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Polsterei Pasing: 1 Einträge gefunden

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Branche: Polsterei Pasing
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Brancheninfo: Polsterei

Polstermöbel

Mit dem Begriff Polstermöbel bezeichnet man Möbel, die mit einem Polster ausgestattet sind, also mit einer Art Kissen. Polstermöbel sind beispielsweise Sofas, Stühle, Couchen, Hocker und ähnliche Möbel. Ein Polstermöbel kann unterschiedlich straff gepolstert sein - man unterscheidet zwischen straffer und legerer Polsterung. Bei letzterer sinkt man beim Sitzen ein, das Polstermöbel passt sich der Körperform etwas an. Bei einer straffen Polsterung sinkt man nicht so sehr ein, die Oberfläche des Polstermöbels bleibt meist glatt und straff.
Eine Firma, die sich auf Polstermöbel spezialisiert hat, bietet meist das Polstern und Restaurieren von Möbeln an, Neuanfertigung und Neubezug von Polstermöbeln und Produkte wie Möbelstoffe, Möbelleder oder verwandte textile Produkte.

Aufbau eines Polstermöbels


Ein Polstermöbel besteht aus dem Blindholzgestell und dem Polster:

- Das Gestell: Das Blindholzgestell eines Polstermöbels ist der Rahmen, der durch das Polster verdeckt wird und nicht sichtbar ist. Deshalb kommt es dabei nicht so sehr auf das Aussehen des Gestells an. Das Polster hingegen ist der sichtbare Teil und besteht meist aus hochwertigen Materialien. Der Gegensatz dazu ist das Sichtholzgestell, das auf hochwertige Qualität und Aussehen setzt.
- Die Polsterung: Die Basis der Polstermöbel stellt die Unterfederung dar. Dazu verwendet man Federkerne, Federholzleisten, Stahlwellenfederungen oder Elastikgurte. Der Federkern eines Polstermöbels besteht aus einem Zylinderfederkern, Bonellfederkern oder Taschenfederkern. Letzterer ist der hochwertigste, der bei einem Polstermöbel zum Einsatz kommen kann. Die Abdeckung des Federkerns kann aus Schaumstoffen unterschiedlicher Härte bestehen. Diese bestimmt den Sitzkomfort. Schließlich wird das Polster mit einer Vlies- oder Mattenabdeckung geschlossen.

Geschichte der Polstermöbel

Die Arbeitstechnik bei der Herstellung eines Polstermöbels hat sich im Laufe der Zeit gewandelt. Anfänglich nagelte der Polsterer nur Lederstücke auf einen Rahmen - erst im Laufe der Zeit ging man dazu über, verschiedene Stoffe wie beispielsweise Stroh zur Polsterung zu verwenden, um so den Sitzkomfort zu erhöhen.
Bis 1960 wurde ein Polstermöbel auf folgende Art und Weise hergestellt: Der Fachmann befestigte auf ein Hartholzgestell Gurte, in welche die Sprungfedern genäht wurden. Hierbei haben sich verschiedene Schnürtechniken wie die französische und deutsche Schnürung entwickelt. Im weiteren Herstellungsprozess bei einem Polstermöbel wird auf die Sprungfederkonstruktion ein Bezug aus Jutegewebe angebracht, und daraufhin wiederum ein lockeres Material aus Palm- oder Kokosfasern. Darauf folgt eine weitere Lage Jutegewebe, die in Form gebracht wird - die endgültige Form des Polstermöbels war geschaffen. Auf diese Form konnte man weitere Materialien anbringen, um den Sitzkomfort zu erhöhen.
Heutige Polstermöbel unterscheiden sich vor allem im verwendeten Material. Außerdem werden Polstermöbel heutzutage anders gefertigt: Bei vielen Polsterern kommen Maschinen zum Einsatz, auch wenn ein Teil der Arbeit an einem Polstermöbel immer noch Handarbeit ist.

Pasing

Pasing

Mit dem Begriff Pasing bezeichnet man einen Stadtteil in München, der gemeinsam mit Obermenzing den Stadtteil 21 Pasing-Obermenzing darstellt. Pasing liegt im Westen Münchens und grenzt im Süden an die Stadtviertel Blumenau und Lochham, im Westen an Lochham und Aubing, im Norden an Obermenzing und im Osten an Laim.
Bis 1938 war Pasing eine eigene Stadt und wurde dann zwangseingemeindet. Noch heute hat Pasing eine von München fast eigenständige Infrastruktur, auch an der Selbstwahrnehmung des Stadtteils merkt man einigen Bürgern an, dass sie sich nicht zu München gehörend fühlen.

Geschichte von Pasing

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Pasing im Jahr 763 als "villa Pasingas". Aus der Zeit des Mittelalters gibt es wenig überlieferte Nachrichten über Pasing. Erst seit dem 16. Jahrhundert wird Pasing mit einer eigenen Gerichtsbarkeit in den Akten aufgeführt. Mit der neuen Landgerichtseinteilung, die Pasing zum Landgericht München zuordnete, war die alte Politik-Ordnung Pasings als Hofmark aufgehoben. Im Zuge dieser Modernisierung entstanden viele neue Industriebetriebe in Pasing, doch trotzdem war das Bild des heutigen Stadtteils damals immer noch landwirtschaftlich geprägt.
Ein großer Schritt zur Weiterentwicklung von Pasing war mit der Eröffnung der zweiten bayerischen Eisenbahnlinie von München nach Augsburg getan. Fortan wuchs das Viertel - auch, weil immer mehr Münchner Bürger Pasing für sich entdeckten. Gleichzeitig entstanden Schulen und andere Einrichtungen des öffentlichen Lebens. Am 1. Januar 1905 wurde Pasing schließlich zur Stadt ernannt.
Nachdem die Nationalsozialisten an die Macht gelangten, wurde es für Pasing jedoch immer schwerer, die Eigenständigkeit beizubehalten. Da die Nazis München zur "Hauptstadt der Bewegung" machen wollten, gemeindeten sie Pasing 1938 nach München ein.

Pasing heute

Da sich Pasing bis zur jüngsten Vergangenheit als eigenständige Stadt entwickelte, lassen sich kaum Besonderheiten in der Bevölkerungsentwicklung finden - alle Schichten und Bildungsniveaus sind vertreten, ebenso ist der Anteil der Ausländer und Arbeitslosen durchschnittlich. In Pasing gibt es keinen Schwerpunkt auf einem Gewerbebereich, die 21.000 Arbeitsplätze in Pasing verteilen sich auf alle Wirtschaftsbereiche gleich.
In Pasing finden sich überdurchschnittlich viele Schulen und Bildungseinrichtungen, weshalb der Stadtteil auch oft als "Schulstadt" oder "Schulstadtteil" bezeichnet wird. Weitere wichtige Einrichtungen des öffentlichen Lebens sind das Kulturzentrum Pasinger Fabrik, das Alfons-Hoffmann-Altenheim, das Bürgerzentrum Rathaus Pasing und das Klinikum München Pasing.

Verkehrsanbindung von Pasing

Durch Pasing führen einige wichtige Straßen, die für den Autoverkehr von ganz München bedeutend sind, wie beispielsweise die Bodenseestraße und die Planegger Straße. U-Bahnlinien fahren keine nach Pasing, dafür halten aber mehrere S-Bahnlinien an der Station Pasing. Außerdem ist der Bahnhof Pasing auch als Fernbahnhof mit ICE-Systemhalt von Bedeutung.