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Papier und Schreibwaren Neuhausen: 12 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Papier und Schreibwaren

Schreibwaren

Ein Geschäft für Schreibwaren (auch Schreibwarenladen oder Schreibwarengeschäft) verkauft Schreibgeräte und Produkte, die zum Schreiben dazugehören. Zu den Schreibgeräten zählen Stifte, Papier, Kartons, Korrekturmaterialien, Scheren, Klebefilme usw. Oft verkaufen Geschäfte für Schreibwaren auch Produkte der Kategorie Spielwaren, Schulsachen, Bürobedarf, Zeitschriften, Zigaretten, Comics und Produkte zum Zeichnen. Einige Schreibwaren haben eine Lotto-Annahmestelle eingegliedert.
Prinzipiell ist ein Schreibgerät all das, was eine Spur oder einen Strich erzeugt, also zählen auch Wachsstifte und Pastellkreiden zum Schreibgerät. Ebenso kann man auch Schriftzeichen in Felsen einritzen, allerdings fällt derartiges Zubehör nicht mehr in den Bereich der Schreibwaren.

Arten von Schreibwaren


Schreibwaren kann man in verschiedene Kategorien unterteilen:

- Stifte: Stifte sind ein wichtiger Bestandteil der Schreibwaren. Es gibt sie in vielen verschiedenen Formen und aus unterschiedlichen Materialien. Zu den wichtigsten zählen Minenstifte (eine lange dünne Mine, die von einer Hülle ummantelt wird, wie Bleistift, Kopierstift, Buntstift), Federstifte (Stifte, die mit einer Feder Tinte oder Tusche auf das Papier übertragen wie Glasfeder, Federkiel, Schreibfeder, Füllfederhalter, Ziehfeder, Tuschefüllfederhalter), Tintenroller und Feinschreiber (wie Tuschezeichner, Kugelschreiber, Tintenroller, Gelroller, Textmarker, Filzstift).
- Malbedarf: Zu Malbedarf zählen die Schreibwaren, die man für das künstlerische Malen und Zeichnen benötigt, unter anderem Pinsel, Griffel, Wachsmalstifte, Kreide, Farben und Leinwand.
- Schulbedarf: Schulbedarf ist der Teil der Schreibwaren, der in der Schule benötigt wird, wie Geodreieck, Taschenrechner, Zirkel, Löschpapier und Löschwiege.
- Hilfsmittel: Zu den Hilfsmitteln zählen Anspitzer, Tipp-Ex, Tintenfass, Scriber und andere Produkte, die zwar nicht zum direkten Schreiben nötig, aber trotzdem wichtig sind.

Die Geschichte der Schreibwaren

Auch wenn die Schrift eine lange Tradition hat, so unterscheiden sich unsere heutigen Schreibwaren gravierend von denen unserer Vorfahren. Die Babylonier benutzten einen spitzen Griffel, um Schriftzeichen auf weiche Tontafeln zu drücken. Im alten Ägypten behalf man sich mit einem Schreibrohr aus Schilf.
In Rom schrieb man entweder mit Griffeln auf Wachstafeln oder benutzte den aus Ägypten stammenden Papyrus. Später ging man dazu über, Federkiele zu verwenden. Vogelfedern von Gänsen- oder Rabenflügeln werden auch heute noch von Kalligraphen verwendet. Im 16. Jahrhundert verbreitete sich die Verwendung von Bleistiften. Zuerst bestand die Mine in dem Holzschaft aus einer Blei- oder Silberlegierung, heutzutage verwendet man allerdings stattdessen Graphit.
"Moderne" Schreibwaren wie Füllfederhalter gibt es bereits seit dem 18. Jahrhundert, allerdings in der heutigen Form erst ab dem 19. Jahrhundert. Der Kugelschreiber kam im 20. Jahrhundert auf. Bereits Galileo Galilei skizzierte eine Idee zu einer Art Kugelschreiber, den Kugelschreiber im heutigen Sinne patentierte aber erst der Ungar László József Biró im Jahr 1938.

Neuhausen

Neuhausen

Neuhausen ist ein Münchner Stadtteil, der zusammen mit Nymphenburg den Stadtbezirk 9 "Neuhausen-Nymphenburg" bildet. Die beiden Stadtteile wurden 1992 zusammengeschlossen. Neuhausen liegt zentral-westlich.
Der Stadtteil Neuhausen grenzt am Innenstadtrand an das Marsfeld, an den Schlosspark Nymphenburg und erstreckt sich vom Olympiapark über die Villenkolonie Gern bis hin zu den Gleisanlagen vom Hauptbahnhof bzw. dem Stadtteil Pasing. Nymphenburg grenzt an Obermenzing, Pasing, Moosach und an Neuhausen.

Die Geschichte von Neuhausen

Neuhausen wurde 1890 zur Stadt München eingemeindet. Nur ein Jahr später folgte auch die bis dahin selbstständige Gemeinde Nymphenburg. Damals waren die Stadtviertel aber noch nicht zusammengeschlossen. Heute wohnen in Neuhausen und Nymphenburg rund 90.000 Einwohner, somit ist der Stadtbezirk nach Ramersdorf-Perlach der mit der zweithöchsten Einwohnerzahl.
Das Schloss Nymphenburg ist sicherlich das bekannteste Gebäude in Neuhausen bzw. Nymphenburg und wurde 1664 vom Kurfürsten Ferdinand Maria als Geschenk an seine Frau gebaut. 1747 erhielt Neuhausen eine weitere Attraktion: Kurfürst Max III. Joseph gründete die Porzellanmanufaktur Nymphenburg.

Charakter von Neuhausen

Neuhausen ist seit langem ein gehobeneres Viertel, da vor allem im Nymphenburg in der Gegend der Schlossanlage repräsentative und beeindruckende Wohnviertel gebaut wurden. In dieser Ecke von Neuhausen dominiert vor allem die Architektur der Gründerzeit. Gute Beispiele dafür sind die Villenkolonien Neuwittelsbach und Gern.
Allerdings ist Neuhausen gerade für seine Mischung von verschiedenen Schichten und Gebäuden bekannt. Viele Wohn- und Geschäftsviertel finden sich in dem Münchner Stadtteil ebenso wie großflächige gewerbliche Nutzungsflächen. Unter der Münchner Bevölkerung ist Neuhausen für seine hohe Wohnqualität beliebt, da es in dem Viertel auch viele Grünflächen und Möglichkeiten zur Erholung gibt.
Heute wohnen in Neuhausen sowohl Bürger mit hohem Einkommen, beispielsweise im Umfeld der Nymphenburger Straße und der Blutenburgstraße, als auch unterschiedlichste Bevölkerungsgruppen rund um die Schulstraße und Donnersbergerstraße. Diese Gebäude sind teils weniger prunkvoll als die Altbauten rund um die Nymphenburger Straße. Trotzdem ist Neuhausen kein Viertel des "sozialen Abstiegs". In Neuhausen wohnen durchschnittlich jüngere Menschen als in Nymphenburg.

Verkehrsanbindung in Neuhausen

Neuhausen ist durch seine zentrale Lage sehr gut erreichbar. Wichtige Straßen in Neuhausen sind Romanstraße, Nymphenburger Straße, Leonrodstraße, Dachauer Straße, Landshuter Allee und Dantestraße.
In Neuhausen verkehren die U-Bahnlinie 1 sowie diverse Bus- und Trambahnlinien.