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Orthopädietechnik Innenstadt: 13 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Orthopädietechnik

Orthopädietechnik

Mit dem Begriff Orthopädietechnik bezeichnet man ein Fachgebiet innerhalb der Medizintechnik. In der Orthopädietechnik werden in erster Linie Prothesen und Orthesen, die zuvor vom Arzt verordnet wurden, individuell angefertigt.
Hergestellt und/oder vertrieben werden zusätzlich auch Bandagen, Korsetts, Rollstühle, spezielle Krankenbetten und weitere Reha-Produkte.

Orthopädietechnik als Beruf

Früher wurde die Orthopädietechnik als "Orthopädiemechanik" bezeichnet. 1991 wurde der Fachberuf des Bandagisten aufgrund der großen Ähnlichkeit der beiden Berufe mit dem des Orthopädiemechanikers zusammengelegt. 1998 wurde für dieses Gewerbe schließlich die Bezeichnung Orthopädietechnik eingeführt.
Der Beruf der Orthopädietechnik ist in Deutschland ein gesetzlich definierter Ausbildungsberuf. Die Berufsausbildung nimmt dreieinhalb Jahre in Anspruch. In der Orthopädietechnik selbstständig machen kann sich nur, wer die Meisterprüfung erfolgreich absolviert hat.

Was wird in der Orthopädietechnik hergestellt?


In der Orthopädietechnik werden in erster Linie Prothesen und Orthesen konzipiert und hergestellt:
- Prothesen: Sie bezeichnen einen in der Orthopädietechnik künstlich hergestellten Ersatz für Gliedmaßen, Organe oder einzelne Teile von Organen. Prothesen im Körper werden "Endoprothesen" oder auch "Implantate" genannt, Prothesen die sich außerhalb des Körpers befinden "Exoprothesen". Die besondere Herausforderung für die Orthopädietechnik besteht darin, eine höchstmögliche funktionelle Ähnlichkeit mit dem zu ersetzenden Körperteil zu erreichen. Waren früher Prothesen mit einer rein ästhetischen Funktion (zum Beispiel Armprothesen, mit denen keine Greiffunktion ausgeführt werden konnte) weit verbreitet, werden durch den technischen Fortschritt auch für die Orthopädietechnik immer komplexere Anwendungen (bis hin zu mikroprozessorgesteuerten Armprothesen, die die Bewegung von Hand und Fingern erlauben) möglich. Die Orthopädietechnik muss nicht nur mit dem technischen Fortschritt mithalten: eine Vielzahl an (neuen) Materialien und Herstellungstechniken erfordern eine Bereitschaft zur kontinuierlichen Weiterbildung und zur engen Zusammenarbeit mit Experten anderer Fachgebiete.
- Orthesen: Im Gegensatz zu Prothesen ersetzen sie ein Körperteil nicht völlig, sondern unterstützen es, falls eine uneingeschränkte Funktion anders nicht mehr möglich ist. Häufig muss die Orthopädietechnik eine Orthese anfertigen, wenn ein Stellungs- oder Haltungsfehler korrigiert werden soll. Nach Unfällen oder Verletzungen werden Orthesen zur Stabilisierung oder Ruhigstellung (zum Beispiel Halskrausen) verordnet. Als Orthesen bezeichnet man in der Orthopädietechnik auch orthopädische Korsette. Hier wird zwischen passiven Rückenorthesen (entlasten und unterstützen die Wirbelsäule) und aktiven Rückenorthesen (korrigieren eine Fehlstellung der Wirbelsäule) unterschieden.
- Bandagen: Sie werden auch als Schutz- oder Stützverbände bezeichnet. Es handelt sich um weiche, flexible Stoffstücke, die in der Orthopädietechnik hergestellt werden und verletzte Körperteile vor Schmutz schützen und Gelenke stabilisieren sollen. Bei sportlicher Betätigung werden Bandagen häufig zum vorbeugenden Schutz der Gelenke angelegt. Die Orthopädietechnik bietet die Herstellung von individuell angepassten Bandagen an.

Bei Produkten die nicht in der Orthopädietechnik hergestellt werden, erfüllen Orthopädietechniker die wichtige Funktion einer fachlichen Beratung beim Kauf, erklären die fachgerechte Verwendung der Produkte und nehmen gegebenenfalls individuelle Anpassungen vor.

