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Radiologe Lehel: 12 Einträge gefunden

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Branche: Radiologe Lehel
Radiologe Lehel
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Brancheninfo: Radiologe

Radiologie München

Radiologie bezeichnet ein Teilgebiet der Medizin, das elektromagnetische Strahlen und mechanische Wellen verwendet. Die Radiologie setzt diese bildgebenden Verfahren zur Diagnostik, Therapie und für die Wissenschaft ein. Im allgemeinen Sprachgebrauch meint man mit Radiologie oft nur Röntgenstrahlen. Dies ist zwar richtig, allerdings kommen auch andere Strahlen bei der Radiologie zum Einsatz.
Die Ärzte, die sich mit der Radiologie befassen, nennt man Radiologen, Facharzt Radiologie (FA Radiologie), Facharzt für diagnostische Radiologie oder auch Röntgenärzte. Die Praxis eines Radiologen wird oft als Röntgenpraxis bezeichnet. Oftmals findet man Ärzte, die in der Radiologie arbeiten, im Branchenbuch Die Münchner auch unter verwandten Begriffen wie beispielsweise Polygraphie, Sonographie oder Ultraschall.

Die diagnostische Radiologie

Die diagnostische Radiologie umfasst bildgebende Verfahren wie die Projektionsradiografie und Schnittbildverfahren, Röntgen-Computertomografie, Sonografie und Magnetresonanztomografie. Bei den meisten Verfahren kommen Kontrastmittel zum Einsatz, welche die Bildgebung erleichtern sollen. Welches Verfahren eingesetzt wird und welches Kontrastmittel vom Radiologen verwendet wird, richtet sich nach einer klinischen Fragestellung - und nicht zuletzt auch nach einer Kosten/Nutzen-Risiko-Erwägung.
Bei der Radiografie, einem in der diagnostischen Radiologie häufig eingesetzten Verfahren, bestrahlt der Arzt den Patienten bzw. einen Körperteil des Patienten mit Röntgenstrahlen. Auf der anderen Seite des Körpers oder Körperteils wird die Strahlung in ein Bild umgerechnet. Da Knochen mehr Strahlung aufnehmen als Weichteile und luftgefülltes Gewebe eher durchlässig ist, entsteht in der Radiologie so ein Bild mit unterschiedlicher Strahlungsintensität. Dieses vom Radiologen erstellte Bild wird zur Diagnostik von Krankheiten verwendet.
Es gibt eine breite Auswahl von Kontrastmittel, die bei der Radiologie zum Einsatz kommen. Der Radiologe kann entweder ohne Kontrastmittel arbeiten, wie etwa bei einer Röntgenaufnahme von Herz, Lunge und Brustkorb oder bei einer Mammografie, der Röntgenuntersuchung der Brust, oder aber mit Kontrastmittel, etwa bei der Angiographie, Arteriographie, Phlebographie (Venographie) oder Lymphographie.
Die Röntgen-Computertomografie, die auch häufig in der Radiologie angewandt wird, liefert überlagerungsfreie Schnittbilder mit großer Detailtreue. Der Nachteil der Computertomografie in der Radiologie ist allerdings, dass die abgegebene Strahlung im Vergleich zu anderen Verfahren sehr hoch ist und unter Umständen den Patienten belasten kann.

Wer arbeitet in der Radiologie?

Wer in Deutschland Radiologe werden will und in der Radiologie arbeiten möchte, muss zuerst ein Medizinstudium abschließen. Um einmal als Facharzt für Radiologie - so die offizielle Berufsbezeichnung - tätig zu sein, braucht es außerdem eine fünfjährige Weiterbildung im Bereich der Radiologie.
Neben dem Radiologen gibt es in der Radiologie noch weitere Berufe wie den Radiologietechnologen, der ein Spezialist für die Technik in der Radiologie ist, und den medizinisch-technischen Radiologieassistenten, welcher beispielsweise bei Durchleuchtungen assistieren oder bei der Strahlentherapie mithelfen.

