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Die Branche Orthopädietechnik Giesing wurde seit dem 01.02.2011 insgesamt 21.448 mal besucht!

Orthopädietechnik Giesing: 3 Einträge gefunden

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Braun

Orthopädietechnik Giesing
Tel.: (089) 686462
Schwanseestr. 43
81549 München
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Krieger

Orthopädietechnik Giesing
Tel.: (089) 68098326
Warngauer Str. 58
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, Giesing
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Trautmann GmbH

Orthopädietechnik Giesing
Tel.: (0800) 6939360  *
Minnewitstr. 29
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, Giesing
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Brancheninfo: Orthopädietechnik

Orthopädietechnik

Mit dem Begriff Orthopädietechnik bezeichnet man ein Fachgebiet innerhalb der Medizintechnik. In der Orthopädietechnik werden in erster Linie Prothesen und Orthesen, die zuvor vom Arzt verordnet wurden, individuell angefertigt.
Hergestellt und/oder vertrieben werden zusätzlich auch Bandagen, Korsetts, Rollstühle, spezielle Krankenbetten und weitere Reha-Produkte.

Orthopädietechnik als Beruf

Früher wurde die Orthopädietechnik als "Orthopädiemechanik" bezeichnet. 1991 wurde der Fachberuf des Bandagisten aufgrund der großen Ähnlichkeit der beiden Berufe mit dem des Orthopädiemechanikers zusammengelegt. 1998 wurde für dieses Gewerbe schließlich die Bezeichnung Orthopädietechnik eingeführt.
Der Beruf der Orthopädietechnik ist in Deutschland ein gesetzlich definierter Ausbildungsberuf. Die Berufsausbildung nimmt dreieinhalb Jahre in Anspruch. In der Orthopädietechnik selbstständig machen kann sich nur, wer die Meisterprüfung erfolgreich absolviert hat.

Was wird in der Orthopädietechnik hergestellt?


In der Orthopädietechnik werden in erster Linie Prothesen und Orthesen konzipiert und hergestellt:
- Prothesen: Sie bezeichnen einen in der Orthopädietechnik künstlich hergestellten Ersatz für Gliedmaßen, Organe oder einzelne Teile von Organen. Prothesen im Körper werden "Endoprothesen" oder auch "Implantate" genannt, Prothesen die sich außerhalb des Körpers befinden "Exoprothesen". Die besondere Herausforderung für die Orthopädietechnik besteht darin, eine höchstmögliche funktionelle Ähnlichkeit mit dem zu ersetzenden Körperteil zu erreichen. Waren früher Prothesen mit einer rein ästhetischen Funktion (zum Beispiel Armprothesen, mit denen keine Greiffunktion ausgeführt werden konnte) weit verbreitet, werden durch den technischen Fortschritt auch für die Orthopädietechnik immer komplexere Anwendungen (bis hin zu mikroprozessorgesteuerten Armprothesen, die die Bewegung von Hand und Fingern erlauben) möglich. Die Orthopädietechnik muss nicht nur mit dem technischen Fortschritt mithalten: eine Vielzahl an (neuen) Materialien und Herstellungstechniken erfordern eine Bereitschaft zur kontinuierlichen Weiterbildung und zur engen Zusammenarbeit mit Experten anderer Fachgebiete.
- Orthesen: Im Gegensatz zu Prothesen ersetzen sie ein Körperteil nicht völlig, sondern unterstützen es, falls eine uneingeschränkte Funktion anders nicht mehr möglich ist. Häufig muss die Orthopädietechnik eine Orthese anfertigen, wenn ein Stellungs- oder Haltungsfehler korrigiert werden soll. Nach Unfällen oder Verletzungen werden Orthesen zur Stabilisierung oder Ruhigstellung (zum Beispiel Halskrausen) verordnet. Als Orthesen bezeichnet man in der Orthopädietechnik auch orthopädische Korsette. Hier wird zwischen passiven Rückenorthesen (entlasten und unterstützen die Wirbelsäule) und aktiven Rückenorthesen (korrigieren eine Fehlstellung der Wirbelsäule) unterschieden.
- Bandagen: Sie werden auch als Schutz- oder Stützverbände bezeichnet. Es handelt sich um weiche, flexible Stoffstücke, die in der Orthopädietechnik hergestellt werden und verletzte Körperteile vor Schmutz schützen und Gelenke stabilisieren sollen. Bei sportlicher Betätigung werden Bandagen häufig zum vorbeugenden Schutz der Gelenke angelegt. Die Orthopädietechnik bietet die Herstellung von individuell angepassten Bandagen an.

