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Raumausstattung Haidhausen: 10 Einträge gefunden

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Brancheninfo: Raumausstattung

Raumausstatter

Ein Raumausstatter ist ein Handwerker, der Innenräume gestaltet und beispielsweise Polster herstellt, textile Bodenbeläge verlegt und Inneneinrichtungen dekoriert. Ein Raumausstatter kann dann hilfreich sein, wenn man selbst keine Zeit oder Lust hat, die Wohnung einzurichten oder wenn man das nötige Fachwissen nicht besitzt.
Firmen, die Raumausstattungen anbieten, verkaufen meist folgende Produkte: Polstermöbel, Gardinen, Bodenbeläge, Sonnenschutzsysteme, Rollos, Jalousien, Stoffe, Vorhänge, Markisen und verschiedene Produkte der Innendekoration.

Die Aufgaben eines Raumausstatters

Raumausstatter erstellen mit dem Kunden zusammen Konzepte zur Raumgestaltung von Innenräumen. Sie wählen dabei die passenden Bodenbeläge, Wandbekleidungen und Vorhänge, Jalousien und Polstermöbel. Viele Raumausstatter montieren auch Sonnenschutzsysteme an Fenstern.

Die Aufgaben im Einzelnen:

- Polstern: Polstern bezeichnet die Herstellung von Polstermöbeln, Stühlen oder Matratzen. Ein Raumausstatter polstert für den Kunden beispielsweise eine Couch
- Verlegen von textilem Bodenbelag: Ein Raumausstatter verlegt Bodenbeläge wie Teppiche in Räumen und schneidet sie passgerecht zu.
- Fensterdekoration: Fensterdekoration bezeichnet die Verzierung eines Fensters, beispielsweise mit einer Gardine. Ein Raumausstatter kann Fensterdekorationen herstellen und anbringen.
- Wandbekleidung: Eine Wandbekleidung verschönert eine nackte Wand und schafft ein heimeliges Gefühl im Zimmer. Häufig vorkommende Wandbekleidungen sind Tapeten oder verschiedene Stoffe.
- Sonnenschutz: Innenräume kann man vor Sonneneinstrahlung schützen, indem man Jalousien oder Rollos anbringt.

Die Geschichte des Raumausstatters

Raumausstatter gab es schon vor dem Mittelalter. Früher bezeichnete man diese Handwerker aber als "Tapezierer" - nach dem französischen "Tapissier", der als Beruf seit 1295 bekannt ist. Große Bedeutung erlangte das Handwerk des Raumausstatters erst am Hof von Ludwig des XIV., der sein Schloss mit hochwertigen Wandteppichen, Bespannungen und Stoffdrapierungen verzierte und gepolsterte Sitz- und Liegemöbel herstellen ließ. Weitere Berufsbezeichnungen für Raumausstatter waren beziehungsweise sind Polsterer, Dekorateur und Tapezierer-Dekorateur.
Seit der Erneuerung der Handwerksordnung 1965 bezeichnet man den Beruf offiziell als Raumausstatter. Die Ausbildung dauert drei Jahre und schließt mit einer Gesellenprüfung ab. Musste man bis vor kurzem noch eine bestimmte Anzahl an Arbeitsjahren nachweisen, kann der Geselle heute sofort die Ausbildung zum Raumausstattermeister an die Gesellenprüfung anschließen. Außerdem können sich Raumausstatter noch als "Gestalter/in im Handwerk" weiterbilden lassen. Manche Raumausstatter arbeiten als Einrichtungsberater in einem Kaufhaus.

Haidhausen

Haidhausen

Haidhausen ist ein Stadtteil im Münchner Zentrum und bildet zusammen mit der Au den Stadtbezirk 5 "Au-Haidhausen". Haidhausen wird auch oftmals als das "Zweite Schwabing" bezeichnet, da sich in Haidhausen in den vergangenen Jahren viele Bars und Szenekneipen angesiedelt haben. Besonders junge Menschen zieht es in das neue Münchner In-Viertel Haidhausen.
In Haidhausen und in der Au leben insgesamt 52.000 Menschen auf einer Fläche von 422 Hektar. 62 Prozent der Haushalte in Haidhausen und in der Au sind Ein-Personen-Haushalte - man sieht anhand dieser Zahl wieder, dass Haidhausen gerade bei Singles begehrt ist. Der Ausländeranteil beträgt 25 Prozent.

Geschichte von Haidhausen

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Haidhausen im Jahre 808. Damals nannte sich Haidhausen noch "haidhusir" und war eine kleine Ansammlung von Häusern mit einer Kirche. Haidhausen konnte man von München aus über einen "gaachen Steig" (also: "sehr steiler Weg") erreichen, der Name wandelte sich im Laufe der Jahre zu "Gasteig". Der Name taucht auch heute noch in Haidhausen auf - so heißt das bekannte Kulturzentrum am Rosenheimer Platz.
Haidhausen war von großer wirtschaftlicher Bedeutung für München, weil der Salzweg durch das Dorf führte. Politisch gesehen gehörte Haidhausen bis 1612 zu Wolfratshausen hinzu. Danach bildete Haidhausen mit Au und Untergiesing eine eigene Verwaltung. 1826 schließlich ging das Dorf an den bayerischen Staat über und wurde 1854 eingemeindet. Danach wuchs Haidhausen in Folge der Industrialisierung stark an - bald überschritt die Einwohnerzahl die fünfstellige Marke.

Haidhausen heute

Der Charakter von Haidhausen hat sich gewandelt. War Haidhausen früher noch eine Arbeitervorstadt mit einem hohen Anteil an einkommensschwachen Bevölkerungsgruppen, ist es heute ein absolutes In-Viertel mit Luxuswohnungen und vielen Einwohnern mit hohem Einkommen- und Bildungsniveau. Haidhausen ist so beliebt, weil es nahe an der Isar liegt, eine zentrale Lage hat, gut erreichbar ist und viele Freizeitmöglichkeiten bietet.
Auch die Wirtschaftsstruktur hat sich in Haidhausen gewandelt. Früher war in dem Stadtteil viel produzierendes Gewerbe und Industrie angesiedelt. Heute entfällt ein Großteil der Arbeitsplätze auf den Dienstleistungssektor. Überall finden sich Geschäfte, Boutiquen, Banken, Versicherungen, Reisebüros und trendige Läden. Neben den Isarauen finden sich in Haidhausen und in der Au zahlreiche Erholungsmöglichkeiten wie 16 Sportanlagen, fünf Theater, sechs Kinos und ein Hallenbad - das traditionsreiche Müller'sche Volksbad.

Verkehrsanbindung von Haidhausen

Haidhausen liegt zentral in München und ist demnach ausgezeichnet an den öffentlichen Verkehr angebunden. Unter anderem verkehren hier verschiedene S-Bahnen der Stammstrecke an den Stationen Rosenheimer Platz und Ostbahnhof sowie die U-Bahnlinien U4 und U5 (Max-Weber-Platz).
Auch mit dem Auto erreicht man Haidhausen gut, beispielsweise über die Einsteinstraße, die Innere Wiener Straße und die Ismaninger Straße. Wer in Haidhausen parken will, sollte allerdings Geduld mitbringen: Ein freier Parkplatz ist oftmals nur sehr schwer zu finden.