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Papier und Schreibwaren Giesing: 13 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Papier und Schreibwaren

Schreibwaren

Ein Geschäft für Schreibwaren (auch Schreibwarenladen oder Schreibwarengeschäft) verkauft Schreibgeräte und Produkte, die zum Schreiben dazugehören. Zu den Schreibgeräten zählen Stifte, Papier, Kartons, Korrekturmaterialien, Scheren, Klebefilme usw. Oft verkaufen Geschäfte für Schreibwaren auch Produkte der Kategorie Spielwaren, Schulsachen, Bürobedarf, Zeitschriften, Zigaretten, Comics und Produkte zum Zeichnen. Einige Schreibwaren haben eine Lotto-Annahmestelle eingegliedert.
Prinzipiell ist ein Schreibgerät all das, was eine Spur oder einen Strich erzeugt, also zählen auch Wachsstifte und Pastellkreiden zum Schreibgerät. Ebenso kann man auch Schriftzeichen in Felsen einritzen, allerdings fällt derartiges Zubehör nicht mehr in den Bereich der Schreibwaren.

Arten von Schreibwaren


Schreibwaren kann man in verschiedene Kategorien unterteilen:

- Stifte: Stifte sind ein wichtiger Bestandteil der Schreibwaren. Es gibt sie in vielen verschiedenen Formen und aus unterschiedlichen Materialien. Zu den wichtigsten zählen Minenstifte (eine lange dünne Mine, die von einer Hülle ummantelt wird, wie Bleistift, Kopierstift, Buntstift), Federstifte (Stifte, die mit einer Feder Tinte oder Tusche auf das Papier übertragen wie Glasfeder, Federkiel, Schreibfeder, Füllfederhalter, Ziehfeder, Tuschefüllfederhalter), Tintenroller und Feinschreiber (wie Tuschezeichner, Kugelschreiber, Tintenroller, Gelroller, Textmarker, Filzstift).
- Malbedarf: Zu Malbedarf zählen die Schreibwaren, die man für das künstlerische Malen und Zeichnen benötigt, unter anderem Pinsel, Griffel, Wachsmalstifte, Kreide, Farben und Leinwand.
- Schulbedarf: Schulbedarf ist der Teil der Schreibwaren, der in der Schule benötigt wird, wie Geodreieck, Taschenrechner, Zirkel, Löschpapier und Löschwiege.
- Hilfsmittel: Zu den Hilfsmitteln zählen Anspitzer, Tipp-Ex, Tintenfass, Scriber und andere Produkte, die zwar nicht zum direkten Schreiben nötig, aber trotzdem wichtig sind.

Die Geschichte der Schreibwaren

Auch wenn die Schrift eine lange Tradition hat, so unterscheiden sich unsere heutigen Schreibwaren gravierend von denen unserer Vorfahren. Die Babylonier benutzten einen spitzen Griffel, um Schriftzeichen auf weiche Tontafeln zu drücken. Im alten Ägypten behalf man sich mit einem Schreibrohr aus Schilf.
In Rom schrieb man entweder mit Griffeln auf Wachstafeln oder benutzte den aus Ägypten stammenden Papyrus. Später ging man dazu über, Federkiele zu verwenden. Vogelfedern von Gänsen- oder Rabenflügeln werden auch heute noch von Kalligraphen verwendet. Im 16. Jahrhundert verbreitete sich die Verwendung von Bleistiften. Zuerst bestand die Mine in dem Holzschaft aus einer Blei- oder Silberlegierung, heutzutage verwendet man allerdings stattdessen Graphit.
"Moderne" Schreibwaren wie Füllfederhalter gibt es bereits seit dem 18. Jahrhundert, allerdings in der heutigen Form erst ab dem 19. Jahrhundert. Der Kugelschreiber kam im 20. Jahrhundert auf. Bereits Galileo Galilei skizzierte eine Idee zu einer Art Kugelschreiber, den Kugelschreiber im heutigen Sinne patentierte aber erst der Ungar László József Biró im Jahr 1938.

