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Polsterei Großhadern: 3 Einträge gefunden

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Branche: Polsterei Großhadern
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Brancheninfo: Polsterei

Polstermöbel

Mit dem Begriff Polstermöbel bezeichnet man Möbel, die mit einem Polster ausgestattet sind, also mit einer Art Kissen. Polstermöbel sind beispielsweise Sofas, Stühle, Couchen, Hocker und ähnliche Möbel. Ein Polstermöbel kann unterschiedlich straff gepolstert sein - man unterscheidet zwischen straffer und legerer Polsterung. Bei letzterer sinkt man beim Sitzen ein, das Polstermöbel passt sich der Körperform etwas an. Bei einer straffen Polsterung sinkt man nicht so sehr ein, die Oberfläche des Polstermöbels bleibt meist glatt und straff.
Eine Firma, die sich auf Polstermöbel spezialisiert hat, bietet meist das Polstern und Restaurieren von Möbeln an, Neuanfertigung und Neubezug von Polstermöbeln und Produkte wie Möbelstoffe, Möbelleder oder verwandte textile Produkte.

Aufbau eines Polstermöbels


Ein Polstermöbel besteht aus dem Blindholzgestell und dem Polster:

- Das Gestell: Das Blindholzgestell eines Polstermöbels ist der Rahmen, der durch das Polster verdeckt wird und nicht sichtbar ist. Deshalb kommt es dabei nicht so sehr auf das Aussehen des Gestells an. Das Polster hingegen ist der sichtbare Teil und besteht meist aus hochwertigen Materialien. Der Gegensatz dazu ist das Sichtholzgestell, das auf hochwertige Qualität und Aussehen setzt.
- Die Polsterung: Die Basis der Polstermöbel stellt die Unterfederung dar. Dazu verwendet man Federkerne, Federholzleisten, Stahlwellenfederungen oder Elastikgurte. Der Federkern eines Polstermöbels besteht aus einem Zylinderfederkern, Bonellfederkern oder Taschenfederkern. Letzterer ist der hochwertigste, der bei einem Polstermöbel zum Einsatz kommen kann. Die Abdeckung des Federkerns kann aus Schaumstoffen unterschiedlicher Härte bestehen. Diese bestimmt den Sitzkomfort. Schließlich wird das Polster mit einer Vlies- oder Mattenabdeckung geschlossen.

Geschichte der Polstermöbel

Die Arbeitstechnik bei der Herstellung eines Polstermöbels hat sich im Laufe der Zeit gewandelt. Anfänglich nagelte der Polsterer nur Lederstücke auf einen Rahmen - erst im Laufe der Zeit ging man dazu über, verschiedene Stoffe wie beispielsweise Stroh zur Polsterung zu verwenden, um so den Sitzkomfort zu erhöhen.
Bis 1960 wurde ein Polstermöbel auf folgende Art und Weise hergestellt: Der Fachmann befestigte auf ein Hartholzgestell Gurte, in welche die Sprungfedern genäht wurden. Hierbei haben sich verschiedene Schnürtechniken wie die französische und deutsche Schnürung entwickelt. Im weiteren Herstellungsprozess bei einem Polstermöbel wird auf die Sprungfederkonstruktion ein Bezug aus Jutegewebe angebracht, und daraufhin wiederum ein lockeres Material aus Palm- oder Kokosfasern. Darauf folgt eine weitere Lage Jutegewebe, die in Form gebracht wird - die endgültige Form des Polstermöbels war geschaffen. Auf diese Form konnte man weitere Materialien anbringen, um den Sitzkomfort zu erhöhen.
Heutige Polstermöbel unterscheiden sich vor allem im verwendeten Material. Außerdem werden Polstermöbel heutzutage anders gefertigt: Bei vielen Polsterern kommen Maschinen zum Einsatz, auch wenn ein Teil der Arbeit an einem Polstermöbel immer noch Handarbeit ist.

Großhadern

Großhadern

Großhadern ist ein Münchner Stadtteil. Großhadern liegt im Südwesten von München und wird im Norden durch Kleinhadern, im Osten durch Sendling und Westpark, im Süden durch Neuried und im Westen durch Martinsried begrenzt.
Großhadern ist als bürgerliches und ruhiges, fast idyllisches Wohnviertel bekannt. Eine Ausnahme bilden der Dorfkern von Großhadern, in dem sich viele kleine Geschäfte angesiedelt haben, und das Universitätsviertel rund um das Klinikum Großhadern. Zu der Unigegend in Großhadern zählen auch mehrere Studentenheime dazu.

Geschichte von Großhadern

Die Geschichte von Großhadern ist mit der Geschichte von Hadern eng verknüpft. Großhadern bzw. Hadern war früher ein Bauerndorf. Die erste urkundliche Erwähnung fand im 11. Jahrhundert statt - damals allerdings nicht unter dem Namen Großhadern, sondern "Haderun". Großhadern und Kleinhadern gehörten verschiedenen Klöstern.
Im Jahre 1938 wurde Großhadern nach München eingemeindet. Während früher Großhadern sehr ländlich geprägt war, wurde in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg enorm viel gebaut. Unter anderem entstanden dabei Großwohnanlagen wie Blumenau. Auch die Komplexe an der Senftenauerstraße in Großhadern sind auf diese Entwicklung zurückzuführen.
Ein Meilenstein in der Geschichte von Großhadern stellt mit Sicherheit die Eröffnung des Klinikums Großhadern im Jahre 1994 dar - die Einrichtung ist der größte Krankenhauskomplex Münchens und weit über die Landeshauptstadt hinaus bekannt. Allgemein gilt Großhadern als einer der Topstandorte der Biologie in Deutschland und Europa.

Großhadern heute

Auch wenn in den letzten Jahren viel gebaut wurde, erkennt man in Großhadern noch dörfliche Strukturen, vor allem im Bereich des alten Dorfkerns um die Kirche St. Peter. Trotz Blockbauten und Großwohnanlagen stehen in Großhadern heute noch viele Einfamilienhäuser. Bemerkenswert in Großhadern ist die große Anzahl an Gaststätten und Biergärten.
In Großhadern leben viele jüngere, qualifizierte Erwerbstätige und ältere Menschen - viele davon in den Sozialbauten und Einfamilienhausquartieren. In Großhadern leben überdurchschnittlich viele Ausländer. Großhadern ist außerdem bekannt für seine Studentenwohnheime - sie stehen in der Nähe des Klinikums Großhadern bzw. den angeschlossenen Lehrräumen der Ludwig-Maximilians-Universität.

Verkehrsanbindung in Großhadern

Großhadern ist gut mit dem Auto über die Würmtalstraße bzw. die Waldwiesenstraße erreichbar. Viele Einwohner von Großhadern stören sich an der nahen Autobahn A96 - allerdings ist es auch von Vorteil, die Autobahn in der Nähe zu haben. Man gelangt darüber beispielsweise schnell nach Sendling.
In Großhadern hält die U-Bahnlinie U6 (Haltestellen Haderner Stern, Großhadern, Klinikum Großhadern) sowie verschiedene Buslinien.