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Polsterei Altstadt: 5 Einträge gefunden

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Branche: Polsterei Altstadt
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Brancheninfo: Polsterei

Polstermöbel

Mit dem Begriff Polstermöbel bezeichnet man Möbel, die mit einem Polster ausgestattet sind, also mit einer Art Kissen. Polstermöbel sind beispielsweise Sofas, Stühle, Couchen, Hocker und ähnliche Möbel. Ein Polstermöbel kann unterschiedlich straff gepolstert sein - man unterscheidet zwischen straffer und legerer Polsterung. Bei letzterer sinkt man beim Sitzen ein, das Polstermöbel passt sich der Körperform etwas an. Bei einer straffen Polsterung sinkt man nicht so sehr ein, die Oberfläche des Polstermöbels bleibt meist glatt und straff.
Eine Firma, die sich auf Polstermöbel spezialisiert hat, bietet meist das Polstern und Restaurieren von Möbeln an, Neuanfertigung und Neubezug von Polstermöbeln und Produkte wie Möbelstoffe, Möbelleder oder verwandte textile Produkte.

Aufbau eines Polstermöbels


Ein Polstermöbel besteht aus dem Blindholzgestell und dem Polster:

- Das Gestell: Das Blindholzgestell eines Polstermöbels ist der Rahmen, der durch das Polster verdeckt wird und nicht sichtbar ist. Deshalb kommt es dabei nicht so sehr auf das Aussehen des Gestells an. Das Polster hingegen ist der sichtbare Teil und besteht meist aus hochwertigen Materialien. Der Gegensatz dazu ist das Sichtholzgestell, das auf hochwertige Qualität und Aussehen setzt.
- Die Polsterung: Die Basis der Polstermöbel stellt die Unterfederung dar. Dazu verwendet man Federkerne, Federholzleisten, Stahlwellenfederungen oder Elastikgurte. Der Federkern eines Polstermöbels besteht aus einem Zylinderfederkern, Bonellfederkern oder Taschenfederkern. Letzterer ist der hochwertigste, der bei einem Polstermöbel zum Einsatz kommen kann. Die Abdeckung des Federkerns kann aus Schaumstoffen unterschiedlicher Härte bestehen. Diese bestimmt den Sitzkomfort. Schließlich wird das Polster mit einer Vlies- oder Mattenabdeckung geschlossen.

Geschichte der Polstermöbel

Die Arbeitstechnik bei der Herstellung eines Polstermöbels hat sich im Laufe der Zeit gewandelt. Anfänglich nagelte der Polsterer nur Lederstücke auf einen Rahmen - erst im Laufe der Zeit ging man dazu über, verschiedene Stoffe wie beispielsweise Stroh zur Polsterung zu verwenden, um so den Sitzkomfort zu erhöhen.
Bis 1960 wurde ein Polstermöbel auf folgende Art und Weise hergestellt: Der Fachmann befestigte auf ein Hartholzgestell Gurte, in welche die Sprungfedern genäht wurden. Hierbei haben sich verschiedene Schnürtechniken wie die französische und deutsche Schnürung entwickelt. Im weiteren Herstellungsprozess bei einem Polstermöbel wird auf die Sprungfederkonstruktion ein Bezug aus Jutegewebe angebracht, und daraufhin wiederum ein lockeres Material aus Palm- oder Kokosfasern. Darauf folgt eine weitere Lage Jutegewebe, die in Form gebracht wird - die endgültige Form des Polstermöbels war geschaffen. Auf diese Form konnte man weitere Materialien anbringen, um den Sitzkomfort zu erhöhen.
Heutige Polstermöbel unterscheiden sich vor allem im verwendeten Material. Außerdem werden Polstermöbel heutzutage anders gefertigt: Bei vielen Polsterern kommen Maschinen zum Einsatz, auch wenn ein Teil der Arbeit an einem Polstermöbel immer noch Handarbeit ist.