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Raumausstatter Sendling: 6 Einträge gefunden

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Branche: Raumausstatter Sendling
Raumausstatter Sendling
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Brancheninfo: Raumausstatter

Raumausstatter

Ein Raumausstatter ist ein Handwerker, der Innenräume gestaltet und beispielsweise Polster herstellt, textile Bodenbeläge verlegt und Inneneinrichtungen dekoriert. Ein Raumausstatter kann dann hilfreich sein, wenn man selbst keine Zeit oder Lust hat, die Wohnung einzurichten oder wenn man das nötige Fachwissen nicht besitzt.
Firmen, die Raumausstattungen anbieten, verkaufen meist folgende Produkte: Polstermöbel, Gardinen, Bodenbeläge, Sonnenschutzsysteme, Rollos, Jalousien, Stoffe, Vorhänge, Markisen und verschiedene Produkte der Innendekoration.

Die Aufgaben eines Raumausstatters

Raumausstatter erstellen mit dem Kunden zusammen Konzepte zur Raumgestaltung von Innenräumen. Sie wählen dabei die passenden Bodenbeläge, Wandbekleidungen und Vorhänge, Jalousien und Polstermöbel. Viele Raumausstatter montieren auch Sonnenschutzsysteme an Fenstern.

Die Aufgaben im Einzelnen:

- Polstern: Polstern bezeichnet die Herstellung von Polstermöbeln, Stühlen oder Matratzen. Ein Raumausstatter polstert für den Kunden beispielsweise eine Couch
- Verlegen von textilem Bodenbelag: Ein Raumausstatter verlegt Bodenbeläge wie Teppiche in Räumen und schneidet sie passgerecht zu.
- Fensterdekoration: Fensterdekoration bezeichnet die Verzierung eines Fensters, beispielsweise mit einer Gardine. Ein Raumausstatter kann Fensterdekorationen herstellen und anbringen.
- Wandbekleidung: Eine Wandbekleidung verschönert eine nackte Wand und schafft ein heimeliges Gefühl im Zimmer. Häufig vorkommende Wandbekleidungen sind Tapeten oder verschiedene Stoffe.
- Sonnenschutz: Innenräume kann man vor Sonneneinstrahlung schützen, indem man Jalousien oder Rollos anbringt.

Die Geschichte des Raumausstatters

Raumausstatter gab es schon vor dem Mittelalter. Früher bezeichnete man diese Handwerker aber als "Tapezierer" - nach dem französischen "Tapissier", der als Beruf seit 1295 bekannt ist. Große Bedeutung erlangte das Handwerk des Raumausstatters erst am Hof von Ludwig des XIV., der sein Schloss mit hochwertigen Wandteppichen, Bespannungen und Stoffdrapierungen verzierte und gepolsterte Sitz- und Liegemöbel herstellen ließ. Weitere Berufsbezeichnungen für Raumausstatter waren beziehungsweise sind Polsterer, Dekorateur und Tapezierer-Dekorateur.
Seit der Erneuerung der Handwerksordnung 1965 bezeichnet man den Beruf offiziell als Raumausstatter. Die Ausbildung dauert drei Jahre und schließt mit einer Gesellenprüfung ab. Musste man bis vor kurzem noch eine bestimmte Anzahl an Arbeitsjahren nachweisen, kann der Geselle heute sofort die Ausbildung zum Raumausstattermeister an die Gesellenprüfung anschließen. Außerdem können sich Raumausstatter noch als "Gestalter/in im Handwerk" weiterbilden lassen. Manche Raumausstatter arbeiten als Einrichtungsberater in einem Kaufhaus.

