Die Münchner
Branche, Schlagwort, Name, Telefonnummer
Ort, Stadtteil, Standort, PLZ, Straße
Umkreissuche
Branchenstatistik
Branchenstatistik
Die Branche Perücke Nymphenburg wurde seit dem 01.02.2011 insgesamt 18.589 mal besucht!

Perücke Nymphenburg: 5 Einträge gefunden

Suchergebnis ist sortiert nach:
Voreinstellung
|  In meiner Nähe |  PLZ |  A-Z
Einträge von
1 - 5
Branche: Perücke Nymphenburg
Ähnliche Branchen - 3 Brancheneinträge gefunden
Meinten Sie vielleicht: Branchenvorschlag (Suche nach Buchstabenübereinstimmung) - 4 Branchen gefunden

Brancheninfo: Perücke

Perücken

Eine Perücke (vom französischen "peruque", Haarschopf) ist eine auf dem Kopf tragbare Imitation von natürlich getragenen Haaren. Perücken dienen dem Träger als Ersatz oder Ergänzung für die eigenen Kopfhaare. Zum Einsatz kommen sie beispielsweise bei Krebskranken, die aufgrund einer Chemotherapie an Haarausfall leiden, oder auch im Theater und im Film als Kostümierung.
Eine Firma, die Perücken und Toupets anbietet, produziert diese meist aus Naturhaar oder Synthetik-Materialien, rechnet mit der Krankenkasse ab, verkauft fertige Perücken oder stellt Perücken nach Maß her und bietet Klinik- oder Hausbesuche an.

Herstellung einer Perücke

Perücken werden aus künstlichen oder aus echten Haaren hergestellt. Die echten Haare stammen meist von Menschen, die finanziell schwach sind und sich ihr Einkommen durch den Verkauf der eigenen Haare aufbessern wollen - oftmals kommen die Haare für Perücken aus Indien. Nach dem Schneiden werden sie gewaschen, sortiert, gekraust und gefärbt. Für eine 60 Zentimeter lange Damenperücke benötigt man bis zu 400 Gramm Haare.
Daneben gibt es noch Perücken aus Kunsthaar-Materialien wie beispielsweise Kanekalon. Perücken für Film und Theater werden oft auf feinen Tüll geknüpft, den man schon aus geringer Entfernung nicht mehr sieht, so dass beim Durchblick auf die Kopfhaut ein natürliches Aussehen entsteht.

Die Geschichte der Perücke

Perücken gab es bereits im alten Ägypten und im römischen Reich, sowohl für Männer als auch für Frauen. Im Mittelalter trugen unverheiratete Frauen ihre Haare offen - verheiratete Frauen hingegen trugen eine Haube über ihren Haaren.
Große Beliebtheit erlangten die Perücken im Barock, 1565 entstand in Paris sogar eine eigene Innung für Perückenmacher. Als Ludwig XIV Perücken benutzte, um sein schütteres Haar zu bedecken, wurden die Kopfbedeckungen zu einem Standessymbol der damaligen Zeit und zu einem Attribut der höfischen Kleidung. Nach 1700 wurden weiß gepuderte Perücken zunehmend beliebter. Hergestellt waren sie meist aus Ross- oder Ziegenhaar, Flachs oder Hanf und hatten waagerechte Locken.
In Deutschland kassierte man sogar eine Steuer auf Perücken. Bauern und Handwerker benutzten meist keine Perücke, Soldaten und Reisende oft kurze Modelle. Die unteren Schichten durften ihre Perücken nicht pudern.
Das Aus der Perückenmode kam vor der Französischen Revolution. Perücken kamen nie wieder so sehr in Mode, wie zu der Zeit Ludwig des XIV, bis auf eine kurze Modeerscheinung in den 1960er Jahren. Heutzutage werden Perücken eher aus medizinischen Gründen getragen, wie bei Haarlosigkeit nach einer Chemotherapie, als Bestandteil von Amtstrachten oder auf Theaterbühnen.

