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Parkett Bogenhausen: 3 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Parkett

Parkett München


Parkett bezeichnet einen hochwertigen Fußbodenbelag für Innenräume aus kleinen, zusammengesetzten Holzstücken. Das Holz für Parkett wird in kleine Stücke gesägt und in bestimmte Muster, beispielsweise Fischgrätmuster oder Oxford-Verband, zusammengefügt. Im Normalfall liegen die Holzfasern bei Parkett horizontal - Parkett Holzböden, bei denen man Jahresringe sieht, die Fasern also vertikal stehen, werden Holzpflaster genannt.
Ein Boden aus langen Holzbrettern bezeichnet man nicht als Parkett, sondern als Dielenboden. Im Gegensatz zu diesem benötigt ein Parkettfußboden einen tragfähigen Untergrund. Ein Parkett wirkt raumklimaregulierend und gilt wegen seiner geschlossenen Flächen als sehr hygienisch. Parkettböden sollte man hin und wieder mit einem speziellen Pflegemittel behandeln. Weist das Parkett bereits viele Kratzer und dunkle Stellen auf, empfiehlt sich eine Renovierung mittels einer Parkettschleifmaschine und die anschließende Versiegelung mit Lack. In München gibt es eine Reihe an Geschäften und Baumärkten, die Pflegeprodukte rund ums Parkett verkaufen. In den Einträgen des Branchenbuches die Münchner kann man den nächstgelegenen Laden in München zum Thema Parkett ganz einfach ausfindig machen. Auch passende Handwerksbetriebe in München für Parkettanlieferungen, Parkettverlegungen und für die individuelle Parkettherstellung sind im Branchenbuch die Münchner vertreten.

Die Geschichte des Parktetts

Holzfußböden gibt es in Europa bereits seit dem Mittelalter. Im 13. Jahrhundert legte man noch rohe Bohlen nebeneinander, später gehobelte Dielen aus Weichhölzern wie Tanne oder Kiefer. Daraus ging das Parkett in seiner heutigen Form hervor. Schon damals galt Parkett als hochwertiger, repräsentativer Fußboden - vorerst war Parkett vorwiegend in Palästen zu finden, später auch in den Häusern von wohlhabenden Patriziern.
Ab dem 17. Jahrhundert wurde des Parkett endgültig zum festen Bestandteil der Innenarchitektur. Allerdings war Parkett lange Zeit noch einer wohlhabenden Oberschicht vorbehalten. Den Höhepunkt erreichte die Parkettkunst im 18. Jahrhundert, wo kunstvolle Intarsienböden nicht nur Ornamente, sondern auch ganze Bilder und aufwendige Szenen im Holz verewigten. Mit der Industrialisierung und kostengünstigerer Produktion, fand das Parkett schließlich den Weg in viele Wohnzimmer und öffentliche Gebäude. Heute ist Parkett gefragter denn je. Seit den 1970er Jahren gibt es auch den Ausbildungsberuf des Parkettlegers.

Die Materialien aus denen Parkett bestehen

Traditionelle europäische Holzarten, die zu Parkett verarbeitet werden, sind Akazie/Robinie, Ulme/Rüster, Apfelbaum, Birnbaum, Edelkastanie, Eiche in hell und dunkel, Buche, Ahorn, Birke, Nussbaum/Walnuss, Kirsche, Esche und Olive. Außerdem kommen auch außereuropäische Holzarten wie Kambala, Afzelia, Jatoba, Cabreuva, Eukalyptus, Mutenye, Bongossi, Kosipo, Kotibe, Landa, Limbali, Louro vermelho, Peroba, Merbau, Teak/Burma, Zebrano, Santos-Palisander, Bubinga und Mahagoni zum Einsatz.

Verlegearten des Parketts

Man unterscheidet zwischen folgenden Verlegemustern: Schiffsboden-Verband, Englischer Verband, Oxford-Verband, Fischgrätmuster, Französisches Fischgrät, Altdeutscher Verband, Flecht-Boden, Flecht-Boden mit Würfeln, Parallel-Verband, Leiter-Boden und Würfel-Verband.

Arten von Parketts

Man unterscheidet zwischen folgenden Arten von Parkett:

Massivparkett: Massivparkett besteht aus Massivholzstücken. Ein Massivparkett wird in der Regel roh verlegt und mit einer Parkettschleifmaschine in mehreren Schleifungen abgeschliffen. Danach versiegelt man den Parkettboden mit Parkettlack, Wachs oder Fußbodenöl. Es gibt unterschiedliche Massivparkettarten, die sich in den Abmessungen und der Stärke unterscheiden. Man unterscheidet Stabparkett, Mosaikparkett, Lamparkett und Hochkantlamellenparkett.