Sendling

Sendling

Der Begriff Sendling bezeichnet ein traditionsreiches Stadtviertel in München, das den Stadtbezirk 6 - Sendling darstellt. Weitere Namen beziehungsweise Teile von Sendling sind Untersendling, Mittersendling und Obersendling. Obersendling gehört allerdings zum Stadtbezirk 19 - Thalkirchen-Obersendling-Forstenried-Fürstenried-Solln dazu.
In Sendling wohnen aktuell rund 38.000 Münchner auf einer Fläche von 3,93 Quadratkilometern. Sendling wird im Norden durch die Ludwigsvorstadt und die Isarvorstadt begrenzt und im Westen durch die S-Bahnlinie 7. Der Stadtteil umschließt die Isar plus Flaucher im Osten Münchens. Im Süden geht Sendling in Thalkirchen bzw. Obersendling über.

Die Geschichte von Sendling

Im Bereich des heutigen Sendling gab es wahrscheinlich keine Siedlungen der Römer, aber im Umkreis darum. Dass Sendling schon lange bewohnt wurde, beweisen Knochenfunde, die sich auf etwa 4000 Jahre zurückdatieren lassen. Im 6. Jahrhundert übernahm ein germanischer Sippenführer namens "Sendilo" die Ortschaft. So entstand der Name Sendling. Durch die Gründung Münchens erlebte Sendling einen Aufschwung, viele Bürger reisten in die "Großstadt", um sich dort auf dem Markt einzudecken.
Wie viele andere umliegenden Ortschaften wurde auch Sendling im Dreißigjährigen Krieg gebeutelt. Die Einwohnerzahl nahm stark ab. Im Jahr 1877 wurden Unter- und Mittersendling und die Sendlinger Haide nach München eingemeindet. Der wirtschaftliche Aufschwung begann in Sendling mit der Eröffnung der Großmarkthalle 1912. Während dem Zweiten Weltkrieg wurde auch Sendling vom Bombenhagel der Alliierten getroffen, allerdings litt das Stadtviertel nicht so schlimm wie andere Stadtteile Münchens.

Sendling heute

Sendling ist ein moderner Stadtteil, in dem sich heutzutage viele Firmen und Handwerker angesiedelt haben. Ein Meilenstein in der wirtschaftlichen Geschichte von Sendling stellt mit Sicherheit der Bau der Großmarkthalle dar, die 1912 eröffnet wurde. Die Handelshalle für Obst und Gemüse ist die drittgrößte in Europa, 2005 wurden in der Halle in Sendling Waren im Wert von über 750 Millionen Euro umgeschlagen. Aus diesem Grund entfallen viele Arbeitsplätze in Sendling auf die Großmarkthalle bzw. die damit zusammenhängenden Betriebe - 20 Prozent der rund 15.000 Arbeitsstellen entfallen auf Handelsunternehmen, ein Großteil davon ist im Großhandel tätig.
In Sendling wohnen heute viele Erwerbstätige, der Anteil an Ausländern beträgt 25 Prozent und liegt somit leicht über dem städtischen Durchschnitt. In Sendling dominieren die Einpersonenhaushalte. Momentan wohnen in Sendling viele Menschen mit unterem bis mittlerem Bildungsniveau, doch zurzeit findet eine verstärkte Zuwanderung junger Menschen mit hohem Bildungsniveau statt, so dass Sendling in Zukunft stärker durchmischt sein wird.
Für Familien bietet Sendling ein breites Angebot an mehreren Schulen verschiedener Schultypen sowie viele Freizeitangebote wie die Stadtbücherei Sendling oder die Sendlinger Kulturschmiede e.V. Daneben bietet sich für Familien als Freizeitgestaltung natürlich der Flaucher an - der Isarabschnitt lockt seit jeher Jung und Alt zur Erholung mitten in Sendling.

Verkehrsanbindung von Sendling

Sendling ist durch seine zentrale Lage gut an den öffentlichen Verkehr und an den Individualverkehr angebunden. Die wichtigste und bekannteste Straße in Sendling ist die Brudermühlstraße, ein Teilstück des Mittleren Rings. Rund 143.000 Fahrzeuge verkehren täglich auf der bedeutenden Straße.
In Sendling fahren unter anderem die S-Bahnlinien 7 und 27 sowie die U-Bahnlinien 3 und 6, die gleich mehrere Stationen anfahren. Außerdem verkehren mehrere Buslinien der Münchner Verkehrsgesellschaft.