Innenstadt

Innenstadt München

Mit dem Begriff Innenstadt wird in München in erster Linie die Altstadt bezeichnet. Alternativ können mit der Bezeichnung Innenstadt allerdings auch zusätzlich die Stadtteile Maxvorstadt, Ludwigsvorstadt, Isarvorstadt, Au, Haidhausen und Lehel gemeint sein.
Die Innenstadt ist das Zentrum Münchens - sowohl geographisch, als auch kulturell und politisch.

Lage und Infrastruktur der Innenstadt

Das Herz der Münchner Innenstadt ist die Altstadt mit dem Marienplatz als Mittelpunkt. Eingerahmt wird die Altstadt vom Altstadtring (im Osten) und von den verschiedenen Toren der Stadt (Isartor, Sendlinger Tor, Karlstor). Im Nordwesten schließt an die Innenstadt direkt die Maxvorstadt an, im Osten das Lehel, die Au und Haidhausen. Im Süden liegt die Isarvorstadt, im Westen die Ludwigsvorstadt.
Der gesamte Bereich der Innenstadt ist hervorragend an das Verkehrsnetz angebunden. Alle U-Bahn und S-Bahn Linien laufen hier zusammen. In der Ludwigsvorstadt befindet sich mit dem Hauptbahnhof Münchens wichtiger Knotenpunkt für Regional- und Fernverkehr. Zusätzlich verkehren in der Innenstadt zahlreiche Bus- und Straßenbahnlinien.

Geschichte der Innenstadt

Die Geschichte der Innenstadt ist geprägt von der Entwicklung der Altstadt, dem historischen Kern Münchens. Der heutige Stadtteil Altstadt entspricht prinzipiell dem alten Münchner Stadtkern. In diesem Teil der Innenstadt hat 1158 die Stadtgeschichte Münchens begonnen. Im Mittelalter war München eine Residenzstadt, die strategisch günstig an den Haupthandelsrouten für Salz gelegen war. Auf dem Marienplatz führten die Handelsstraßen Bayerns zusammen. Auf diese Weise wurde die Münchner Innenstadt zum wirtschaftlichen Zentrum Bayerns.
Bis heute befinden sich in der Innenstadt die Geschäftssitze zahlreicher namhafter Unternehmen und die Schaltzentralen der bayrischen Politik. Der Bereich der Innenstadt hat also in seiner wirtschaftlichen und politischen Bedeutung in keiner Weise eingebüßt.

Sehenswürdigkeiten und Freizeitmöglichkeiten der Innenstadt

So gut wie jeder München-Tourist besucht während seines Aufenthaltes die in der Innenstadt gelegenen Viertel. Ein großer Teil der Münchner Sehenswürdigkeiten und Freizeitmöglichkeiten befindet sich im Innenstadt-Bereich. Besonders bekannt und beliebt sind:

- Kirchen: In erster Linie natürlich die Frauenkirche, das Wahrzeichen Münchens, deren beiden Türme die Münchner Innenstadt überragen, aber auch die Asamkirche und die Theatinerkirche.
- Museen: Wie das berühmte Deutsche Museum auf der Museumsinsel, das Residenzmuseum, das Stadtmuseum, die Pinakotheken, das Lenbachhaus, das Haus der Kunst - ein Großteil der Münchner Museen befindet sich in der Innenstadt.
- Kulturelle Einrichtungen: Ob in der Staatsoper am Gärtnerplatz, im Bayrischen Staatstheater, in den Kammerspielen oder im Kulturzentrum Gasteig: für Kulturbegeisterte ist in der Innenstadt Vieles geboten.
- Parks: Im Gegensatz zu anderen Großstädten ist die Münchner Innenstadt äußerst grün. Der Englische Garten ist sogar die größte Grünfläche der Welt, die sich in einer Innenstadt befindet. Dazu kommen zahlreiche Park- und Gartenanlagen wie zum Beispiel der Hofgarten.
- Einkaufsmöglichkeiten: Bekannt ist die Münchner Innenstadt für die zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten. Die Fußgängerzone zwischen Marienplatz und dem Karlsplatz ("Stachus") bietet alles, was das Herz begehrt. Ebenfalls in der Innenstadt befindet sich Münchens historischer Marktplatz, der Viktualienmarkt. Die Innenstadt lädt Münchner und Gäste aus aller Welt zum schlendern und bummeln ein.