Lehel

Lehel München

Mit dem Begriff Lehel wird ein zentral gelegener Münchner Stadtteil bezeichnet. Gemeinsam mit dem Altstadt-Viertel bildet das Lehel den Bezirk "Altstadt-Lehel" (Bezirk1). Der Bezirk ist lediglich 316 Hektar groß und wird von ungefähr 18000 Münchnern und Münchnerinnen bewohnt.

Lage und Verkehrsanbindung des Lehel

Das Lehel schließt direkt östlich an die Altstadt an. Im Westen bildet somit der Altstadtring die Grenze des Viertels. Im Osten wird das Lehel durch die Isar begrenzt. Das nördliche Ende bilden die Königinstraße und die Max-Joseph Brücke, das südliche die Ludwigsbrücke.
Das Lehel verfügt über eine sehr gute Verkehrsanbindung. Das Viertel wird unter anderem von den U-Bahn Linien 4 und 5 sowie von diversen Tram- und Buslinien bedient. Für Autofahrer ist die günstige Lage direkt am Altstadtring von großem Vorteil.

Geschichte des Lehel

Bereits im 14. Jahrhundert war der Bereich des heutigen Stadviertels Lehel bewohnt. Ärmere Leute, die nicht in der Stadt wohnen durften, besiedelten das von Wasserläufen und Wald dominierte Gebiet. Das Lehel ist somit die älteste Vorstadt Münchens. 1724 wurde das Lehel in die Stadt München (gegründet 1158) eingemeindet.
Im Zuge des 19. Jahrhunderts wurde das Lehel ein immer beliebteres Stadtviertel. Aufgrund der Nähe zur Innenstadt und der hohen Lebensqualität durch Isar und Englischem Garten hält diese große Beliebtheit bis heute an.

Woher kommt der Name Lehel?

Nach einer Reform des Münchner Stadtgebietes, die 1812 durchgeführt wurde, wurde das Lehel für einige Zeit wegen dem dort errichteten Kloster St. Anna offiziell als St.-Anna-Vorstadt bezeichnet. Diese Bezeichnung konnte sich jedoch nie durchsetzen: für die Münchner war das Gebiet östlich der Altstadt schon immer das Lehel. Die Herkunft des Namens Lehel als Bezeichnung für diesen Bereich ist nicht eindeutig geklärt. Auenwälder wurden früher häufig als "Lohe" bezeichnet, kleinere Wälder dieser Art als "Löhel". Sehr wahrscheinlich ist, dass der Name des Viertels hier seinen Ursprung hat.
Manche Historiker führen den Namen des Viertels allerdings auch auf die bayrische Bezeichnung für ein kleines Lehen ("Lehel") oder die Exekution des ungarischen Kriegsherren Lehel (die 955 in der Nähe von Regensburg stattfand) zurück. Früher wurde der Name des Viertels mit einem Rachenlaut (also "Lechel") ausgesprochen. Im Laufe der Zeit hat sich allerdings die schriftgetreue Aussprache durchgesetzt.

Das Lehel Heute

Das Lehel ist eines der beliebtesten Münchner Stadtviertel. Ein großer Teil der Altbauten ist inzwischen komplett saniert und renoviert, die Verkehrsanbindung wurde stetig verbessert. Im Lehel befinden sich zahlreiche Gebäude der bayrischen Staatsregierung (unter anderem das Wirtschaftsministerium, die Regierung von Oberbayern...).
Ein besonders beliebter Punkt im Lehel ist der (unter Graf Rumford erbaute) Englische Garten. Der Park ist einer der größten innerstädtischen Grünflächen weltweit. Nicht nur die Bewohner des Lehel schätzen den Englischen Garten. Ganz München und viele Touristen kommen regelmäßig, um die weitläufigen Wiesen, den Blick vom Monopteros oder eine Erfrischung im Biergarten am Chinesischen Turm zu genießen.