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Parkett Lochhausen: 4 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Parkett

Parkett

Ein Parkett bezeichnet einen hochwertigen Fußbodenbelag für Innenräume aus kleinen, zusammengesetzten Holzstücken. Das Holz wird in kleine Stücke gesägt und in bestimmte Muster, beispielsweise Fischgrätmuster oder Oxford-Verband, zusammengefügt. Im Normalfall liegen die Holzfasern horizontal - Holzböden, bei denen man Jahresringe sieht, die Fasern also vertikal stehen, werden Holzpflaster genannt.
Ein Boden aus langen Holzbrettern bezeichnet man nicht als Parkett, sondern als Dielenboden. Im Gegensatz zu diesem benötigt ein Parkettfußboden einen tragfähigen Untergrund. Ein Parkett wirkt raumklimaregulierend und gilt wegen seiner geschlossenen Flächen als sehr hygienisch. Parkettböden sollte man hin und wieder mit einem speziellen Pflegemittel behandeln. Weist das Parkett bereits viele Kratzer und dunkle Stellen auf, empfiehlt sich eine Renovierung mittels einer Parkettschleifmaschine und die anschließende Versiegelung mit Lack.

Die Geschichte des Parketts

Holzfußböden gibt es in Europa bereits seit dem Mittelalter. Im 13. Jahrhundert legte man noch rohe Bohlen nebeneinander, später gehobelte Dielen aus Weichhölzern wie Tanne oder Kiefer. Daraus ging das Parkett in seiner heutigen Form hervor. Schon damals galt Parkett als hochwertiger, repräsentativer Fußboden - vorerst war Parkett vorwiegend in Palästen zu finden, später auch in den Häusern von wohlhabenden Patriziern.
Ab dem 17. Jahrhundert wurde des Parkett endgültig zum festen Bestandteil der Innenarchitektur. Allerdings war es lange Zeit noch einer wohlhabenden Oberschicht vorbehalten. Den Höhepunkt erreichte die Parkettkunst im 18. Jahrhundert, wo kunstvolle Intarsienböden nicht nur Ornamente, sondern auch ganze Bilder und aufwendige Szenen im Holz verewigten. Mit der Industrialisierung und kostengünstigerer Produktion, fand das Parkett schließlich den Weg in viele Wohnzimmer und öffentliche Gebäude. Heute ist der Bodenbelag aus Holz gefragter denn je. Seit den 1970er Jahren gibt es auch den Ausbildungsberuf des Parkettlegers.

Die Materialien aus denen Parkett bestehen

Traditionelle europäische Holzarten, die zu Parkett verarbeitet werden, sind Akazie/Robinie, Ulme/Rüster, Apfelbaum, Birnbaum, Edelkastanie, Eiche (hell und dunkel), Buche, Ahorn, Birke, Nussbaum/Walnuss, Kirsche, Esche und Olive.
Außerdem kommen auch außereuropäische Holzarten wie Kambala, Afzelia, Jatoba, Cabreuva, Eukalyptus, Mutenye, Bongossi, Kosipo, Kotibe, Landa, Limbali, Louro vermelho, Peroba, Merbau, Teak/Burma, Zebrano, Santos-Palisander, Bubinga und Mahagoni zum Einsatz.

Verlegearten des Parketts

Man unterscheidet zwischen folgenden Verlegemustern: Schiffsboden-Verband, Englischer Verband, Oxford-Verband, Fischgrätmuster, Französisches Fischgrät, Altdeutscher Verband, Flecht-Boden, Flecht-Boden mit Würfeln, Parallel-Verband, Leiter-Boden und Würfel-Verband.

Arten von Parketts

Man unterscheidet zwischen folgenden Arten von Parkett:

