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Osteopathie Oberföhring: 5 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Osteopathie

Osteopathie

Mit dem Begriff Osteopathie bezeichnet man ein von dem amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still begründetes Diagnose- und Behandlungskonzept. Das Wort stammt aus dem Griechischen und setzt sich aus "Knochen" und "Leiden" zusammen. Die Osteopathie zählt zu den alternativmedizinischen Verfahren.
Bei der Osteopathie glaubt man, dass Störungen und Einschränkungen der Gelenke und Faszien auch Symptome in anderen Körperregionen und an den Organen hervorrufen können. Deshalb können Osteopathen, also Ärzte, die nach der Osteopathie behandeln, mit Grifftechniken Probleme wie Kopfschmerzen oder Bluthochdruck beheben.

Theorie der Osteopathie

Andrew Taylor Still geht in seinen Publikationen davon aus, dass der Körper eine Funktionseinheit ist, in dem sich Störungen des einen Bereiches auch auf andere Regionen auswirken. Indem man das Knochengerüst und den Bewegungsapparat behandelt, lassen sich Störungen des Organismus beheben. Neben dieser Annahme spielen noch weitere Grundlagen eine wichtige Rolle. So glaubt man in der Osteopathie, dass die Rolle der Arterie essentiell ist, die Funktion die Körperstruktur bestimmt und umgekehrt, und der Körper die Fähigkeit zur Selbstregulierung besitzt.
So glauben Osteopathen, dass alle Körperfunktionen von der Ver- und Entsorgung durch das Gefäß- und Nervensystem abhängen. Die Versorgung des Körpers durch den Blutkreislauf kann beispielsweise durch Arterienverkalkung oder verspannte Muskeln behindert werden. Der Körper versucht nun, diese Störungen zu kompensieren. In der Osteopathie glaubt man, dass der behandelnde Osteopath mit den Händen die Grundspannung von Muskeln und Gelenken erfühlen und so die Störungen erkennen kann. Die Osteopathie aktiviert nur die Selbstheilungskräfte des Körpers, denn nach der Auffassung Stills kann der Körper nicht von außen geheilt werden.
In der Osteopathie kommen beispielsweise folgende Behandlungsmethoden zum Einsatz: Muskel-Energie-Techniken, Faszien-Release-Techniken, HVLA-Techniken (schnelle, kleine Bewegungen), Viszerale Techniken, Strain/Counterstrain und Cranio-Sacral-Therapie.

Geschichte der Osteopathie

Als Begründer der Osteopathie gilt der amerikanische Arzt Andrew Taylor Still (1828-1917). Der Mediziner John Martin Littlejohn übertrug das Konzept von Still auf die Physiologie und gründete 1917 die "British School of Osteopathy" in London. Studenten Stills erweiterten das Konzept der Osteopathie auch auf den Bereich des Schädels.
Im Laufe der Zeit entwickelte sich die Osteopathie weiter. Heutzutage ist die Osteopathie in den USA eine Arztausbildung an Colleges. Die Absolventen der "Osteopathic Medicine" haben die gleichen Rechte eines "normalen" Arztes. Allerdings arbeiten heute nur noch wenige Osteopathen mit manuellen Techniken, auch in der Ausbildung kommt der ganzheitliche Ansatz nur in Ansätzen vor.

Situation in Deutschland

In Deutschland verbreitete sich die Osteopathie in den 50er Jahren, vorerst als "manuelle Therapie" bezeichnet und eher eine Mischung aus Chirotherapie und vereinfachter Osteopathie. Mitte der 80er Jahre eröffneten die ersten Osteopathie-Schulen in Deutschland.
Nach deutschem Recht dürfen nur Heilpraktiker und Ärzte Osteopathie ausüben, da sie im Sinne des Heilpraktikergesetztes eine Heilkunde ist. Die Osteopathie gerät ab und zu in die Kritik von Hochschulen und Wissenschaft, weil die angenommene Anregung der Selbstheilungskräfte nicht wissenschaftlich bewiesen ist.

Oberföhring

Oberföhring

Oberföhring bezeichnet einen Münchner Stadtteil, der Teil des Stadtbezirks 13 Bogenhausen ist. Oberföhring liegt im Nordosten von München und wird im Norden durch Unterföhring, im Osten durch Aschheim und Dornach, im Süden durch Bogenhausen und im Westen durch den Englischen Garten begrenzt.
Wie Bogenhausen auch gilt Oberföhring als grünes, idyllisches Viertel für Besserverdiener. In Oberföhring stehen viele Villen und große Einfamilienhäuser. In ganz Bogenhausen leben momentan rund 73.000 Menschen auf einer Fläche von 2371 Hektar. In Oberföhring leben viele Singles: Über 50 Prozent der Bevölkerung besteht aus Ein-Personen-Haushalten. Die Sozialstruktur ist sehr ausgewogen, in Oberföhring sind sowohl mittlere als auch höhere Einkommensschichten vertreten.

Geschichte von Oberföhring

Oberföhring ist deutlich älter als München selbst. Schon zu Zeiten der Römer führte eine Handelsstraße durch Oberföhring. Günstig lag Oberföhring auch für die Salz-Transportstrecke von Salzburg nach Augsburg. Diese geschichtliche Entwicklung sieht man heute noch anhand von Straßen in Oberföhring mit Namen wie Salzstraße, Salzsenderweg und An der Salzbrücke.
Die erste urkundliche Erwähnung von Oberföhring fand 807 statt. Da Oberföhring dank der durchreisenden Salzhändler zu einem reichen Dorf wurde und das dem bayerischen Herzog Heinrich dem Löwen gar nicht gefiel, zerstörte er die Isarbrücke in Oberföhring und baute sich eine eigene, um so den Brückenzoll einzusacken.
Oberföhring entwickelte sich trotzdem gut weiter. Bekannt wurde Oberföhring im Laufe der Geschichte noch einmal im 18. Jahrhundert, als in München eine antiliberale Stimmung vorherrschte und viele Münchner nach Oberföhring fuhren, um unzensierte Zeitungen lesen und Diskussionen ohne Angst vor Spitzeln führen zu können. Man nennt diese Zeit heute noch in Oberföhring "Föhringer Tage".

Oberföhring heute

Oberföhring ist ein Viertel, in dem sich viele besserverdienende Münchner angesiedelt haben. Aber auch für Einwohner anderer Stadtteile ist Oberföhring interessant - als beliebtes Ausflugsziel in den Isarauen. Von Oberföhring aus gelangt man auch in wenigen Minuten in den Englischen Garten, der mit 4,17 Quadratkilometer Grünfläche eine der größten Parkanlagen der Welt darstellt.
Für Familien ist Oberföhring auch so interessant, weil es in dem Stadtviertel bzw. im gesamten Bezirk Bogenhausen viele Schulen (24 Stück) gibt sowie elf Bibliotheken, zwei Theater, zwei Kinos, 24 Sportanlagen, ein Freibad und ein Hallenbad.

Verkehrsanbindung in Oberföhring

Oberföhring ist sehr gut an wichtige Münchner Straßen angebunden. Von Oberföhring aus ist man in wenigen Minuten auf dem Isarring, der direkt zur Nürnberger Autobahn bzw. zum Flughafen München führt. Über die gut ausgebaute Oberföhringer Straße gelangt man in die nördlichen Münchner Stadtteile.
Neben verschiedenen Buslinien hält in Oberföhring die U-Bahnlinie U4 (Haltestelle Arabellapark) und die S-Bahnlinie S8 (Haltestelle Englschalking).