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Papier und Schreibwaren Harthof: 6 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Papier und Schreibwaren

Schreibwaren

Ein Geschäft für Schreibwaren (auch Schreibwarenladen oder Schreibwarengeschäft) verkauft Schreibgeräte und Produkte, die zum Schreiben dazugehören. Zu den Schreibgeräten zählen Stifte, Papier, Kartons, Korrekturmaterialien, Scheren, Klebefilme usw. Oft verkaufen Geschäfte für Schreibwaren auch Produkte der Kategorie Spielwaren, Schulsachen, Bürobedarf, Zeitschriften, Zigaretten, Comics und Produkte zum Zeichnen. Einige Schreibwaren haben eine Lotto-Annahmestelle eingegliedert.
Prinzipiell ist ein Schreibgerät all das, was eine Spur oder einen Strich erzeugt, also zählen auch Wachsstifte und Pastellkreiden zum Schreibgerät. Ebenso kann man auch Schriftzeichen in Felsen einritzen, allerdings fällt derartiges Zubehör nicht mehr in den Bereich der Schreibwaren.

Arten von Schreibwaren


Schreibwaren kann man in verschiedene Kategorien unterteilen:

- Stifte: Stifte sind ein wichtiger Bestandteil der Schreibwaren. Es gibt sie in vielen verschiedenen Formen und aus unterschiedlichen Materialien. Zu den wichtigsten zählen Minenstifte (eine lange dünne Mine, die von einer Hülle ummantelt wird, wie Bleistift, Kopierstift, Buntstift), Federstifte (Stifte, die mit einer Feder Tinte oder Tusche auf das Papier übertragen wie Glasfeder, Federkiel, Schreibfeder, Füllfederhalter, Ziehfeder, Tuschefüllfederhalter), Tintenroller und Feinschreiber (wie Tuschezeichner, Kugelschreiber, Tintenroller, Gelroller, Textmarker, Filzstift).
- Malbedarf: Zu Malbedarf zählen die Schreibwaren, die man für das künstlerische Malen und Zeichnen benötigt, unter anderem Pinsel, Griffel, Wachsmalstifte, Kreide, Farben und Leinwand.
- Schulbedarf: Schulbedarf ist der Teil der Schreibwaren, der in der Schule benötigt wird, wie Geodreieck, Taschenrechner, Zirkel, Löschpapier und Löschwiege.
- Hilfsmittel: Zu den Hilfsmitteln zählen Anspitzer, Tipp-Ex, Tintenfass, Scriber und andere Produkte, die zwar nicht zum direkten Schreiben nötig, aber trotzdem wichtig sind.

Die Geschichte der Schreibwaren

Auch wenn die Schrift eine lange Tradition hat, so unterscheiden sich unsere heutigen Schreibwaren gravierend von denen unserer Vorfahren. Die Babylonier benutzten einen spitzen Griffel, um Schriftzeichen auf weiche Tontafeln zu drücken. Im alten Ägypten behalf man sich mit einem Schreibrohr aus Schilf.
In Rom schrieb man entweder mit Griffeln auf Wachstafeln oder benutzte den aus Ägypten stammenden Papyrus. Später ging man dazu über, Federkiele zu verwenden. Vogelfedern von Gänsen- oder Rabenflügeln werden auch heute noch von Kalligraphen verwendet. Im 16. Jahrhundert verbreitete sich die Verwendung von Bleistiften. Zuerst bestand die Mine in dem Holzschaft aus einer Blei- oder Silberlegierung, heutzutage verwendet man allerdings stattdessen Graphit.
"Moderne" Schreibwaren wie Füllfederhalter gibt es bereits seit dem 18. Jahrhundert, allerdings in der heutigen Form erst ab dem 19. Jahrhundert. Der Kugelschreiber kam im 20. Jahrhundert auf. Bereits Galileo Galilei skizzierte eine Idee zu einer Art Kugelschreiber, den Kugelschreiber im heutigen Sinne patentierte aber erst der Ungar László József Biró im Jahr 1938.

Harthof

Harthof

Mit dem Begriff Harthof bezeichnet man einen Stadtteil im Münchner Norden. Der Harthof ist zwischen den beiden Stadtbezirken 24 "Feldmoching-Hasenbergl" und 11 "Milbertshofen-Am Hart" gelegen.
Der Harthof ist geprägt von mittelständischen Siedlungen, die man hauptsächlich westlich der Schleißheimer und östlich der Goldmarkstraße antrifft. Allerdings gibt es auch einige Sozialwohnungen älteren Baujahrs im Harthof, vor allem im Bereich östlich der Schleißheimer Straße.

Geschichte des Harthof

Früher wurde die Gegend rund um den Harthof vor allem als Weideland verwendet. Damals kannte man den Namen Harthof noch gar nicht, auch nicht, als im 19. Jahrhundert ein paar Kolonisten herzogen. 1838 errichtete die Bayerische Armee in der Gegend des heutigen Harthof das als "Pulverturm" bekannte Munitionsdepot.
Der Name Harthof kam erst Jahrzehnte später auf, und zwar, als der Münchner Löwenbräu-Chef Wolf das Gut Harthof an der Max-Liebermann-.Straße errichtete. Der Name kommt von "Hart", was mit Wald- oder Weideland zu übersetzen ist. Der Harthof war fortan eine Feldmochinger Kolonie, die weit vom Dorfkern entfernt war. Um 1900 herum vergrößerte sich der Harthof, immer mehr Menschen zogen in die Kolonie.
1927 kaufte die Stadt München den Harthof als Landreserve und vermietete es gleich wieder. Ein gutes Jahrzehnt später, 1938, wurde der Harthof schließlich eingemeindet. Vor dem Zweiten Weltkrieg wurden im Harthof viele Kasernen gebaut, das Gut Harthof selbst 1944 durch Bombardierung stark beschädigt. 1960 gaben die Bewohner des Harthof die Landwirtschaft auf.

Der Harthof heute

In jüngster Vergangenheit wurden im Harthof viele Sozialwohnungen gebaut, die noch heute das Bild des Harthof prägen. 2004 beschloss der Stadtrat einen Bebauungsplan, der den Abriss und Neubau der Sozialwohnungen beinhaltete, da ein Großteil des Wohnungsbestandes nicht mehr sanierbar war.
Der Harthof ist für einen großen Anteil an sozial schwachen Gruppierungen bekannt, was vor allem an dem hohen Bestand der Sozialwohnungen liegt. Im Rahmen des Abriss und Neubaus der Wohnungen soll die Bevölkerung des Harthof stärker durchmischt werden.

Lage und Verkehrsanbindung des Harthof

Der Harthof liegt nördlich in München, ist aber trotzdem gut an den öffentlichen Nahverkehr und an große Verkehrsstraßen angebunden. Nahegelegen ist die Autobahn A 99. Im Harthof verkehrt die U-Bahnlinie 2 (Haltestelle Harthof), die früheren Straßenbahnhaltestellen Hasenbergl und Harthof wurden eingestellt.
Der Harthof grenzt an die Stadtteile Siedlung Am Hart, Siedlung Neuherberg, Siedlung Kaltherberg, Lerchenau, Hasenbergl und Oberschleißheim.