Massivparkett: Massivparkett besteht aus Massivholzstücken. Ein Massivparkett wird in der Regel roh verlegt und mit einer Parkettschleifmaschine in mehreren Schleifungen abgeschliffen. Danach versiegelt man den Parkettboden mit Parkettlack, Wachs oder Fußbodenöl. Es gibt unterschiedliche Massivparkettarten, die sich in den Abmessungen und der Stärke unterscheiden. Man unterscheidet Stabparkett, Mosaikparkett, Lamparkett und Hochkantlamellenparkett.
Parkettdiele: Eine Parkettdiele besteht aus massiven Parkettstäben, die zu einer Diele verleimt werden. Die Bretter sind meist 2 bis 3 Meter lang. Normalerweise werden 2 oder 3 Stabreihen parallel verlegt.
Massivdiele: Massivholzdielen bestehen aus einem massiven Stück Holz und haben ein großflächiges Format. Die Stärke beträgt meist 21 Millimeter, wenn die Diele auf Unterkonstruktionen angebracht werden soll.
Tafelparkett: Das Tafelparkett nennt man auch gerne die "Königin unter den Holzfußböden" oder "Französisches Parkett". Dabei werden geometrische Muster aus Rauten und Sternen zu quadratischen Tafeln verleimt. Oft kommen verschiedenfarbige Hölzer zum Einsatz.
Mehrschichtparkett/Fertigparkett: Ein Fertigparkett kann aufgrund seines mehrschichtigen Aufbaus ohne vollflächige Verklebung in einem Klick-System auf eine Unterlagsmatte verlegt werden. Entscheidend für die Qualität von Fertigparkett-Systemen ist die Qualität des Oberflächenlacks (denn dort findet die Belastung statt), die Qualität der Dielenverbindung und die Verwendung hochwertiger Verlegetechnik.

Lochhausen

Lochhausen

Der Begriff Lochhausen bezeichnet ein Stadtviertel, das zusammen mit Aubing und Langwied den Stadtbezirk 22 Aubing-Lochhausen-Langwied bildet. Der Bezirk ist mit ca. 3400 Hektar der größte Bezirk von München, hat aber gleichzeitig mit rund 37.500 Einwohnern die geringste Bevölkerungsdichte.
Aufgrund dieser geringen Einwohnerdichte ist Lochhausen bekannt für seine großen Grünanlagen und Wälder. Bekannte Naherholungsgebiete in Lochhausen und Umgebung sind beispielsweise die Aubinger Lohe und der Langwieder See. Nicht nur Einwohner aus Lochhausen, sondern auch viele Münchner aus anderen Stadtgebieten schätzen diese Möglichkeit zur Erholung.

Geschichte von Lochhausen

Der Begriff Lochhausen bedeutet "Häuser am Wald" und wurde ungefähr um 955 eingeführt. Lochhausen wurde bereits viel früher, rund 1500 Jahre vor Christus, besiedelt, was Funde von Grabstätten und Waffen belegen. Aufschwung erlebte Lochhausen dadurch, dass die Salzstraße von Salzburg nach Augsburg durch Langwied und Lochhausen führte.
Später kaufte eine adelige Familie Lochhausen, die dann aber zum Kreuzzug aufbrach und nicht mehr gesehen wurde. Im Jahre 1330 übergab Kaiser Ludwig der Bayer drei Gehöfte von Lochhausen zusammen mit dem Ort Aubing an das Kloster Ettal. Auch in der Zeit danach gingen viele Häuser von Lochhausen in den Besitz von verschiedenen Klöstern über.
1500 gehörten acht Anwesen zu Lochhausen. 1839 wurde in dem Ort eine Haltestelle der neuen Eisenbahnlinie München - Augsburg gebaut, was dem Ort weiteren Aufschwung brachte. Da die Grundstückspreise in Lochhausen niedrig waren, zogen viele Münchner Bürger hierher. Mit der Zeit siedelte sich immer mehr Industrie in Lochhausen an, erwähnenswert ist beispielsweise die Ziegelindustrie.

Charakter von Lochhausen

Heute ist Lochhausen als ein ruhiges, fast schon idyllisches Stadtviertel Münchens bekannt. Im Gegensatz zu vielen anderen Stadtteilen wurden hier keine Hochhaussiedlungen gebaut; in Lochhausen dominieren heute die Einfamilienhäuser und Reihenhäuser. Die dörflichen Strukturen sieht man noch deutlich im Bereich um den alten Ortskern bzw. die Pfarrkirche St. Michael.
Lochhausen ist bekannt für seine vielen Grün- und Freiflächen, auch landwirtschaftliche Nutzflächen finden sich noch in Lochhausen. Trotzdem ist Lochhausen nicht "ab vom Schuss". Das Stadtviertel bietet neun verschiedene Schulen, vier Bibliotheken, 13 Sportanlagen und 25 Kindertageseinrichtungen. Lochhausen ist somit gut für Familien geeignet.

Verkehrsanbindung in Lochhausen

Lochhausen ist im Vergleich zu anderen Münchner Stadtvierteln nicht sehr zentral; trotzdem ist der Bezirk noch gut erreichbar. Mit dem Auto beispielsweise kommt man über die Autobahn A 99 nach Lochhausen (Anschlussstelle München-Lochhausen), mit der S-Bahn erreicht man Lochhausen über die Linie 4 (Richtung Mammendorf). Außerdem verkehren in Lochhausen einige Buslinien der MVG.