Bei Produkten die nicht in der Orthopädietechnik hergestellt werden, erfüllen Orthopädietechniker die wichtige Funktion einer fachlichen Beratung beim Kauf, erklären die fachgerechte Verwendung der Produkte und nehmen gegebenenfalls individuelle Anpassungen vor.

Giesing

Giesing

Giesing ist ein Stadtteil von München und liegt am östlichen Hochufer der Isar. Im Norden grenzt Giesing an Haidhausen, im Osten an Ramersdorf, im Süden an Perlach bzw. Fasangarten und im Westen an die Au - allerdings wir die Au manchmal (zumindest teilweise) auch zu Giesing dazugezählt.
Giesing ist in zwei Bezirke aufgeteilt: In den Stadtbezirk 17 Obergiesing und den Stadtbezirk 18 Untergiesing-Harlaching. In ganz Giesing leben momentan rund 92.000 Menschen auf einer Fläche von ca. 1400 Hektar. In Giesing leben unterdurchschnittlich wenige junge Leute, dem Stadtviertel droht eine Überalterung. In Giesing leben außerdem viele qualifizierte Erwerbstätige - Giesing verliert zunehmend das Image des Arbeiterviertels.

Geschichte von Giesing

Das erste Mal wurde Giesing im Jahre 790 urkundlich erwähnt - damals noch unter den Namen "Kyesinga". Große Bedeutung erlangte Giesing im Mittelalter, als hier immer mehr Tagelöhner wohnten, die in München keine Wohnung fanden. Außerdem gab es in Giesing Institutionen, welche die Münchner nicht bei sich haben wollten, wie beispielsweise Irrenanstalt, Krankenhaus und Friedhof.
Giesing wurde 1854 nach München eingemeindet. Im Jahre 1936 wurde Giesing nach dem heutigen Muster in Obergiesing und Untergiesing-Harlaching aufgeteilt. Ein wichtiger geschichtlicher Aspekt von Giesing sind auch die Gefechte der "Roten Armee" und der Weißgardisten 1919. Auch das später errichtete Gefängnis Stadelheim, wo im Laufe der NS-Zeit hunderte Menschen hingerichtet wurden, ist mit dem Namen Giesing eng verknüpft.
Im Gegensatz zu Obergiesing blickt Untergiesing auf eine kurze Geschichte zurück: Es entstand erst im Laufe des 19. Jahrhunderts. Charakteristisch für Untergiesing waren die kleinen Herbergen bzw. Arbeiterwohnungen, die man heute noch in dem Bereich rund um die Pilgersheimer Straße sehen kann.

Giesing heute

Giesing ist heute ein gut durchmischter Stadtteil - sowohl in Anbetracht der Bevölkerung als auch der Bebauung. In Giesing gibt es Einfamilienhäuser, Kleinsiedlungen, Geschosswohnungen und Blockbauten. Während in Giesing früher vor allem viel Industrie angesiedelt war, hat sich das Bild nun geändert: Der Dienstleistungssektor stellt heute den Großteil der Arbeitsplätze.
Giesing ist auch für Familien interessant, weil es in den beiden Stadtbezirken zusammen 28 Schulen gibt sowie 27 Sportanlagen, ein Freibad, ein Hallenbad, ein Theater, ein Kino und vier Bibliotheken. Unter Fußballfans ist Giesing wegen dem Stadion an der Grünwalder Straße bekannt. Das Stadion soll nun zwar abgerissen werden, viele Fans aus Giesing und ganz München wollen das Stadion aber erhalten.

Verkehrsanbindung in Giesing

Giesing liegt zentral in München und ist deshalb ideal an das Münchner Straßennetz angebunden. Über den Mittleren Ring gelangt man sowohl schnell in die Innenstadt als auch auf diverse Autobahnen.
In Giesing halten die S-Bahnlinien S5 und S6 (Station Giesing) sowie die U-Bahnlinien U2 (Haltestellen Silberhornstraße, Untersbergstraße, Giesing) und U1 (Wettersteinplatz, St.-Quirin-Platz und Candidplatz) und diverse Bus- und Trambahnlinien.