Giesing

Giesing

Giesing ist ein Stadtteil von München und liegt am östlichen Hochufer der Isar. Im Norden grenzt Giesing an Haidhausen, im Osten an Ramersdorf, im Süden an Perlach bzw. Fasangarten und im Westen an die Au - allerdings wir die Au manchmal (zumindest teilweise) auch zu Giesing dazugezählt.
Giesing ist in zwei Bezirke aufgeteilt: In den Stadtbezirk 17 Obergiesing und den Stadtbezirk 18 Untergiesing-Harlaching. In ganz Giesing leben momentan rund 92.000 Menschen auf einer Fläche von ca. 1400 Hektar. In Giesing leben unterdurchschnittlich wenige junge Leute, dem Stadtviertel droht eine Überalterung. In Giesing leben außerdem viele qualifizierte Erwerbstätige - Giesing verliert zunehmend das Image des Arbeiterviertels.

Geschichte von Giesing

Das erste Mal wurde Giesing im Jahre 790 urkundlich erwähnt - damals noch unter den Namen "Kyesinga". Große Bedeutung erlangte Giesing im Mittelalter, als hier immer mehr Tagelöhner wohnten, die in München keine Wohnung fanden. Außerdem gab es in Giesing Institutionen, welche die Münchner nicht bei sich haben wollten, wie beispielsweise Irrenanstalt, Krankenhaus und Friedhof.
Giesing wurde 1854 nach München eingemeindet. Im Jahre 1936 wurde Giesing nach dem heutigen Muster in Obergiesing und Untergiesing-Harlaching aufgeteilt. Ein wichtiger geschichtlicher Aspekt von Giesing sind auch die Gefechte der "Roten Armee" und der Weißgardisten 1919. Auch das später errichtete Gefängnis Stadelheim, wo im Laufe der NS-Zeit hunderte Menschen hingerichtet wurden, ist mit dem Namen Giesing eng verknüpft.
Im Gegensatz zu Obergiesing blickt Untergiesing auf eine kurze Geschichte zurück: Es entstand erst im Laufe des 19. Jahrhunderts. Charakteristisch für Untergiesing waren die kleinen Herbergen bzw. Arbeiterwohnungen, die man heute noch in dem Bereich rund um die Pilgersheimer Straße sehen kann.

Giesing heute

Giesing ist heute ein gut durchmischter Stadtteil - sowohl in Anbetracht der Bevölkerung als auch der Bebauung. In Giesing gibt es Einfamilienhäuser, Kleinsiedlungen, Geschosswohnungen und Blockbauten. Während in Giesing früher vor allem viel Industrie angesiedelt war, hat sich das Bild nun geändert: Der Dienstleistungssektor stellt heute den Großteil der Arbeitsplätze.
Giesing ist auch für Familien interessant, weil es in den beiden Stadtbezirken zusammen 28 Schulen gibt sowie 27 Sportanlagen, ein Freibad, ein Hallenbad, ein Theater, ein Kino und vier Bibliotheken. Unter Fußballfans ist Giesing wegen dem Stadion an der Grünwalder Straße bekannt. Das Stadion soll nun zwar abgerissen werden, viele Fans aus Giesing und ganz München wollen das Stadion aber erhalten.

Verkehrsanbindung in Giesing

Giesing liegt zentral in München und ist deshalb ideal an das Münchner Straßennetz angebunden. Über den Mittleren Ring gelangt man sowohl schnell in die Innenstadt als auch auf diverse Autobahnen.
In Giesing halten die S-Bahnlinien S5 und S6 (Station Giesing) sowie die U-Bahnlinien U2 (Haltestellen Silberhornstraße, Untersbergstraße, Giesing) und U1 (Wettersteinplatz, St.-Quirin-Platz und Candidplatz) und diverse Bus- und Trambahnlinien.