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Raumausstatter in Pullach: 2 Einträge gefunden

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Branche: Raumausstatter - weitere Einträge

Baur

Raumausstatter Pullach
Tel.: (089) 79369500
Jaiserstr. 13
82049
Pullach
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Wankerl GmbH

Raumausstatter Pullach
Tel.: (089) 662572
Sollner Str. 15
82049
Pullach
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Brancheninfo: Raumausstatter

Raumausstatter

Ein Raumausstatter ist ein Handwerker, der Innenräume gestaltet und beispielsweise Polster herstellt, textile Bodenbeläge verlegt und Inneneinrichtungen dekoriert. Ein Raumausstatter kann dann hilfreich sein, wenn man selbst keine Zeit oder Lust hat, die Wohnung einzurichten oder wenn man das nötige Fachwissen nicht besitzt.
Firmen, die Raumausstattungen anbieten, verkaufen meist folgende Produkte: Polstermöbel, Gardinen, Bodenbeläge, Sonnenschutzsysteme, Rollos, Jalousien, Stoffe, Vorhänge, Markisen und verschiedene Produkte der Innendekoration.

Die Aufgaben eines Raumausstatters

Raumausstatter erstellen mit dem Kunden zusammen Konzepte zur Raumgestaltung von Innenräumen. Sie wählen dabei die passenden Bodenbeläge, Wandbekleidungen und Vorhänge, Jalousien und Polstermöbel. Viele Raumausstatter montieren auch Sonnenschutzsysteme an Fenstern.

Die Aufgaben im Einzelnen:

- Polstern: Polstern bezeichnet die Herstellung von Polstermöbeln, Stühlen oder Matratzen. Ein Raumausstatter polstert für den Kunden beispielsweise eine Couch
- Verlegen von textilem Bodenbelag: Ein Raumausstatter verlegt Bodenbeläge wie Teppiche in Räumen und schneidet sie passgerecht zu.
- Fensterdekoration: Fensterdekoration bezeichnet die Verzierung eines Fensters, beispielsweise mit einer Gardine. Ein Raumausstatter kann Fensterdekorationen herstellen und anbringen.
- Wandbekleidung: Eine Wandbekleidung verschönert eine nackte Wand und schafft ein heimeliges Gefühl im Zimmer. Häufig vorkommende Wandbekleidungen sind Tapeten oder verschiedene Stoffe.
- Sonnenschutz: Innenräume kann man vor Sonneneinstrahlung schützen, indem man Jalousien oder Rollos anbringt.

Die Geschichte des Raumausstatters

Raumausstatter gab es schon vor dem Mittelalter. Früher bezeichnete man diese Handwerker aber als "Tapezierer" - nach dem französischen "Tapissier", der als Beruf seit 1295 bekannt ist. Große Bedeutung erlangte das Handwerk des Raumausstatters erst am Hof von Ludwig des XIV., der sein Schloss mit hochwertigen Wandteppichen, Bespannungen und Stoffdrapierungen verzierte und gepolsterte Sitz- und Liegemöbel herstellen ließ. Weitere Berufsbezeichnungen für Raumausstatter waren beziehungsweise sind Polsterer, Dekorateur und Tapezierer-Dekorateur.
Seit der Erneuerung der Handwerksordnung 1965 bezeichnet man den Beruf offiziell als Raumausstatter. Die Ausbildung dauert drei Jahre und schließt mit einer Gesellenprüfung ab. Musste man bis vor kurzem noch eine bestimmte Anzahl an Arbeitsjahren nachweisen, kann der Geselle heute sofort die Ausbildung zum Raumausstattermeister an die Gesellenprüfung anschließen. Außerdem können sich Raumausstatter noch als "Gestalter/in im Handwerk" weiterbilden lassen. Manche Raumausstatter arbeiten als Einrichtungsberater in einem Kaufhaus.

Pullach

Pullach ist eine Gemeinde, die südlich von München im Isartal liegt. Der richtige Name lautet Pullach im Isartal, oftmals wird Pullach aber verkürzt ausgesprochen. Pullach wird im Norden durch Obersendling, im Osten durch den Perlacher Forst, im Süden durch Grünwald und im Westen durch den Forstenrieder Park begrenzt.
In Pullach leben momentan rund 8700 Einwohner auf einer Fläche von 7,41 Quadratkilometern. Pullach ist in die fünf Ortsteile Gartenstadt, Großhesselohe, Isarbad, Höllriegelskreuth und Pullach aufgeteilt. Bekannt ist Pullach als ein ruhiges und idyllisches Wohnviertel. Mit dem Namen Pullach verbindet man außerdem noch den Bundesnachrichtendienst - er hat seinen Sitz in Pullach.

Geschichte von Pullach

Pullach wurde schon zu der Zeit der Kelten besiedelt, wie Hügelgräber im Bereich des heutigen Höllriegelskreuth beweisen. Auch den Römern war Pullach schon bekannt, da die Römerstraße von Salzburg nach Augsburg durch das heutige Pullach führte. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Pullach im Jahr 776, als Herzog Tassiloh dem Kloster Schäftlarn das Landgut Hesinloh schenkte.
Auch wenn Großhesselohe und Pullach heute zusammen gehören, gingen sie lange Zeit getrennte Wege. Erst mit der Säkularisation im Jahre 1808 wuchsen die beiden Orte zusammen. Pullach war lange Zeit eine bäuerliche, arme Gemeinde, deren Einwohnerzahl mit rund 200 eher niedrig blieb. Im Zuge der Industrialisierung erlebte Pullach aber einen Boom.
Im Laufe der Zeit wurde Pullach auch zu einem beliebten Ausflugsziel für viele Münchner. Aus diesem Grund wurde der Bahnhof ausgebaut, die Münchner pilgerten in die Biergärten von Pullach. Später zogen auch einige Münchner, darunter viele Künstler, in die ruhige, idyllische Ortschaft im Süden Münchens.

Pullach heute

Pullach weist zwar immer noch keine große Einwohnerzahl auf - aber gerade das schätzen die Einwohner von Pullach. In der Gemeinde haben sich verschiedene Fabriken und Dienstleistungsunternehmen angesiedelt.
Bekannt ist Pullach in München vor allem auch wegen dem Sitz des Bundesnachrichtendienstes, der allerdings in den nächsten Jahren den Umzug nach Berlin plant. Früher nannte sich der BND zu Tarnungszwecken "Bundesvermögensverwaltung, Abteilung Sondervermögen, Außenstelle Pullach".

Verkehrsanbindung von Pullach

Pullach ist durch die S-Bahnlinie gut an München angebunden. Die S7 hält an den Haltestellen Großhesselohe Isartalbahnhof, Pullach und Höllriegelskreuth.
Auch für Autofahrer ist Pullach gut erreichbar. Nahe Autobahnauffahrten auf die Garmischer Autobahn A95 sind Forstenried und Schäftlarn sowie Oberhaching als Zubringer A995 zur Salzburger Autobahn A8.