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Brancheninfo: PC

PC München

Allgemeines zu PC`s

Mit einem Computer bezeichnet man im allgemeinen Sprachgebrauch einen Personal Computer (kurz PC). Dabei handelt es sich - im Gegensatz zum Großrechner - um einen Rechner, der von einer einzelnen Person bedient werden kann und normalerweise für Office-Anwendungen, Internet-Surfen, E-Mails und PC-Spiele benutzt wird.

Aufbau eines PC`s

Ein Computer setzt sich in der Regel aus folgenden Komponenten zusammen:

Hauptplatine (Mainbord/Motherboard): Das Mainboard ist das "Herz" des Computers. Auf ihr sind der Arbeitsspeicher, der Hauptprozessor, der BIOS-Chip und wichtige Anschlüsse verbaut. Außerdem steckt man Grafik- und Soundkarte auf die Hauptplatine auf.
CPU (Prozessor): Der Prozessor ist die zentrale Verarbeitungseinheit eines PC`s, der in der Lage ist, Programme auszuführen. Die CPU sitzt auf dem Mainboard.
Netzteil/Stromversorgung: Das Netzteil liefert den elektrischen Strom, den alle Komponenten des Computers zur Arbeit benötigen.
Optisches Laufwerk: Heutzutage ist in einem PC ein DVD-Brenner verbaut, der sowohl CDs und DVDs lesen und beschreiben kann.
Festplatte: Die Festplatte ist ein feromagnetisches Speichermedium, auf dem Daten dauerhaft gespeichert werden können.
Tastatur/Maus: Tastatur und Maus sind Eingabegeräte, mittels derer man den Computer bedienen kann.
Monitor: Der Monitor ist das Ausgabegerät des PC`s, das Zeichen und Grafiken darstellen kann. Inzwischen sind Flachbildschirme weit verbreitet, während Röhrenmonitore immer mehr von den Arbeitsplätzen verschwinden.

Produkte für den PC

Möchte man einen PC kaufen oder hat man Probleme damit, so kann man eine Firma kontaktieren, die sich auf PC spezialisiert hat. Meist bieten Computerfirmen folgende Produkte und Dienstleistungen an: Verkauf von Computer (Hardware und Software), Installation von Programmen, Fehlersuche und Problemlösung von PC`s, Einrichten von Internet, E-Mail, Netzwerken und WLAN, Webdesign, Virenchecks, Sicherheitslösungen (Virenscanner und Firewalls) und Datenbank-Lösungen.

Einige Anbieter kaufen außerdem gebrauchte PC`s an und verkaufen diese wieder oder bieten Kunden den Service, selbst einen PC aus Wunschkomponenten zusammenzustellen. Einige Firmen bieten einen Computer-Notdienst an, der rund um die Uhr und auch am Wochenende verfügbar ist und bei Problemen zum Kunden fährt. Die Dienstleistungen werden entweder nach Stundenlohn oder zu Pauschalpreisen abgerechnet.

Die Geschichte des PC`s

Den ersten PC - allerdings nicht für den Privatgebrauch - entwickelte IBM 1935. Der IBM 601 war eine Lochkartenmaschine und konnte eine Multiplikation pro Sekunde berechnen. 1938 entwickelte der Erfinder Konrad Zuse die Zuse Z1, einen frei programmierbaren mechanischen Rechner. Computertechnologie entwickelte sich im Gegensatz zu vielen anderen Technologien rasend schnell. Seit Beginn der 1970er Jahre waren Computerteile so günstig, dass Firmen Computer für Privatanwender herstellten.
Der erste PC, den man als Personal Computer, also einen Computer für den Heimgebrauch, bezeichnen kann, ist der Xerox Alto aus dem Jahr 1973. Er verfügte über eine grafische Benutzeroberfläche, einen Bildschirm, eine Maus, eine Tastatur und ein zusätzliches kleines Eingabegerät mit fünf Tasten.

Andere Firmen wie Apple und IBM zogen nach und rüsteten die PC mit immer besseren Prozessoren und neuen Laufwerken (Diskettenlaufwerk, Zip-Laufwerk, CD-ROM-Laufwerk) auf und konnten diese mit der Zeit auch deutlich günstiger als noch zu Beginn der Computerentwicklung herstellen und vertreiben. Auch die Betriebssysteme entwickelten sich stetig weiter. Heutzutage werden neben dem Betriebssystem des Marktführers Windows (Microsoft) auch viele Unix- und Linux-Betriebssysteme eingesetzt. Seit ein paar Jahren hat nahezu jeder Haushalt in Deutschland einen Computer (2006: 77 Prozent der Haushalte).

