Die Münchner
Branche, Schlagwort, Name, Telefonnummer
Ort, Stadtteil, Standort, PLZ, Straße
Umkreissuche
Branchenstatistik
Branchenstatistik
Die Branche Perücke Großhadern wurde seit dem 01.02.2011 insgesamt 18.585 mal besucht!

Perücke Großhadern: 5 Einträge gefunden

Suchergebnis ist sortiert nach:
Voreinstellung
|  In meiner Nähe |  PLZ |  A-Z
Einträge von
1 - 5
Branche: Perücke Großhadern
Ähnliche Branchen - 3 Brancheneinträge gefunden
Meinten Sie vielleicht: Branchenvorschlag (Suche nach Buchstabenübereinstimmung) - 4 Branchen gefunden

Brancheninfo: Perücke

Perücken

Eine Perücke (vom französischen "peruque", Haarschopf) ist eine auf dem Kopf tragbare Imitation von natürlich getragenen Haaren. Perücken dienen dem Träger als Ersatz oder Ergänzung für die eigenen Kopfhaare. Zum Einsatz kommen sie beispielsweise bei Krebskranken, die aufgrund einer Chemotherapie an Haarausfall leiden, oder auch im Theater und im Film als Kostümierung.
Eine Firma, die Perücken und Toupets anbietet, produziert diese meist aus Naturhaar oder Synthetik-Materialien, rechnet mit der Krankenkasse ab, verkauft fertige Perücken oder stellt Perücken nach Maß her und bietet Klinik- oder Hausbesuche an.

Herstellung einer Perücke

Perücken werden aus künstlichen oder aus echten Haaren hergestellt. Die echten Haare stammen meist von Menschen, die finanziell schwach sind und sich ihr Einkommen durch den Verkauf der eigenen Haare aufbessern wollen - oftmals kommen die Haare für Perücken aus Indien. Nach dem Schneiden werden sie gewaschen, sortiert, gekraust und gefärbt. Für eine 60 Zentimeter lange Damenperücke benötigt man bis zu 400 Gramm Haare.
Daneben gibt es noch Perücken aus Kunsthaar-Materialien wie beispielsweise Kanekalon. Perücken für Film und Theater werden oft auf feinen Tüll geknüpft, den man schon aus geringer Entfernung nicht mehr sieht, so dass beim Durchblick auf die Kopfhaut ein natürliches Aussehen entsteht.

Die Geschichte der Perücke

Perücken gab es bereits im alten Ägypten und im römischen Reich, sowohl für Männer als auch für Frauen. Im Mittelalter trugen unverheiratete Frauen ihre Haare offen - verheiratete Frauen hingegen trugen eine Haube über ihren Haaren.
Große Beliebtheit erlangten die Perücken im Barock, 1565 entstand in Paris sogar eine eigene Innung für Perückenmacher. Als Ludwig XIV Perücken benutzte, um sein schütteres Haar zu bedecken, wurden die Kopfbedeckungen zu einem Standessymbol der damaligen Zeit und zu einem Attribut der höfischen Kleidung. Nach 1700 wurden weiß gepuderte Perücken zunehmend beliebter. Hergestellt waren sie meist aus Ross- oder Ziegenhaar, Flachs oder Hanf und hatten waagerechte Locken.
In Deutschland kassierte man sogar eine Steuer auf Perücken. Bauern und Handwerker benutzten meist keine Perücke, Soldaten und Reisende oft kurze Modelle. Die unteren Schichten durften ihre Perücken nicht pudern.
Das Aus der Perückenmode kam vor der Französischen Revolution. Perücken kamen nie wieder so sehr in Mode, wie zu der Zeit Ludwig des XIV, bis auf eine kurze Modeerscheinung in den 1960er Jahren. Heutzutage werden Perücken eher aus medizinischen Gründen getragen, wie bei Haarlosigkeit nach einer Chemotherapie, als Bestandteil von Amtstrachten oder auf Theaterbühnen.

Großhadern

Großhadern

Großhadern ist ein Münchner Stadtteil. Großhadern liegt im Südwesten von München und wird im Norden durch Kleinhadern, im Osten durch Sendling und Westpark, im Süden durch Neuried und im Westen durch Martinsried begrenzt.
Großhadern ist als bürgerliches und ruhiges, fast idyllisches Wohnviertel bekannt. Eine Ausnahme bilden der Dorfkern von Großhadern, in dem sich viele kleine Geschäfte angesiedelt haben, und das Universitätsviertel rund um das Klinikum Großhadern. Zu der Unigegend in Großhadern zählen auch mehrere Studentenheime dazu.

Geschichte von Großhadern

Die Geschichte von Großhadern ist mit der Geschichte von Hadern eng verknüpft. Großhadern bzw. Hadern war früher ein Bauerndorf. Die erste urkundliche Erwähnung fand im 11. Jahrhundert statt - damals allerdings nicht unter dem Namen Großhadern, sondern "Haderun". Großhadern und Kleinhadern gehörten verschiedenen Klöstern.
Im Jahre 1938 wurde Großhadern nach München eingemeindet. Während früher Großhadern sehr ländlich geprägt war, wurde in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg enorm viel gebaut. Unter anderem entstanden dabei Großwohnanlagen wie Blumenau. Auch die Komplexe an der Senftenauerstraße in Großhadern sind auf diese Entwicklung zurückzuführen.
Ein Meilenstein in der Geschichte von Großhadern stellt mit Sicherheit die Eröffnung des Klinikums Großhadern im Jahre 1994 dar - die Einrichtung ist der größte Krankenhauskomplex Münchens und weit über die Landeshauptstadt hinaus bekannt. Allgemein gilt Großhadern als einer der Topstandorte der Biologie in Deutschland und Europa.

Großhadern heute

Auch wenn in den letzten Jahren viel gebaut wurde, erkennt man in Großhadern noch dörfliche Strukturen, vor allem im Bereich des alten Dorfkerns um die Kirche St. Peter. Trotz Blockbauten und Großwohnanlagen stehen in Großhadern heute noch viele Einfamilienhäuser. Bemerkenswert in Großhadern ist die große Anzahl an Gaststätten und Biergärten.
In Großhadern leben viele jüngere, qualifizierte Erwerbstätige und ältere Menschen - viele davon in den Sozialbauten und Einfamilienhausquartieren. In Großhadern leben überdurchschnittlich viele Ausländer. Großhadern ist außerdem bekannt für seine Studentenwohnheime - sie stehen in der Nähe des Klinikums Großhadern bzw. den angeschlossenen Lehrräumen der Ludwig-Maximilians-Universität.

Verkehrsanbindung in Großhadern

Großhadern ist gut mit dem Auto über die Würmtalstraße bzw. die Waldwiesenstraße erreichbar. Viele Einwohner von Großhadern stören sich an der nahen Autobahn A96 - allerdings ist es auch von Vorteil, die Autobahn in der Nähe zu haben. Man gelangt darüber beispielsweise schnell nach Sendling.
In Großhadern hält die U-Bahnlinie U6 (Haltestellen Haderner Stern, Großhadern, Klinikum Großhadern) sowie verschiedene Buslinien.