Parkettdiele: Eine Parkettdiele besteht aus massiven Parkettstäben, die zu einer Diele verleimt werden. Die Bretter sind meist 2 bis 3 Meter lang. Normalerweise werden 2 oder 3 Stabreihen parallel verlegt.

Massivdiele: Massivholzdielen bestehen aus einem massiven Stück Holz und haben ein großflächiges Format. Die Stärke beträgt meist 21 Millimeter, wenn die Diele auf Unterkonstruktionen angebracht werden soll.

Tafelparkett: Das Tafelparkett nennt man auch gerne die "Königin unter den Holzfußböden" oder "Französisches Parkett". Dabei werden geometrische Muster aus Rauten und Sternen zu quadratischen Tafeln verleimt. Oft kommen verschiedenfarbige Hölzer zum Einsatz.

Mehrschichtparkett/Fertigparkett: Ein Fertigparkett kann aufgrund seines mehrschichtigen Aufbaus ohne vollflächige Verklebung in einem Klick-System auf eine Unterlagsmatte verlegt werden. Entscheidend für die Qualität von Fertigparkett-Systemen ist die Qualität des Oberflächenlacks, denn dort findet die Belastung statt.


Bogenhausen

Bogenhausen

Der Begriff Bogenhausen bezeichnet einen Stadtteil im Münchner Nordosten, der den Stadtbezirk 13 Bogenhausen bildet. Bogenhausen grenzt im Norden an Unterföhring, im Osten an das Riemer Reitgelände, im Westen an die Isar und im Süden an die Autobahn A94.
Momentan leben rund 73.000 Menschen in Bogenhausen auf einer Fläche von 2371 Hektar. In Bogenhausen leben viele Singles: Über 50 Prozent der Bevölkerung besteht aus Ein-Personen-Haushalten. Die Sozialstruktur ist sehr ausgewogen, in Bogenhausen sind sowohl mittlere als auch höhere Einkommensschichten vertreten.

Geschichte von Bogenhausen

Bogenhausen wurde 768 erstmals urkundlich erwähnt - damals allerdings noch unter dem Namen "pupinhusir", was so viel wie "die Häuser des Pubo" bedeutet. Bogenhausen wurde 1892 nach München eingemeindet und entwickelte sich von da an zu einem Viertel mit vielen Villen für Besserverdiener, was auch an dem Prestige des nahe gelegenen Herzogparks liegt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden in Bogenhausen nach und nach auch größere Wohnanlagen wie die Parkstadt Bogenhausen, die von 1955 bis 1957 gebaut wurde. Weitere Großwohnanlagen rund um Bogenhausen folgten in den Jahren danach in Oberföhring, Englschalking, Johanneskirchen, Daglfing und Denning. Allerdings sieht man in den meisten dieser ehemaligen Dörfer die ursprüngliche dörfliche Struktur.

Bogenhausen heute

Auch heute noch gilt Bogenhausen als Adresse für Münchens Besserverdiener. Vor allem in Alt-Bogenhausen stehen noch viele große und imposante Villen - auch welche des Jugendstils. In anderen Ecken wiederum dominieren Hochhäuser und moderne Bürogebäude das Bild von Bogenhausen. In Bogenhausen gibt es nur wenig Industrie - ein Großteil der Arbeitsplätze entfällt auf das Dienstleistungsgewerbe. Neben dem Bürostandort Arabellapark ist hier auch das Krankenhaus Bogenhausen von großer Bedeutung.
Für Touristen und auch Münchner interessant ist Bogenhausen wegen seinem breiten Angebot an Kultur und Sehenswürdigkeiten. Erwähnenswert sind unter anderem das Prinzregententheater am Prinzregentenplatz und der Friedensengel in der Prinzregentenstraße. Bekannt ist Bogenhausen auch für seine Rokoko-Kirche St. Georg.
Bogenhausen bietet für Familien ein breites Spektrum an Schul- und Freizeitangeboten: In Bogenhausen gibt es unter anderem 24 Sportanlagen, ein Freibad, ein Hallenbad, 24 Schulen, elf Bibliotheken, zwei Theater und zwei Kinos.

Verkehrsanbindung in Bogenhausen

Bogenhausen ist gut an den öffentlichen Nahverkehr angeschlossen. Neben einigen Buslinien verkehren in Bogenhausen die S-Bahnlinie S8 (Haltestellen Daglfing, Englschalking, Johanneskirchen) und die U-Bahnlinie U4 (Prinzregentenplatz, Böhmerwaldplatz, Richard-Strauss-Straße, Arabellapark).
Daneben ist Bogenhausen auch für den Individualverkehr interessant. Wer nach Bogenhausen fahren möchte, kann das entweder über die Richard-Strauss-Straße, die Weltenburger Straße, die Effnerstraße, die Englschalkinger Straße - oder über die Autobahn A94.