Feldmoching

Feldmoching

Als Feldmoching wird ein Stadtteil im Norden Münchens bezeichnet. Zusammen mit dem Hasenbergl bildet Feldmoching den Stadtbezirk Feldmoching-Hasenbergl (Stadtbezirk 24). Der Bezirk besteht aus den Bezirksteilen Feldmoching, Hasenbergl-Lerchenau Ost, Ludwigsfeld und Lerchenau West. Er ist etwa 2900 Hektar groß und bietet ungefähr 56000 Münchnerinnen und Münchnern ein Zuhause.

Lage und Verkehrsanbindung von Feldmoching

Feldmoching liegt im äußersten Münchner Norden. Die nördliche Grenze von Feldmoching bildet somit die Münchner Stadtgrenze. Im Süden von Feldmoching liegt der Rangierbahnhof Nord der Deutschen Bahn, die östliche Grenze bildet das Hasenbergl, die westliche die Dachauer Straße.
Feldmoching verfügt über eine gute Verkehrsanbindung. Das Viertel ist direkt an das Münchner U-Bahn-Netz angeschlossen. Die U-Bahn-Linie 2 bietet eine direkte Verbindung zum Münchner Hauptbahnhof und in die Münchner Innenstadt. Zusätzlich hält in Feldmoching die S-Bahn-Linie S1 (Richtung Freising), die direkt zum Münchner Flughafen führt. Dazu halten in Feldmoching Regionalbahnen, die auf der Strecke München-Landshut verkehren. Der Feldmochinger Bahnhof ist somit eine wichtige Schnittstelle von Regional- und Nahverkehr. Feldmoching wird auch von zahlreichen Buslinien bedient.
Für Autofahrer ist die direkte Lage von Feldmoching am Münchner Autobahnring (A99) von großem Vorteil. Demnach sind die Autobahnen rund um München von Feldmoching aus sehr gut und in kurzer Zeit zu erreichen.

Geschichte von Feldmoching

Feldmoching kann auf eine lange Geschichte zurückblicken. Um das Jahr 500 wurde das heutige Feldmoching von Bajuwaren gegründet. Damals wurde Feldmoching noch "Feldmohinga" genannt. Diese Bezeichnung kommt vermutlich vom bajuwarischen Namen "Macho" und wurde im Laufe der Zeit zum heute gebräuchlichen Feldmoching.
War Feldmoching früher einer der bedeutendsten Orte der Region und noch lange Zeit eine selbstständige Gemeinde, verlor der Ort mit der Stadtgründung Münchens nach und nach an Bedeutung. Um die Jahrhundertwende zwischen 19. und 20. Jahrhundert wurde Feldmoching quasi von den neu entstehenden Kolonien Fasanerie, Harthof und Lerchenau eingekreist. Im Jahr 1938 erfolge schließlich die Eingemeindung in die Stadt München.
Trotz der günstigen Lage an der Eisenbahnstrecke München-Landshut siedelten sich in Feldmoching, anders als in anderen Teilen des Münchner Nordens, nie Industrie- und Gewerbebetriebe im großen Stil an.

Feldmoching heute

Bis in die heutige Zeit ist Feldmoching einer der dörflichsten und am ländlichsten geprägten Stadtteile Münchens. Feldmoching hat die höchste Bauernhof-Dichte Münchens. Obwohl die landwirtschaftlichen Betriebe und die dörfliche Struktur mit vielen Ein- und Zweifamilienhäusern das Viertel eindeutig dominieren, hält auch in Feldmoching modernes urbanes Flair Einzug.
In den 50er und 60er Jahren entstanden eine große Zahl an größeren Wohnsiedlungen und -anlagen. Die stetige Modernisierung hat den Bewohnern von Feldmoching nicht nur eine ständige verbesserte Verkehrsanbindung, sondern auch zahlreiche Erholungsgebiete und Freizeitbereiche beschert: durch den Kiesabbau, der für den Bau der Autobahnen rund um München nötig war, entstanden mit dem Regattapark-See, dem Feldmochinger See, dem Fasaneriesee und dem Lerchenauer See vier künstliche Seen, die heute als Badeseen und aufgrund ihrer grünen Umgebung geschätzt werden.