, wie das Jagdschlössl in der Fraunhoferstraße oder das Leopoldschlössl an der Blumenstraße.
Im Zweiten Weltkrieg wurden viele Gebäude in der Isarvorstadt Opfer von Bombenangriffen, da hier viel Industrie angesiedelt war. Insgesamt wurden im ganzen Krieg 226 Gebäude und 3135 Wohnungen zerstört. Trotzdem gibt es heute in der Isarvorstadt noch jede Menge Altbauten, die bei Mietern sehr begehrt sind.

Charakter der Isarvorstadt

Zwar gilt die Isarvorstadt als ein einziges Stadtviertel, doch trotzdem haben sich die verschiedenen Bezirke darin unterschiedlich entwickelt. Im Bereich um die Theresienwiese überwiegt heute beispielsweise der Anteil an Bürobauten, während sich in der Isarvorstadt rund um den Bahnhof allerlei Hotels, Gaststätten, Sexshops und Computerläden finden.
Das Mietniveau ist im Laufe der Zeit immer weiter angestiegen, auch deshalb, weil viele Vermieter ihre Wohnungen saniert haben. Am deutlichsten sieht man diese Veränderung in der Isarvorstadt im Glockenbachviertel und im Schlachthofviertel, das heute teils sehr exklusive Wohnungen anbietet und früher eher das Quartier der "einfachen Leute" war.
Andererseits gibt es in der Isarvorstadt soziale Probleme wie in vielen anderen Stadtteilen Münchens auch: Die Zahl der Arbeitslosen und Sozialhilfeempfänger ist im Vergleich zu anderen Stadtvierteln in der Isarvorstadt sehr hoch.

Sehenswürdigkeiten in der Isarvorstadt

Wer die Isarvorstadt besucht, sollte auf jeden Fall einige Dinge gesehen haben, wie beispielsweise das Mathäser, das jahrhundertelang ein beliebter Bierausschank war und heute ein modernes Kino mit 14 Sälen ist. In dem großen Gebäude befinden sich außerdem noch viele Geschäfte, Bars, Cafés und Büroräume.
Sehenswert in der Isarvorstadt ist auch das Deutsche Museum auf der Museumsinsel in der Isar:
Das Museum ist das größte naturwissenschaftliche Museum der Welt. Jährlich besuchen rund 1,5 Millionen Menschen das große Gebäude in der Isarvorstadt, um die zahlreichen Exponate aus den Bereichen Natur und Technik zu bewundern.