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Pizzeria Maxvorstadt: 3 Einträge gefunden

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Enzo

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Brancheninfo: Pizzeria

Pizza ist neben Spaghetti das bekannteste Nationalgericht Italiens. Neapel gilt als Hauptstadt der Pizza. Eine Pizza ist mehr als nur ein vor dem Backen, würzig belegtes Fladenbrot aus einfachem Hefeteig. Pizza ist eine farbenprächtige Speise, die in einer fröhlichen Atmosphäre gegessen wird. Der Teig einer Pizza wird aus Mehl, Hefe, Salz, lauwarmen Wasser und ggf. etwas Olivenöl hergestellt. Nachdem der Teig gründlich durchgeknetet wurde, wird er nach einer Gehzeit von mindestens einer Stunde ausgerollt oder traditionell mit den Händen sehr dünn ausgezogen. Neben dem Boden aus Hefeteig besteht eine Pizza aus Gewürzen und einer Garnitur. Als Gewürze werden hauptsächlich Olivenöl, Tomaten, Oregano, Knoblauch, Mozarella, Salz und Basilikum verwendet. Bevorzugt wird gerne ein kaltgepresstes Olivenöl (extra vergine) verwendet. Dieses Olivenöl stammt aus der ersten Pressung und besitzt daher eine besondere Qualität. Diesem Öl werden keine chemischen Zusätze beigegeben und es ist besonders hitzeverträglich. Aufgrund der sehr hohen Temperaturen in einem Pizzaofen entstehen so keine schädlichen Stoffe. Das Olivenöl wird vor dem Backen, meist in der Form der Zahl 6, auf die Pizza getröpfelt. Basilikum wird zur Harmonisierung des Geschmackes der Tomaten eingesetzt. Um den einzigartigen Geschmack des Basilikums zu erhalten, wird es erst kurz vor Ende der Backzeit auf die Pizza gegeben. Die wichtigste Zutat sind natürlich die Tomaten. Bei echten neapolitanischen Pizzen werden nur die länglichen San Marzano verwendet. Anstelle frischer Tomaten werden auch zubereitete Tomatensaucen verwendet. Eine weitere beliebte Zutat ist der Mozzarella, der traditionell aus Kuh- oder Büffelmilch hergestellt wird. Die klassischen Varianten der neapolitanischen Pizza sind Pizza aglio e olio (mit Knoblauch, Olivenöl und Oregano), Pizza aglio, olio e pomodoro (mit Knoblauch, Olivenöl, Tomaten und Oregano), Pizza alla marinara (mit Tomaten, Knoblauch und Oregano), Pizza con le cozze (mit Miesmuscheln, Knoblauch, Olivenöl und Petersilie), Pizza alle vongole (mit Venusmuscheln, Tomaten, Knoblauch, Olivenöl, Petersilie und Oregano), Pizza Margherita (mit Tomaten, Mozzarella, Olivenöl und Basilikum), Pizza Napoli (mit Tomaten, Mozzarella, Parmesan, Sardellen, Olivenöl, Oregano und Basilikum) und Pizza Regina (mit Tomaten, Mozzarella, Champignons, Kochschinken und Oregano). Neben diesen klassischen Varianten gibt es mittlerweile eine große Vielzahl von weiteren Varianten. Meist bildet die Pizza Margherita die Grundlage für die weiteren Varianten. Diese wird um eine weitere Zutat (z.B. Salami, Champignons, Schinken und Thunfisch) ergänzt. Diese Zutat ist zugleich auch der Namensgeber für die neue Variante (z.B. Pizza Salami, Pizza Funghi, Pizza Prosciutto, Pizza Tono). Beliebt sind ferner Pizza quattro stagioni (Vier Jahreszeiten), die in Vierteln beliebig verschieden belegt ist, Pizza Diavola (Teufelspizza), welche mit Peperoni oder scharfer Wurst gewürzt ist, Pizza frutti di mare, eine mit Meeresfrüchten (Krabben, Shrimps, Muscheln, Tintenfischringen) belegte Pizza oder Pizza Hawaii mit Kochschinken und Ananas. Die Beläge der einzelnen Sorten, können je nach Rezept im Einzelnen variieren. Die Zutaten einer Pizza, also die Gewürze und die Garnitur, sind aber nicht wild durcheinander gemischt, sondern es wird besonders darauf geachtet, dass sie optisch und geschmacklich zusammenpassen. Bei Bedarf kann man jede Pizza mit weiteren Extras, wie bspw. Mais, Spinat, Artischocken, Sardellen, Hühnerfilet, Gorgonzola, Schafskäse und vielem mehr bestellen. Eine echte neapolitanische Pizza erhält ihren einzigartigen Geschmack erst durch das Backen in einem speziellen Holzofen bei 400 bis 500 Grad. Eine solch hohe Temperatur kann in einem normalen Herd zu Hause gar nicht erzeugt werden, daher bekommt man den einzigartigen Geschmack einer Pizza nur in einer Pizzeria. Ein traditioneller Pizzaofen besteht aus einem runden Gewölbe über einem Ziegelboden. Zum Beheizen des Ofens wird ausschließlich raucharmes Holz verwendet. Die belegte Pizza wird in den vorgeheizten Ofen mit einer speziellen Holzschaufel direkt auf den Ziegelboden gelegt. Aufgrund der großen Hitze geht der Rand der Pizza sofort auf und wird sehr knusprig, während der Boden der Pizza wunschgemäß weich bleibt. Da in einem Pizzaofen eine viel höhere Temperatur als in einem normalen Backofen erreicht wird, benötigt die Pizza lediglich eine Backzeit von ca. 2 Minuten. Durch die kurze Backzeit trocknet die Pizza nicht aus und die Gewürze und die Garnitur behalten ihren Geschmack. Bei einigen Pizzerien kann man auch zuschauen, wie eine Pizza hergestellt wird. Oftmals wird Pizza als Fastfood bezeichnet. Pizza ist jedoch ein gesundes Essen, da man wenige Kalorien und Proteine zu sich nimmt, dafür aber viel Energie in Form von Kohlenhydraten geliefert bekommt. Da Pizza ein Nationalgericht Italiens ist, werden in einer Pizzeria ferner auch italienische Spezialitäten wie Pasta, Salate und Weine in einem typisch italienischen Ambiente angeboten.

