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Pizzeria in Neubiberg: 2 Einträge gefunden

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Il Pappagallo

Pizzeria Neubiberg
Tel.: (089) 66000035
Hauptstr. 39
85579
Neubiberg
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La Ciacolada

Pizzeria Neubiberg
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Brancheninfo: Pizzeria

Pizza ist neben Spaghetti das bekannteste Nationalgericht Italiens. Neapel gilt als Hauptstadt der Pizza. Eine Pizza ist mehr als nur ein vor dem Backen, würzig belegtes Fladenbrot aus einfachem Hefeteig. Pizza ist eine farbenprächtige Speise, die in einer fröhlichen Atmosphäre gegessen wird. Der Teig einer Pizza wird aus Mehl, Hefe, Salz, lauwarmen Wasser und ggf. etwas Olivenöl hergestellt. Nachdem der Teig gründlich durchgeknetet wurde, wird er nach einer Gehzeit von mindestens einer Stunde ausgerollt oder traditionell mit den Händen sehr dünn ausgezogen. Neben dem Boden aus Hefeteig besteht eine Pizza aus Gewürzen und einer Garnitur. Als Gewürze werden hauptsächlich Olivenöl, Tomaten, Oregano, Knoblauch, Mozarella, Salz und Basilikum verwendet. Bevorzugt wird gerne ein kaltgepresstes Olivenöl (extra vergine) verwendet. Dieses Olivenöl stammt aus der ersten Pressung und besitzt daher eine besondere Qualität. Diesem Öl werden keine chemischen Zusätze beigegeben und es ist besonders hitzeverträglich. Aufgrund der sehr hohen Temperaturen in einem Pizzaofen entstehen so keine schädlichen Stoffe. Das Olivenöl wird vor dem Backen, meist in der Form der Zahl 6, auf die Pizza getröpfelt. Basilikum wird zur Harmonisierung des Geschmackes der Tomaten eingesetzt. Um den einzigartigen Geschmack des Basilikums zu erhalten, wird es erst kurz vor Ende der Backzeit auf die Pizza gegeben. Die wichtigste Zutat sind natürlich die Tomaten. Bei echten neapolitanischen Pizzen werden nur die länglichen San Marzano verwendet. Anstelle frischer Tomaten werden auch zubereitete Tomatensaucen verwendet. Eine weitere beliebte Zutat ist der Mozzarella, der traditionell aus Kuh- oder Büffelmilch hergestellt wird. Die klassischen Varianten der neapolitanischen Pizza sind Pizza aglio e olio (mit Knoblauch, Olivenöl und Oregano), Pizza aglio, olio e pomodoro (mit Knoblauch, Olivenöl, Tomaten und Oregano), Pizza alla marinara (mit Tomaten, Knoblauch und Oregano), Pizza con le cozze (mit Miesmuscheln, Knoblauch, Olivenöl und Petersilie), Pizza alle vongole (mit Venusmuscheln, Tomaten, Knoblauch, Olivenöl, Petersilie und Oregano), Pizza Margherita (mit Tomaten, Mozzarella, Olivenöl und Basilikum), Pizza Napoli (mit Tomaten, Mozzarella, Parmesan, Sardellen, Olivenöl, Oregano und Basilikum) und Pizza Regina (mit Tomaten, Mozzarella, Champignons, Kochschinken und Oregano). Neben diesen klassischen Varianten gibt es mittlerweile eine große Vielzahl von weiteren Varianten. Meist bildet die Pizza Margherita die Grundlage für die weiteren Varianten. Diese wird um eine weitere Zutat (z.B. Salami, Champignons, Schinken und Thunfisch) ergänzt. Diese Zutat ist zugleich auch der Namensgeber für die neue Variante (z.B. Pizza Salami, Pizza Funghi, Pizza Prosciutto, Pizza Tono). Beliebt sind ferner Pizza quattro stagioni (Vier Jahreszeiten), die in Vierteln beliebig verschieden belegt ist, Pizza Diavola (Teufelspizza), welche mit Peperoni oder scharfer Wurst gewürzt ist, Pizza frutti di mare, eine mit Meeresfrüchten (Krabben, Shrimps, Muscheln, Tintenfischringen) belegte Pizza oder Pizza Hawaii mit Kochschinken und Ananas. Die Beläge der einzelnen Sorten, können je nach Rezept im Einzelnen variieren. Die Zutaten einer Pizza, also die Gewürze und die Garnitur, sind aber nicht wild durcheinander gemischt, sondern es wird besonders darauf geachtet, dass sie optisch und geschmacklich zusammenpassen. Bei Bedarf kann man jede Pizza mit weiteren Extras, wie bspw. Mais, Spinat, Artischocken, Sardellen, Hühnerfilet, Gorgonzola, Schafskäse und vielem mehr bestellen. Eine echte neapolitanische Pizza erhält ihren einzigartigen Geschmack erst durch das Backen in einem speziellen Holzofen bei 400 bis 500 Grad. Eine solch hohe Temperatur kann in einem normalen Herd zu Hause gar nicht erzeugt werden, daher bekommt man den einzigartigen Geschmack einer Pizza nur in einer Pizzeria. Ein traditioneller Pizzaofen besteht aus einem runden Gewölbe über einem Ziegelboden. Zum Beheizen des Ofens wird ausschließlich raucharmes Holz verwendet. Die belegte Pizza wird in den vorgeheizten Ofen mit einer speziellen Holzschaufel direkt auf den Ziegelboden gelegt. Aufgrund der großen Hitze geht der Rand der Pizza sofort auf und wird sehr knusprig, während der Boden der Pizza wunschgemäß weich bleibt. Da in einem Pizzaofen eine viel höhere Temperatur als in einem normalen Backofen erreicht wird, benötigt die Pizza lediglich eine Backzeit von ca. 2 Minuten. Durch die kurze Backzeit trocknet die Pizza nicht aus und die Gewürze und die Garnitur behalten ihren Geschmack. Bei einigen Pizzerien kann man auch zuschauen, wie eine Pizza hergestellt wird. Oftmals wird Pizza als Fastfood bezeichnet. Pizza ist jedoch ein gesundes Essen, da man wenige Kalorien und Proteine zu sich nimmt, dafür aber viel Energie in Form von Kohlenhydraten geliefert bekommt. Da Pizza ein Nationalgericht Italiens ist, werden in einer Pizzeria ferner auch italienische Spezialitäten wie Pasta, Salate und Weine in einem typisch italienischen Ambiente angeboten.

