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Raumausstattung Berg am Laim: 5 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Raumausstattung

Raumausstatter

Ein Raumausstatter ist ein Handwerker, der Innenräume gestaltet und beispielsweise Polster herstellt, textile Bodenbeläge verlegt und Inneneinrichtungen dekoriert. Ein Raumausstatter kann dann hilfreich sein, wenn man selbst keine Zeit oder Lust hat, die Wohnung einzurichten oder wenn man das nötige Fachwissen nicht besitzt.
Firmen, die Raumausstattungen anbieten, verkaufen meist folgende Produkte: Polstermöbel, Gardinen, Bodenbeläge, Sonnenschutzsysteme, Rollos, Jalousien, Stoffe, Vorhänge, Markisen und verschiedene Produkte der Innendekoration.

Die Aufgaben eines Raumausstatters

Raumausstatter erstellen mit dem Kunden zusammen Konzepte zur Raumgestaltung von Innenräumen. Sie wählen dabei die passenden Bodenbeläge, Wandbekleidungen und Vorhänge, Jalousien und Polstermöbel. Viele Raumausstatter montieren auch Sonnenschutzsysteme an Fenstern.

Die Aufgaben im Einzelnen:

- Polstern: Polstern bezeichnet die Herstellung von Polstermöbeln, Stühlen oder Matratzen. Ein Raumausstatter polstert für den Kunden beispielsweise eine Couch
- Verlegen von textilem Bodenbelag: Ein Raumausstatter verlegt Bodenbeläge wie Teppiche in Räumen und schneidet sie passgerecht zu.
- Fensterdekoration: Fensterdekoration bezeichnet die Verzierung eines Fensters, beispielsweise mit einer Gardine. Ein Raumausstatter kann Fensterdekorationen herstellen und anbringen.
- Wandbekleidung: Eine Wandbekleidung verschönert eine nackte Wand und schafft ein heimeliges Gefühl im Zimmer. Häufig vorkommende Wandbekleidungen sind Tapeten oder verschiedene Stoffe.
- Sonnenschutz: Innenräume kann man vor Sonneneinstrahlung schützen, indem man Jalousien oder Rollos anbringt.

Die Geschichte des Raumausstatters

Raumausstatter gab es schon vor dem Mittelalter. Früher bezeichnete man diese Handwerker aber als "Tapezierer" - nach dem französischen "Tapissier", der als Beruf seit 1295 bekannt ist. Große Bedeutung erlangte das Handwerk des Raumausstatters erst am Hof von Ludwig des XIV., der sein Schloss mit hochwertigen Wandteppichen, Bespannungen und Stoffdrapierungen verzierte und gepolsterte Sitz- und Liegemöbel herstellen ließ. Weitere Berufsbezeichnungen für Raumausstatter waren beziehungsweise sind Polsterer, Dekorateur und Tapezierer-Dekorateur.
Seit der Erneuerung der Handwerksordnung 1965 bezeichnet man den Beruf offiziell als Raumausstatter. Die Ausbildung dauert drei Jahre und schließt mit einer Gesellenprüfung ab. Musste man bis vor kurzem noch eine bestimmte Anzahl an Arbeitsjahren nachweisen, kann der Geselle heute sofort die Ausbildung zum Raumausstattermeister an die Gesellenprüfung anschließen. Außerdem können sich Raumausstatter noch als "Gestalter/in im Handwerk" weiterbilden lassen. Manche Raumausstatter arbeiten als Einrichtungsberater in einem Kaufhaus.

Berg am Laim

Berg am Laim

Der Begriff Berg am Laim bezeichnet ein Stadtviertel im Münchner Osten, das den Stadtbezirk 14 Berg am Laim bildet. In Berg am Laim wohnen momentan rund 37.000 Münchner auf einer Fläche von 631 Hektar - Berg am Laim ist somit einer der (flächen- und einwohnermäßig gesehen) kleinsten Stadtteile von München.
Berg am Laim wird im Westen von Haidhausen begrenzt, im Osten von Trudering, im Süden von Ramersdorf und im Norden durch Riem bzw. Bogenhausen. Früher gehörten Zamdorf und Steinhausen zu Berg am Laim, gehören nun aber seit der Neugliederung 1992 zu Bogenhausen hinzu.

Geschichte von Berg am Laim

Berg am Laim kann auf eine lange Geschichte zurück blicken. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Berg am Laim im Jahre 812 als "ad Perke". Der Zusatz "am Laim" folgte erst viel später, nämlich im Jahre 1430. Der Name von Berg am Laim setzt sich aus Berg (da das Stadtviertel erhöht ist) und Laim (das Dorf befand sich auf einer Löß-Lehm-Zunge der Münchner Schotterebene) zusammen. Interessant ist, dass Berg am Laim zwar geographisch zu Oberbayern gehörte, politisch aber wurde der heutige Stadtteil damals zum Kurfürstenbistum Köln zugerechnet.
Nachdem sich das Kurfürstenbistum Köln im Jahre 1801 auflöste, wanderte der Besitz von Berg am Laim nach Bayern. 1818 wurde Berg am Laim schließlich zur selbstständigen Gemeinde ernannt und 1913 nach München eingemeindet. In den darauf folgenden Jahren entwickelte sich Berg am Laim zu einem Wohnviertel. Im Zuge des sozialen Wohnungsbaus wurden Großwohnsiedlungen wie Neuramersdorf in dem Stadtviertel errichtet.
Mit der Zeit wuchs die Bevölkerung in Berg am Laim immer rascher an. Um diesem Wachstum und dem damit verbundenen Verkehrsaufkommen gerecht zu werden, wurde die Berg-am-Laim-Straße bzw. die Kreillerstraße vierspurig ausgebaut.

Berg am Laim heute

Heute ist Berg am Laim ein Stadtteil mit viel Neubautätigkeit. Seit dem Wegzug des Flughafens aus Riem spielt auch der Fluglärm keine Rolle mehr, so dass immer mehr Münchner in das zentrale, aber doch grüne Stadtviertel ziehen. Arbeitsplätze gibt es im Bereich der Industrie und des Gewerbes. Viele Betriebe haben sich entlang der Bahnstrecke zwischen Trudering und Ostbahnhof angesiedelt.
Berg am Laim ist auch für Familien interessant, da es in dem Stadtviertel 17 Schulen, zwei Museen, zwei Bibliotheken und zahlreiche Möglichkeiten zur Erholung dank elf Sportanlagen und einem Theater gibt. Außerdem ist der Riemer Park - besser bekannt als "BUGA-Park" - ganz in der Nähe und lockt mit einem künstlichen See, einem Kiosk sowie Beachvolleyballplätzen.

Verkehrsanbindung in Berg am Laim

Berg am Laim ist sehr gut an das Münchner Straßennetz angebunden. Die wichtigste Straße ist die Berg-am-Laim-Straße bzw. Kreillerstraße, außerdem ist der Innsbrucker Ring als Teilstück des Mittleren Rings ganz in der Nähe.
Neben einer Trambahn- und verschiedenen Buslinien halten in Berg am Laim die S-Bahnlinien S2 und S4 (Haltestelle Berg am Laim) sowie die U-Bahnen U2 und U5.