Maxvorstadt

Maxvorstadt

Mit dem Begriff Maxvorstadt wird ein nördlich der Altstadt gelegenes Stadtviertel im Herzen Münchens bezeichnet. Die Maxvorstadt (Stadtbezirk 3) wird aus den Bezirksteilen Königsplatz, Augustenstraße, St. Benno, Marsfeld, Josephsplatz, Am alten nördlichen Friedhof, Universität, Schönfeldvorstadt und Maßmannbergl gebildet.
Die Maxvorstadt erstreckt sich über ca. 430 Hektar und wird von rund 41000 Münchnerinnen und Münchnern bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung der Maxvorstadt

Der südliche Teil der Maxvorstadt schließt direkt an die Münchner Altstadt an. Die südliche Grenze des Bezirks Maxvorstadt verläuft entlang der Achse Odeonsplatz-Stachus-Bahngelände/Arnulfstraße. Im Norden wir die Maxvorstadt von der Schwabinger Georgenstraße begrenzt, im Osten vom Englischen Garten (Königinstraße). Im Westen liegt Neuhausen, die Grenze zwischen den beiden Stadtbezirken bilden Loth- und Maillingerstraße. Für Autofahrer ist der Altstadtring gut erreichbar, besonders nützlich sind auch die Ludwigsstraße und die Schleißheimerstraße, die die Maxvorstadt von oben nach unten durchqueren.
Die Maxvorstadt ist verkehrsmäßig äußerst gut erschlossen. Die U-Bahn Linien U3 und U6 (Haltestellen Odeonsplatz, Universität), U1 (Stiglmaierplatz) sowie U2 (Königsplatz) bedienen die Maxvorstadt direkt. Zusätzlich stehen diverse Tramlinien (16, 17, 20, 21 und 27) und Buslinien zur Verfügung. Die Innenstadt und der Hauptbahnhof sind von der Maxvorstadt aus mit den öffentlichen Verkehrsmitteln jeweils in nur wenigen Minuten erreichbar.

Geschichte der Maxvorstadt

Der Name Maxvorstadt geht auf den König Maximilian I. Joseph zurück. Erstmals urkundlich erwähnt wurde die Maxvorstadt, die als erste planmäßige Erweiterung der Münchner Altstadt konzipiert wurde, im Jahr 1812.
Ein Großteil der Gebäude der Maxvorstadt wurde allerdings erst in den 20er Jahren des 19. Jahrhunderts unter Ludwig dem I. erbaut. Geprägt ist die Maxvorstadt in erster Linie von einem klassizistischen Architekturstil, der das klassische Altertum (vor allem die griechische Antike) nachahmt. Nach der Vorstellung Ludwigs des I. sollte im Bereich der Maxvorstadt ein "Isar-Athen" entstehen. Ein großer Teil der bekanntesten Bauten der Maxvorstadt wurde von den beiden Architekten Leo von Klenze und Friedrich von Gärtner konzipiert.

Die bekanntesten Orte der Maxvorstadt

Auch wenn im Lauf der Zeit immer mehr moderne Gebäude errichtet wurden, ist die Maxvorstadt immer noch stark vom klassizistischen Einfluss geprägt. Zu den bekanntesten Bauwerken und Orten der Maxvorstadt gehören:

- Die Ludwigsstraße, die am Siegestor (nach dem Vorbild eines antiken Triumphbogens gebaut) beginnt und unter anderem von der Staatsbibliothek und den Gebäuden der Ludwig-Maximilians-Universität gesäumt wird. Die Maxvorstadt ist somit auch das Viertel der Münchner Universitäten. Der Einfluss der Studenten sorgte früher für ein besonderes Flair in der Maxvorstadt, das teilweise bis heute zu spüren ist.
Der Königsplatz mit der Glyptothek, den Propyläen. Überhaupt ist die Maxvorstadt eines der kulturellen Zentren Münchens: die Pinakotheken, das Lenbachhaus, die Staatliche Graphische Sammlung etc. bieten kulturelle Unterhaltung auf höchstem Niveau.
Sowie die klassizistischen Gebäude in der Ludwigstraße, der Briennerstraße sowie am Odeonsplatz, Wittelsbacherplatz, und Karolinenplatz.
Ruhe und Erholung mitten in der Maxvorstadt bietet der Alte Botanische Garten.