Neubiberg

Neubiberg bezeichnet eine Gemeinde, die im Süden von München liegt und aus den Ortsteilen Neubiberg und Unterbiberg besteht. Neubiberg grenzt im Norden an Neuperlach, im Osten an Putzbrunn, im Süden an Ottobrunn und im Westen an Unterhaching.
In Neubiberg wohnen momentan rund 14.000 Einwohner auf einer Fläche von 5,77 Quadratkilometern. Neubiberg ist bekannt für seine ungewöhnliche Längsstreckung, da es rund sechs Kilometer lang, aber nur zwischen 0,5 und 1,5 Kilometer breit ist. Neubiberg gilt als ruhige Wohnsiedlung.

Geschichte von Neubiberg

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Neubiberg im Jahre 1034 oder 1041, als die "Villa piburc" dem Kloster Tegernsee geschenkt wurde. 1818 wurde Neubiberg zu einer eigenen Gemeinde, im Laufe des 20. Jahrhunderts zogen immer mehr Münchner nach Neubiberg. Der Name Neubiberg kam erst 1912 auf.
Im Zweiten Weltkrieg wurde in Neubiberg ein Militärflughafen gebaut, der nach dem Ende des Krieges auch von der Bundeswehr eingesetzt wurde. In den 90er Jahren wurden in Neubiberg immer mehr Wohnsiedlungen gebaut, es entstand die Siedlung "Vivamus" und das Neubaugebiet "Auf der Haid".

Neubiberg heute

Neubiberg kann man als typische Wohnbausiedlung an dem Außenbezirk einer Großstadt bezeichnen. So kann Neubiberg von den kulturellen Angeboten Münchens profitieren und ist doch gleichzeitig eine ruhige Wohnsiedlung. Das wirtschaftliche Leben findet in München statt, in Neubiberg gibt es relativ wenige Arbeitsplätze.
Neubiberg hat kaum eigene Läden, keine Fußgängerzone und keinen Ortskern, wie er in vielen Ortschaften anzutreffen ist. Auch ein Einkaufszentrum fehlt in Neubiberg. Viele Einwohner von Neubiberg pendeln zum Einkaufen und zum Arbeiten in die Großstadt.
Erwähnenswert im Zusammenhang mit Neubiberg ist auch die Universität der Bundeswehr München, die sich in Neubiberg angesiedelt hat. Die Universität wurde 1973 in Neubiberg errichtet und dient der Ausbildung der Nachwuchsoffiziere. An der Bundeswehr-Uni können Offiziersanwärter unter anderem Studiengänge aus dem Bereich der Sozialwissenschaft, der Luft- und Raumfahrttechnik, der Elektrotechnik, der Pädagogik oder der Wirtschaftswissenschaft belegen.

Verkehrsanbindung in Neubiberg

Da Neubiberg nahe an München liegt, ist die Gemeinde gut an den öffentlichen Nahverkehr angebunden. Die Buslinien 199, 210, 211, 212, 216, 217 und 218 bedienen 16 Haltestellen, außerdem hält die S-Bahnlinie S6 an der Haltestelle Neubiberg und die S-Bahn S5 an der Haltestelle Fasanenpark.
Mit dem Auto gelangt man nach Neubiberg entweder über die Salzburger Autobahn A8 (Anschlussstelle Neubiberg) oder von Neuperlach aus über die Carl-Wery-Straße bzw. Äußere Hauptstraße.