Nymphenburg

Nymphenburg

Mit dem Begriff Nymphenburg wird ein Stadtteil bezeichnet, der im Nordwesten von München liegt. Zusammen mit dem Stadtteil Neuhausen, der östlich an Nymphenburg grenzt, bildet das Viertel den Stadtbezirk Neuhausen-Nymphenburg (Bezirk 9). Der Bezirk ist 1300 Hektar groß und wird von 82000 Münchnerinnen und Münchnern bewohnt.
Besonders bekannt ist Nymphenburg für das Schloss, das sich im Stadtviertel befindet und den selben Namen trägt.

Lage, Verkehrsanbindung und Infrastruktur von Nymphenburg

Im Osten wird Nymphenburg vom Stadtteil Neuhausen begrenzt. Im Westen befinden sich Pasing und Obermenzing, im Norden der Westfriedhof und Moosach, im Süden die Bahnstrecke die vom Hauptbahnhof Richtung Pasing führt.
Nymphenburg verfügt über eine gute Verkehrsanbindung. Das Viertel wird von der U-Bahn Linie 1 bedient. Die soziale, kulturelle und medizinische Infrastruktur von Nymphenburg ist gut ausgebildet.

Die Geschichte von Nymphenburg

Die Bezeichnung Nymphenburg ist auf das im Viertel gelegene Schloss Nymphenburg zurückzuführen. Das Schloss wurde ab 1664 auf einem Grund erbaut, den der Kurfürst Ferdinand Maria seiner Frau Henriette Adelaide zur Geburt ihres Sohnes (dem Kronprinzen Max Emanuel) schenkte. Sehr wahrscheinlich wählte die Kurfürstin den Namen für das Schloss, Nimpfenbourg (Burg der Nymphen), selbst aus. Die Bauzeit des Schlosses Nymphenburg zog sich über mehrere Jahrzehnte hin. Neben dem Hauptbau wurden zusätzlich ein großer Garten und viele weitere zum Schloss gehörende Gebäude errichtet.
Ab diesem Zeitpunkt wurde das Schloss Nymphenburg von den jeweiligen Kurfürsten als Zweitresidenz für die jährliche Sommerfrische genutzt. Der Kurfürst Karl Theodor lies Ende das 18 Jahrhundert an das südliche Ende des Schlossbereichs angrenzend den Hirschgarten errichten. Im Hirscharten wurden früher Tiere ausgesetzt, die die Adligen zum Zeitvertreib jagen konnten. Um 1900 wurde Nymphenburg in die Stadt München eingemeindet.

Nymphenburg Heute

Nymphenburg ist ein sehr beliebter Stadtteil. Hauptsächlich bewohnt wird er von Münchnerinnen und Münchnern der gehobenen Mittelschicht. Die meisten Bewohner des Viertels haben ein mittleres oder gehobenes Ausbildungslevel.
Zahlreiche Attraktionen machen Nymphenburg nicht nur für die Nymphenburger interessant, sondern für Bewohner aller anderen Stadtteile und viele Touristen, die das Viertel während ihrem München-Aufenthalt besuchen. Besonders beliebt Punkte sind:

- Schloss Nymphenburg mit dem zugehörigen Schlosspark mit seinen Pagoden und Klausen. Besichtigt werden kann allerdings nicht nur das Schloss selbst, sondern auch die Nymphenburger Porzellanmanufaktur, das Museum Mensch und Natur, sowie das Marstallmuseum.
- Hirschgarten: Das ehemalige Jagdrevier des bayrischen Adels ist Heute ein beliebter Park für sportliche Aktivitäten wie zum Beispiel Joggen, Fußball- und Volleyballspielen oder einfach zum Faulenzen. Mit dem Biergarten im Hirschgarten beherbergt Nymphenburg nicht nur den größten, sondern auch einen der beliebtesten Biergärten Münchens.